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Trauer um Prof. Eduard Wollitz

Die Hochschule für Musik
an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz trauert um

Herrn Universitätsprofessor Eduard Wollitz

der am 15. Oktober 2022 im Alter von 93 Jahren verstorben ist.

Eduard Wollitz wurde 1974 als Professor für Gesang an den damaligen Fachbereich Musikerziehung der Johannes Gutenberg-Universität berufen. Von 1985 bis 1994 leitete er den Fachbereich als Dekan.
Zuvor war er lange Jahre als Opernsänger tätig, Gastspiele und Konzerte führten ihn auf Bühnen und in Konzerthäuser weltweit. Von 1966 bis 1974 war er im Ensemble am Staatstheater Wiesbaden engagiert und prägte zahlreiche wichtige Rollen mit seiner warmen Bass-Stimme.
In seiner Zeit als Pädagoge und Dekan wirkte er intensiv an der Weiterentwicklung des Studienangebots und der Etablierung künstlerischer Studiengänge mit. Aus dem Fachbereich Musikerziehung wurde der Fachbereich Musik und ein wichtiger Grundstein gelegt auf dem Weg zur heutigen Hochschule für Musik.
Wir trauern um einen Kollegen, der unsere Hochschule enorm bereichert hat und vielen jungen MusikerInnen auf ihrem Weg half. Bis ins hohe Alter nahm Eduard Wollitz Anteil an der Entwicklung der Studierenden und besuchte Konzerte der Hochschule. Wir erinnern uns in großer Dankbarkeit. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.

Der Rektor
Univ.-Prof. Dr. Immanuel Ott
im Namen des gesamten Kollegiums und der Studierenden

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Sounds of Absence auf Longlist zum Preis der deutschen Schallplattenkritik (4/2022)

Sounds of Absence_TitelbildSounds of Absence beinhaltet eine Sammlung von künstlerischen Positionen zum Thema Abwesenheit. Entstanden im zweijährigen Zeitraum der Lockdowns aufgrund der Corona-Pandemie spiegelt das Projekt die Klangkulisse verschiedener (öffentlicher) Räume wider, die ganz im Gegensatz zu ihrer üblichen Frequentierung auf einzigartige Weise verlassen erscheinen.

Die Kompilation, initiiert vom Forschungsprojekt ARS - art research sound - unter der Leitung unseres Professors für Klangkunst-Komposition Peter Kiefer und kuratiert von Wingel Mendoza und Joshua Weitzel, vereint dabei vielfältige Aufnahmen und dokumentiert Arbeiten unterschiedlichster Herangehensweisen von Künstler:innen aus aller Welt.

 

Sounds of Absence_Rückseite
Cover-Rückseite mit Namen der Künstler:innen | Foto: gruenrekorder.de

Die Jury Electronic und Experimental des Preises der deutschen Schallplattenkritik e. V. (unabhängiger Zusammenschluss von 160 Musikkritiker:innen und Journalist:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) hat die Veröffentlichung nun als eine von zehn Nominierungen ihrer Kategorie auf die Longlist 4/2022 gesetzt. Die daraus zu wählende Bestenliste wird am 15. November veröffentlicht.

Wir drücken weiterhin die Daumen und gratulieren bereits jetzt zum Erfolg des Projekts, der sich auch in zahlreichen Kritiken und Reviews (hier klicken für weitere Informationen) niederschlägt.

Marius Herb (Klasse Prof. Gnann) ist 1. Preisträger des Internationalen Rheinberger Orgelwettbewerbs im Fürstentum Liechtenstein

Foto: Sibylle Haak
Foto: Sibylle Haak

Mit Freude und Stolz können wir eine weitere Erfolgsmeldung aus der Reihe unserer Orgelstudierenden verkünden: Der mit 15.000,- CHF ausgeschriebene 1. Preis des diesjährigen Internationalen Rheinberger Wettbewerbs für Orgel geht an Marius Herb aus der Klasse von Prof. Gerhard Gnann. Dabei setzte er sich vor einer international besetzten Fachjury in drei öffentlichen Runden an der Goll-Orgel der Evangelischen Kirche Bad Ragaz / Schweiz, der Metzler-Orgel der Katholischen Pfarrkirche Gams / Schweiz und der Orgel zu Ehren des liechtensteinischen Komponisten Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) gestiftet von der Gedächtnisstiftung Peter Kaiser (1793-1864) der Kathedrale St. Florin, Vaduz / Liechtenstein gegen die anderen Teilnehmenden durch. Die vierte Ausgabe des Wettbewerbs fand vom 26. September bis zum 1. Oktober 2022 statt, die Preise wurden im Rahmen eines Preisträgerkonzerts im Anschluss verliehen.

