Pressemitteilungen

›Liquid borders‹ – Klanginstallation von Peter Kiefer auf Dauer im Akademiegarten

Bildquelle: Akademie der Wissenschaften, Mainz

Die Klanginstallation ›Liquid Borders‹, die Peter Kiefer eigens für den Akademientag im Juni geschaffen hat, wird dauerhaft im Garten der Akademie zu sehen und zu hören sein. Zur offiziellen Übergabe mit Peter Kiefer laden wir die Presse herzlich ein.
›Liquid Borders‹ ist eine akustische und visuelle Auseinandersetzung mit den Grenzen Europas und damit Grenzen überhaupt –dem, was wir einschließen und dem, was wir außen vor lassen. Peter Kiefer ist für die Installation zu den Kernpunkten des europäischen Festlandes gereist und hat die Klänge des Meeres am nördlichsten Punkt Schottlands, dem westlichsten Punkt in Portugal, dem südlichsten in Spanien und dem östlichsten in Zypern aufgezeichnet. So sind inmitten Europas Wellen aus vier Himmelsrichtungen zu hören, die akustisch an vier Eisenkeilen brechen. Die höchst unterschiedlichen Töne des Meeresrauschens und die Objekte ermöglichen dem hörenden Betrachter eine ganz eigene Grenzerfahrung und lenken gleichzeitig den Blick darüber hinaus. Es öffnet sich ein Raum für eigene Gedanken und Reflexionen. Prof. Dr.-Ing. Anderl, Präsident der Akademie, freut sich über die dauerhafte Installation, die schon in den vergangenen Wochen bei Besuchern großen Zuspruch fand: »Das Werk ergänzt die schon vorhandenen Skulpturen im Akademiegarten perfekt und fordert über die bloße Anschauung hinaus auch einen weiteren Sinn.«
Prof. Peter Kiefer, 1961 in Aachen geboren, studierte Komposition und klassisches Schlagwerk an der Hochschule für Musik in Köln sowie Musik-, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und Philosophie an der Universität Köln. Seit 1984 entstehen experimentelle Kompositionen für Elektronik, Kammermusik, Orchester und das Studio Akustische Kunst des WDR – Aufführungen u.a. in der Berliner Philharmonie und der Cathédrale Notre-Dame in Luxembourg. Seit Anfang der 1990er Jahre entstehen Werke, die das damals noch junge Feld der Klangkunst über Deutschland hinaus maßgeblich mitbegründen. Als Klangkünstler ist er international in großen Museen und auf Festivals vertreten und dort auch als Berater, Juror und Kurator tätig. Seit 2001 lehrt er an der Hochschule für Musik Mainz und hat dort 2011 den deutschlandweit einmaligen Studiengang ›Klangkunst-Kompositionen‹ begründet und leitet seitdem diese Abteilung. Gleichzeitig war er von 2001 bis 2004 Professor und Leiter des ›MusicDept.‹ der Kunsthochschule für Medien in Köln. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Er wurde 2018 als Research Fellow des Gutenberg Forschungskollegs der JGU ausgezeichnet und widmet sich mit seinem Projekt ›ARS art research sound‹ der Klangforschung.

Freunde der Universität Mainz e.V. fördern neuen Konzertflügel der Hochschule für Musik

Die Hochschule für Musik Mainz freut sich über einen neuen Steinway D-Flügel, der im Rahmen der Internationalen Sommerschule „Singing Summer“ im Beisein von Alfred Brendel und den Freunden der Universität Mainz e.V. feierlich eingeweiht und musikalisch vorgestellt wurde.
Dass die Hochschule das lange benötigte neue Instrument erhalten hat, verdankt sie einer sehr großzügigen Spende der Freunde der Universität Mainz e.V., die die Anschaffung des Flügels überhaupt möglich gemacht hat. Die Freude und die Dankbarkeit in der Hochschule für Musik Mainz über die finanzielle Unterstützung durch die Freunde der Universität Mainz e.V. lässt sich daher kaum in Worte fassen.

Zur ausführlichen Presseinformation.

