Vorbereitungskurse

Zum aktuellen Umgang mit dem Coronavirus:

Leider muss die Hochschule für Musik Mainz aufgrund der Entwicklungen hinsichtlich des Erregers Sars-CoV-2 (Corona-Virus) die geplanten Vorbereitungskurse im Sommersemester vorerst absagen. Interessierte können sich auf dieser Website über weitere Planungen informieren oder sich per Mail an das Veranstaltungsbüro wenden. Unter den „Tipps“ finden Sie Musterklausuren aus vergangenen Semestern sowie hilfreiche Links zum Selbststudium. Studienanwärter*innen werden gebeten, sich zunächst regulär zu den Eignungsprüfungen anzumelden und auf Details bezüglich der konkreten Zeitplanung zu warten.

 
 

Die Hochschule für Musik bietet Studienbewerberinnen und -bewerbern Kurse zur Vorbereitung auf die Eignungsprüfung an. Die Kurse finden regelmäßig während der Vorlesungszeit statt.

Für die Teilnahme an dem Kurs erheben wir eine Teilnahmegebühr. Die Teilnahmegebühr für die Kurse beträgt jeweils 25,- €.

Kursangebot im Sommersemester 2020:

Kurs A:
Vorbereitung auf die Eignungsprüfung (Satzlehre/Hörschulung) im Bereich Klassische Musik

Im Mittelpunkt des Vorbereitungskurses „klassische Musik“ steht die Vorbereitung auf die schriftliche und mündliche Eignungsprüfung im Bereich Satzlehre/Hörschulung. Es werden alle Einzelbereiche, die auch in der Musterklausur ersichtlich sind, besprochen. Im Bereich Satzlehre sind dies: Intervalle, Drei- und Vierklänge, Notenschlüssel, Skalen (incl. deren Tonvorräte), Analysen (Stufen- und Funktionstheorie), Generalbässe und vierstimmige Sätze. Inhaltlich passend werden die in der Theorie besprochenen Lerninhalte in der Hörschulung behandelt. Zunächst stehen Basics wie Intervalle und einstimmige tonale und freitonale Tondiktate bzw. Melodien im Zentrum. Hierauf aufbauend geht es dann weiter mit Drei- und Vierklängen, zweistimmigen tonalen und freitonalen Melodien. Es wird parallel dazu mehrere Einheiten zum Thema Rhythmus geben. Anschließend werden die noch nicht besprochenen, aber für die mündliche Prüfung relevanten Bereiche „Blattsingen“ und „Periode ergänzen“ trainiert. Es werden zusätzlich für jedes Thema Anleitungen und Tipps für die individuelle Prüfungsvorbereitung vermittelt.

 

Kurs B:
Vorbereitung auf die Eignungsprüfung im schulpraktischen Klavierspiel (nur für BewerberInnen im Studiengang B.Ed. Musik)

Der Vorbereitungskurs „Schulpraktisches Klavierspiel“ richtet sich an Bewerber*innen des Studiengangs „Bachelor of Education Musik“. Behandelt werden alle Teilbereiche der Eignungsprüfung im Nebenfach „Schulpraktisches Klavierspiel“. Dazu gehören: Figuriertes Spielen von erweiterten Kadenzen, Liedspiel (vorbereitetes Lied & (Volks-)Lied vom Blatt), Improvisation und Vom-Blatt-Spiel eines leichten Klaviersatzes. Beim Teilgebiet Improvisation wird im Rahmen des Kurses stilistisch sowohl der Bereich der sog. klassischen Musik als auch der Pop-/Rock-/Jazz-Bereich berücksichtigt. Darüber hinaus werden für jedes Teilthema Anleitungen & Tipps für die individuelle Prüfungsvorbereitung vermittelt und Hinweise zur Vertiefung (Literatur) gegeben.

 

Kurs C:
Vorbereitung auf die Eignungsprüfung (Satzlehre/Hörschulung) im Bereich Jazz und populäre Musik

Der Vorbereitungskurs Jazz/Populäre Musik bereitet Studieninteressierte auf die Aufnahmeprüfungen im Bereich Hörschulung und Satzlehre vor. Kenntnisse der Akkord-Skalentheorie und der Jazz-typischen Notation werden anhand von Beispielen aus dem Fundus der Jazzgeschichte sowie aktueller Popmusik vermittelt. Daneben steht die Gehörbildung im Vordergrund – Melodiediktate, Intervalle, Drei- und Vierklänge, Skalen und Akkordfolgen werden ausgiebig in der Gruppe geübt, und es erfolgt eine Übersicht über gängige Software zum eigenständigen Vertiefen des Gelernten. Daneben liefert der Kurs praktische Tipps auch im Bezug auf die Hauptfachprüfung und versucht, alle Teilnehmer da abzuholen, wo sie sind. Anhand von Musterklausuren kann der aktuelle Stand mit den Anforderungen der Hochschule abgeglichen werden. Der Kurs will all das, was in den vielfältigen Büchern zur Jazztheorie steht, durch gemeinschaftliches Üben zugänglich machen – und Einblicke geben in das, was eben nicht in den Büchern steht.