Die HfM Mainz gratuliert herzlich zu dieser Auszeichnung!

Weitere Informationen zum Wettbewerbsprogramm und den erwähnten Instrumenten unter
Internationaler Rheinberger Wettbewerb für Orgel 2022 (rheinberger-wettbewerb.li)

Foto: Michael Zanghellini
Foto: Michael Zanghellini

Giacomo Gabusi (Klasse Prof. Gnann) gewinnt 2. Preis beim Internationalen Daniel-Herz-Orgelwettbewerb in Brixen

Wir gratulieren! Erneut hat sich mit Giacomo Gabusi ein Studierender der Klasse von Prof. Gerhard Gnann einen zweiten Preis bei einem internationalen Orgelwettbewerb sichern können. Beim 7. Internationalen Daniel-Herz-Orgelwettbewerb, der vom 12. bis zum 17. September 2022 in Brixen (Südtirol) stattfand, erhielt er nach mehreren Vorspielrunden an der Pirchner-Orgel des Domes sowie an der Herz/Ahrend-Orgel der Frauenkirche die mit 2500€ dotierte Auszeichnung von einer international besetzten Fachjury. Darüber hinaus stellen die Veranstalter mehrere attraktive Konzertengagements in Italien und Österreich in Aussicht.

Weitere Informationen dazu sowie zum Wettbewerbsprogramm und den bespielten Orgeln unter
Daniel Herz | International Organ Competition

Stefano Perrotta (Klasse Prof. Gnann) erhält 2. Preis beim Internationalen Feith-Orgelwettbewerb

Herzlichen Glückwunsch! Stefano Perrotta aus der Orgelklasse von Prof. Gerhard Gnann ist zweiter Preisträger des 1. Internationalen Feith-Orgelwettbewerbs, der vom 12. bis 14. August 2022 in der
Schlosskirche Blieskastel (Saarland) stattfand. Durch drei Wettbewerbsrunden mit vorgegebenem Programm der Orgelliteratur (Schwerpunkt auf dem Schaffen Johann Sebastian Bachs) hindurch überzeugte er dabei eine international besetzte Fachjury und darf sich nun über ein Preisgeld von 3000€ freuen.

Der Wettbewerb, im ersten Jahr unter dem Motto "Bach - Barock - Blieskastel" stehend, wurde initiiert von der Dr. Hans Feith und Dr. Elisabeth Feith-Stiftung und würdigt die erst jüngst sanierte Schlosskirche als barockes Kleinod, in der eine von der renommierten Bonner Firma Klais generalüberholte Orgel erklingt.

Weitere Informationen dazu sowie Bildmaterial und ein Video des Abschlusskonzerts finden Sie unter
Feith ORGELWETTBEWERB 2022 (feith-orgelwettbewerb.org)

Preisträger Feith ORGELWETTBEWERB 2022_Foto: Homepage des Wettbewerbs
Preisträger des 1. Internationalen Feith-Orgelwettbewerbs 2022: v.l.n.r.: Leendert Verduijn (Niederlande, 3. Preis), Grant Smith (USA, 1. Preis), Steffano Perrotta (Italien, 2. Preis); Foto: Wettbewerbshomepage

Daewoo Lee (Absolvent der Klasse von Vertretungsprofessorin Sae-Nal Lea Kim) doziert an Hanyang University

Der Pianist Daewoo Lee unterrichtet künftig an der Fakultät Klavier der renommierten Hanyang University in Seoul. Der Alumnus des Studiengangs Konzertexamen an der HfM Mainz bei Vertretungsprofessorin Sae-Nal Lea Kim wird dort im kommenden Wintersemester 22/23 seine neue Dozentenstelle antreten.

Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!

Neue Solo-CD von Sebastian Sternal erschienen

Thelonia ist da! Sebastian Sternal, Abteilungsleiter Jazz/Populäre Musik und Professor für Jazz-Piano an unserer Hochschule, hat bei Traumton Records eine Solo-CD rausgebracht.
Nach der Erfolgen früherer Veröffentlichungen (u.a. Sternal Symphonic Society) und der mehrfachen Auszeichnung mit den wichtigsten Jazz-Preisen, bekommt nun auch „Thelonia“ nur begeisterte Rezensionen!

Hier eine Auswahl:

https://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art/sebastian-sternal-thelonia/hnum/10898843

https://www.jazzzeitung.de/cms/2022/06/thelonia-sebastian-sternal-zieht-auf-seinem-ersten-soloalbum-kuenstlerisch-bilanz/

https://www.swr.de/swr2/musik-jazz-und-pop/thelonia-das-neue-solo-album-des-jazzpianisten-sebastian-sternal-100.html

https://www.deutschlandfunk.de/ganz-und-gar-befluegelt-thelonia-das-piano-solo-debuet-von-sebastian-sternal-dlf-9bd8016e-100.html

https://www.marlbank.net/posts/sebastian-sternal-thelonia-traumton

https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-jazz/jazzland-nrw-friedrich-sternal-100.html

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Erfolgsmeldungen der Klasse Prof. Benjamin Bergmann

Jiyoun KimJiyoun Kim (Master-Absolventin der Klasse Prof. Benjamin Bergmann) gewann das Probespiel für die unbefristete Festanstellung in den
1. Violinen im Theater für Niedersachsen in Hildesheim.

Das TfN ist ein Mehrspartentheater in Hildesheim mit Doppelfunktion als Stadttheater in Hildesheim einerseits und als Landesbühne andererseits. Es versorgt rund 60 Städte und Gemeinden
mit Theatervorstellungen in Niedersachsen und angrenzenden Bundesländern. Jährlich entstehen etwa 20 Neuinszenierungen,
die alle auch auf Reisen gehen: Opern, Operetten, Tanztheaterstücke, Musicals, Schauspiele für Erwachsene sowie Inszenierungen
für Kinder und Jugendliche. Das TfN spielt pro Jahr über 630 Vorstellungen an unterschiedlichsten Orten. In Hildesheim
betreibt es das Große Haus mit 550 Plätzen sowie die Studiobühne »theo« mit 50 Plätzen.

 

 

Michaela Janke, Absolventin der Klasse Prof. Benjamin Bergmann gewann das Bewerbungsverfahren
für eine unbefristete 50%-Festanstellung an der Staatlichen Jugendmusikschule der Stadt Hamburg.

Wir gratulieren herzlich zu diesen beiden Erfolgen!

„CORDA. Musik mit Herz und Seele“

Auftakt einer neuen Konzertreihe der Hochschule für Musik Mainz in der Kapelle des Marienhaus Klinikums Mainz (MKM)

Die heilende Wirkung von Musik und Klängen ist seit Jahrhunderten bekannt und wissenschaftlich erforscht. Nicht zuletzt daher rufen das Marienhaus Klinikum Mainz (MKM) und die Abteilung Klavier/Tasteninstrumente der Hochschule für Musik Mainz (HfM) nun eine gemeinsame Konzertreihe ins Leben: Unter dem Titel „CORDA. Musik mit Herz und Seele“ spielen Studierende der HfM ab Oktober 2022 regelmäßig einmal im Monat in der Kapelle des Klinikums für Patient:innen, deren An- und Zugehörige und interessierte Zuhörer:innen.