 

Die Hochschule für Musik Mainz hat eine neue Leitung

Am 19. April 2017 wählte der Rat der Hochschule einstimmig Univ.-Prof. Dr. Immanuel Ott zum neuen Rektor. Immanuel Ott lehrt seit April 2015 in Mainz und leitete bislang die Abteilung Musiktheorie. Er übernimmt das Amt von Univ.-Prof. Dr. Birger Petersen, der sich zukünftig wieder verstärkt der Forschung und Lehre widmen möchte.

Neu gewählte Prorektoren sind Univ.-Prof. Felix Löffler und Univ.-Prof. Christopher Miltenberger.

(v.l.: Prof. Christopher Miltenberger, Prof. Dr. Immanuel Ott, Prof. Felix Löffler | Foto: Moritz Reinisch)

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Hochschule für Musik Mainz und Peter-Cornelius-Konservatorium richten neuen Bachelorstudiengang ein

musik_kooperation_PCKDie jahrelange Zusammenarbeit der Hochschule für Musik Mainz mit dem Peter-Cornelius-Konservatorium soll auch zukünftig noch fortgesetzt werden. Wie diese Zusammenarbeit in den nächsten Jahren aussehen soll, setzen sie in einem Kooperationsvertrag fest. So steht dabei im Mittelpunkt die Einrichtung des neuen Bachelorstudiengangs " Elementare Musikpädagogik".

Zu den Schwerpunkten der Hochschule für Musik Mainz gehören die Ausbildung zukünftiger Gymnasiallehrerinnen und -Lehrer sowie die künstlerische und künstlerisch-pädagogische Instrumental- und Vokalausbildung.

Das Peter-Cornelius-Konservatorium ist die größte Musikschule des Landes und gehört zu den wenigen Ausbildungseinrichtungen in Deutschland, die das gesamte Spektrum von der musikalischen Elementarerziehung bis zur studienvorbereitenden Ausbildung und darüber hinaus das Studium zur staatlich anerkannten Musiklehrerin bzw. zum staatlich anerkannten Musiklehrer anbieten.

Die ausführliche Meldung finden Sie hier.


Bild: 

(von links nach rechts) Kulturdezernentin der Stadt Mainz, Marianne Grosse; Rektor der Hochschule für Musik Mainz, Univ.-Prof. Dr. Birger Petersen; Direktor des Peter-Cornelius-Konservatoriums, Dr. Gerhard Scholz und Universitätspräsident, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch

(Foto: Peter Pulkowski, JGU)

Staatstheater Wiesbaden kooperiert mit der Hochschule für Musik Mainz

Premiere am 1. November 2015 mit „Die Irrungen der Liebe“ von Alessandro Scarlatti

Zusätzlich zur bereits seit Jahren erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Musik und dem Mainzer Staatstheater, ist nun auch das Staatstheater Wiesbaden neuer Kooperationspartner der Hochschule.

Im Rahmen von „Junge Oper Staatstheater Wiesbaden“ werden dort in Zukunft Opernproduktionen der Hochschule für Musik gezeigt; auf der Bühne stehen Solistinnen und Solisten der Hochschule für Musik Mainz und von BAROCK VOKAL. Den Anfang macht Alessandro Scarlattis Oper „Gli Equivoci nel Sembiante“ unter dem frei übersetzten Titel „Die Irrungen der Liebe“. Premiere ist am 1. November 2015 im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Regie führt Peer Boysen, die musikalische Leitung hat Christian Rohrbach.

Die Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Mainz läuft mit dem „Jungen Ensemble“ indes weiter, auch wenn es keine reine Hochschul-Opernproduktionen mehr im Spielplan geben wird.

Gutenberg Teaching Award Preisträger kommt 2016 an die Hochschule für Musik Mainz

Masaaki Suzuki Photo 2 - c_Marco BorggreveDen mit 10.000 Euro dotierte Gutenberg Teaching Award 2015 hat der Japaner Masaaki Suzuki erhalten. Suzuki ist Dirigent und Gründer des Bach Collegiums Japan und Professor für Orgel und Cembalo an der Nationalen Universität für Kunst und Musik in Tokio. Geehrt wird Suzuki für die interdisziplinäre Weiterentwicklung der akademischen Lehre in den Instrumentalfächern, im Dirigieren und im Gesang.

