Orgelimprovisation (M.Mus.)

Überblick über den Studiengang

Regelstudienzeit 4 Semester (2 Jahre)
Gesamtumfang 120 Leistungspunkte;

20 SWS in den Pflichtmodulen,
8 SWS im Wahlpflichtmodul

Zulassungsvoraussetzung Bachelorabschluss im Fach Kirchenmusik, Orgel oder Orgelliteraturspiel oder Studienabschluss an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland, zu dem kein wesentlicher Unterschied besteht.

Bestehen einer Eignungsprüfung,

Bei Studienbewerberinnen oder Studienbewerbern, die weder ihre Hochschulzugangsbe­rechtigung an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutsch­sprachigen Studiengang erworben haben, ist der Nachweis hinreichender deutscher Sprachkenntnisse (vergleichbar Niveau A1-GERR) zu erbringen. Dieser Nachweis erfolgt entweder durch Vorlage entsprechender Prüfungszeugnisse oder durch ein Gespräch mit der Prüfungskommission im Rahmen der Eignungsprüfung. Wird dieser Nachweis nicht spätestens bei Studienbeginn erbracht, erlischt die Zulassung. Ggf. empfiehlt die Prüfungskommission die studienbegleitende Teilnahme an Deutschkursen nach Maßgabe der jeweiligen Sprachkenntnisse.

Studienbeginn im Winter- und Sommersemester möglich
Abschluss Master of Music (M. Mus.)
Studienziel Absolventinnen und Absolventen des Masterstudienganges Orgelimprovisation sind befähigt, Gottesdienstgestaltung hinsichtlich der Orgelbeiträge (konfessionsunabhängig) in künstlerisch herausragender Weise zu erfüllen. Die Ausbildung zielt auf den Erwerb einer souveränen Spieltechnik sowie auf die Entwicklung einer stilistisch angepassten Interpretationsfähigkeit. Dies schließt auch die stilsichere Präsentation von geeigneter Orgelliteratur ein. Hinsichtlich der Stilistiken, Formenvielfalt und Improvisationstechniken wird ein möglichst breites Spektrum angestrebt.

Kenntnisse in Satzlehre, Harmonisation und Komposition, sowie zur liturgischen Einbindung sind dabei unerlässlich. Handwerkliche Grundlagen des Improvisierens werden vertiefend weiterentwickelt. Darüber hinaus ist die schöpferische und künstlerische Präsentation von improvisierter Orgelmusik im konzertanten Rahmen erforderlich, jedoch in der Regel in Kombination mit Orgelliteratur. Dies schließt das Streben nach einer eigenen und damit auch zeitgenössischen Musiksprache ein.

Studienstruktur und -inhalte Das Studium umfasst 7 Pflichtmodule

Künstlerische Ausbildung I, V und VII
Orgelimprovisation

Künstlerische Ausbildung II
Orgelimprovisation, Harmonielehre / Harmonisation / Werkanalyse (jazz-spezifisch)

Künstlerische Ausbildung III
Orgelstilkunde

Künstlerische Ausbildung IV
Orgelliteraturspiel

Künstlerische Ausbildung VI
Orgelliteraturspiel, Orgelstilkunde

sowie 1 Wahlpflichtmodul

Kontextstudium
Lehrveranstaltungen der Hochschule für Musik und ihrer Kooperationspartner

Nähere Informationen siehe fachspezifischer Anhang der Prüfungsordnung sowie Modulhandbuch.

Master-Prüfung 1. studienbegleitende Modulprüfungen

2. künstlerisch-praktische Abschlussprüfung
(Details zur Prüfung siehe Prüfungsordnung)

Anforderungen in der Eignungsprüfung

Voraussetzung Bei der Anmeldung zur Eignungsprüfung ist eine Liste der im Vorstudium erarbeiteten Stile und Formen einzureichen
Prüfungsinhalt
  • 8-Tage-Aufgaben: Themenstellungen mit Bezug auf die in der eingereichten Liste genannten Formen und Stile
  • Eine freie Improvisation zu einem gegebenen Thema
  • Ad hoc-Aufgaben: Themen und/oder Lieder zu den in der Liste genannten Stilen und Formen (mindestens zwei verschiedene Bereiche sollen abgedeckt sein). Improvisierte Intonationen, cantus firmus-Bearbeitungen in verschiedenen, selbst gewählten Formen; Liedbegleitung nach einstimmiger Vorlage, auch mit hervorgehobenen c.f. und transponiert. Ggf. auch Improvisation von freien Formen (Dauer: ca. 15 Minuten)