Die künstlerische Leitung übernimmt Sae-Nal Lea Kim, Vertretungsprofessorin für Klavier an der Hochschule für Musik, die die Reihe gemeinsam mit Prof. Dr. med. Sabine Genth-Zotz, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am MKM konzipiert hat. „Im Krankenhaus erleben unsere Patientinnen und Patienten sowie deren An- und Zugehörige leider immer wieder auch schwere und traurige Momente“, so Prof. Dr. Sabine Genth-Zotz. „Gerade dann kann Musik eine ungeheuer starke, im besten Fall heilsame Wirkung entfalten. Wir freuen uns sehr, den Patientinnen und Patienten zukünftig neben der medizinischen und pflegerischen Begleitung dieses besondere Angebot für Herz und Seele machen zu können.“

In der Kapelle können aktuell coronabedingt 40 Personen die Konzerte mitverfolgen, über die Hausanlage werden die Konzerte zudem in die Krankenzimmer übertragen, so dass auch immobile Patient:innen die Konzerte miterleben können. Darüber hinaus sind zu den Konzerten ab Oktober auch externe interessierte Zuhörer:innen sehr herzlich eingeladen. Die Konzerte finden jeweils am dritten Donnerstag im Monat, um 18 Uhr statt. Anmeldung unter: veranstaltungen.mkm@marienhaus.de

Den Startschuss für die Reihe gibt ein vorgezogenes Auftaktkonzert vor geladenen Gästen bereits am 12. Juli. Studierende der Hochschule für Musik spielen in Duo- und Triobesetzungen für Klavier, Streicher und Blasinstrumente. Auf dem Programm stehen Werke von Francis Poulenc, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy.

„Ich bin sehr dankbar für diese schöne Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen unserer Hochschule und dem Marienhaus Klinikum Mainz und freue mich sehr auf die musikalischen Beiträge unserer Studierenden für die Patient:innen des Klinikums. Musik ist eine Botschaft. Sie trägt, heilt, berührt, verbindet. Musik an Orte zu bringen, besonders zu Menschen, die gerade aus verschiedenen Gründen nicht selbst einfach zur Musik finden können, ist eine wunderbare Sache. Eine Sache, der wir Musiker:innen viel mehr nachgehen sollten. Denn manchmal, wo Worte aufhören, fängt Musik an.“ – Sae-Nal Lea Kim, HfM Mainz

 

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Es gelten die jeweils aktuellen Zugangsregelungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen des MKM, bitte informieren Sie sich vor einem geplanten Besuch auf der Homepage des Marienhaus Klinikums Mainz: Marienhaus: Besucherregelungen (marienhaus-klinikum-mainz.de)

Die Studierenden spielen die Konzerte unentgeltlich. Für anfallende organisatorische Kosten wird bei den Konzerten um eine Spende gebeten.

Die Konzertprogramme werden kurzfristig auf www.veranstaltungen.hfm-mainz.de und unter www.marienhaus-klinikum-mainz.de veröffentlicht.

 

 

„Wettbewerb Konzertexamen“ an der HfM Mainz

Am Montag, 13. Juni, konnten unsere Studierenden im hochschulinternen „Wettbewerb Konzertexamen“ mit herausragenden Leistungen überzeugen:

von links: Seulgi Yun, Shai Terry, Stefan Besan

 

Den ersten Platz belegte Seulgi Yun (Flöte, Klasse Prof. Dejan Gavric). Sie erhielt außerdem den Sonderpreis des GMD. Den zweiten Preis erhielt Shai Terry aus der Gesangsklasse von Prof. Claudia Eder vor Stefan Besan (Violine, Klasse Prof. Benjamin Bergmann).

Auch das restliche Teilnehmerfeld erhielt durchweg hohe Punktzahlen und machte die Entscheidung denkbar knapp. Wir gratulieren den drei PreisträgerInnen sehr herzlich zu ihrem Erfolg!

In der Jury saßen ProfessorInnen der HfM Mainz – Benjamin Bergmann (Violine), Claudia Bussian (Viola), Thomas Dewald (Gesang), Claudia Eder (Gesang) Sae-Nal Lea Kim (Klavier) und Felix Löffler (Klarinette) – sowie vom Philharmonischen Staatsorchester Mainz GMD Hermann Bäumer und Orchesterdirektor Wolfram Schätz.

Die Preisgelder für die drei Wertungspreise wurden auch in diesem Jahr vom Freundeskreis Musikhochschule Mainz e.V. gestiftet, bei dem wir uns sehr herzlich für die Unterstützung bedanken möchten. Durch die Auszeichnung mit dem Sonderpreis des GMD erhält Seulgi Yun die Chance, solistisch in einem Konzert mit dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz aufzutreten.