Der 1954 in Kobe, Japan geborene Suzuki begann im Alter von 12 Jahren Orgel zu spielen und studierte später Komposition und Orgel an der Nationalen Universität für Kunst und Musik in Tokio. Seine Studien in Cembalo und Orgel setzte er in Amsterdam am Sweelinck-Konservatorium fort.
Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Werke von Johann Sebastian Bach. Dafür wurde der Bachexperte mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der ECHO Klassik und der Bachpreis der Royal Academy of Music.

Der Gutenberg Teaching Award wird jedes Jahr vom Gutenberg Lehrkolleg der Johannes Gutenberg-Universität Mainz verliehen. 2016 wird der diesjährige Preisträger Suzuki für eine Arbeitsphase die Hochschule für Musik Mainz besuchen.

Die ausführliche Meldung finden Sie hier.

(Foto: Marco Borggreve)

„Singing Summer“ in diesem Jahr erstmals mit Studierenden der German School des Middlebury College

Rossinis Klänge bei der Internationalen Opernwerkstatt an der Hochschule für Musik Mainz

Auftakt einer intensiven „Singing Summer“-Probenwoche an der Hochschule für Musik Mainz: Junge Sängerinnen und Sänger im internationalen Austausch Foto/©: Hochschule für Musik Mainz
Auftakt einer intensiven „Singing Summer“-Probenwoche an der Hochschule für Musik Mainz: Junge Sängerinnen und Sänger im internationalen Austausch
Foto/©: Hochschule für Musik Mainz

Zum dritten Mal bietet die Internationale Sommerschule „Singing Summer“ an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) im Rahmen einer Opernwerkstatt jungen Studierenden die Möglichkeit, in szenischen und musikalischen Proben ein zentrales Werk des Opernrepertoires kennenzulernen und auszuprobieren. In diesem Jahr tauchen die jungen Sängerinnen und Sänger im Laufe einer Woche unter der professionellen Anleitung von Regisseur Peer Boysen in die Welt von Gioacchino Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ ein. Dabei gibt es viel zu entdecken in dieser turbulenten Oper aus dem Jahr 1816 – und vor allem genau zu lesen. Wie stehen die Figuren zueinander und welche Hinweise liegen in der Musik versteckt? Als Gesangscoaches begleiten die Professorin und Künstlerische Leiterin Claudia Eder sowie Prof. Thomas Dewald und Hans Christoph Begemann die Einstudierung der Partien. Die musikalische Leitung obliegt Christian Rohrbach, der außerdem junge Dirigenten und Korrepetitoren anleitet, wie Probenprozesse am Theater funktionieren. Gesungen wird auf Italienisch, gesprochen auf Deutsch – eine Herausforderung vor allem für die Gäste aus Amerika.

Seit über 50 Jahren besteht eine enge Kooperation zwischen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und dem Middlebury College, die es amerikanischen Studierenden ermöglicht, vor Ort Sprach- und Landeskenntnisse zu erwerben. Zum ersten Mal in dieser nachhaltigen Partnerschaft sind nun vier Sängerinnen und eine Korrepetitorin der Sommerschule „German for Singers“ nach Mainz gekommen, um an der Opernwerkstatt der Internationalen Sommerschule „Singing Summer“ teilzunehmen. Ermöglicht wurde dieser Austausch durch die Unterstützung der Abteilung Internationales der JGU sowie private Spenden und Förderungen.

In kreativer Probenatmosphäre erarbeiten die Studierenden der Sparten Gesang, Dirigat, Korrepetition und Regie in den kommenden Tagen gemeinsam diverse Szenen aus Rossinis komischer Oper. Ein straffer Stundenplan steht allen Teilnehmern in dieser Woche bevor. Vorgestellt werden die Arbeitsergebnisse der Probenwoche in einer Matinee zu „Il barbiere di Siviglia“ am Sonntag, 20. September 2015, um 11:00 Uhr im Roten Saal der Hochschule für Musik. Das musikalische Programm wird moderiert von dem Musikwissenschaftler und Rossini-Experten Prof. Dr. Karl Böhmer.