Aktuell in der HfMM

„CORDA. Musik mit Herz und Seele“

Auftakt einer neuen Konzertreihe der Hochschule für Musik Mainz in der Kapelle des Marienhaus Klinikums Mainz (MKM)

Die heilende Wirkung von Musik und Klängen ist seit Jahrhunderten bekannt und wissenschaftlich erforscht. Nicht zuletzt daher rufen das Marienhaus Klinikum Mainz (MKM) und die Abteilung Klavier/Tasteninstrumente der Hochschule für Musik Mainz (HfM) nun eine gemeinsame Konzertreihe ins Leben: Unter dem Titel „CORDA. Musik mit Herz und Seele“ spielen Studierende der HfM ab Oktober 2022 regelmäßig einmal im Monat in der Kapelle des Klinikums für Patient:innen, deren An- und Zugehörige und interessierte Zuhörer:innen.

Die künstlerische Leitung übernimmt Sae-Nal Lea Kim, Vertretungsprofessorin für Klavier an der Hochschule für Musik, die die Reihe gemeinsam mit Prof. Dr. med. Sabine Genth-Zotz, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am MKM konzipiert hat. „Im Krankenhaus erleben unsere Patientinnen und Patienten sowie deren An- und Zugehörige leider immer wieder auch schwere und traurige Momente“, so Prof. Dr. Sabine Genth-Zotz. „Gerade dann kann Musik eine ungeheuer starke, im besten Fall heilsame Wirkung entfalten. Wir freuen uns sehr, den Patientinnen und Patienten zukünftig neben der medizinischen und pflegerischen Begleitung dieses besondere Angebot für Herz und Seele machen zu können.“

In der Kapelle können aktuell coronabedingt 40 Personen die Konzerte mitverfolgen, über die Hausanlage werden die Konzerte zudem in die Krankenzimmer übertragen, so dass auch immobile Patient:innen die Konzerte miterleben können. Darüber hinaus sind zu den Konzerten ab Oktober auch externe interessierte Zuhörer:innen sehr herzlich eingeladen. Die Konzerte finden jeweils am dritten Donnerstag im Monat, um 18 Uhr statt. Anmeldung unter: veranstaltungen.mkm@marienhaus.de

Den Startschuss für die Reihe gibt ein vorgezogenes Auftaktkonzert vor geladenen Gästen bereits am 12. Juli. Studierende der Hochschule für Musik spielen in Duo- und Triobesetzungen für Klavier, Streicher und Blasinstrumente. Auf dem Programm stehen Werke von Francis Poulenc, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy.

„Ich bin sehr dankbar für diese schöne Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen unserer Hochschule und dem Marienhaus Klinikum Mainz und freue mich sehr auf die musikalischen Beiträge unserer Studierenden für die Patient:innen des Klinikums. Musik ist eine Botschaft. Sie trägt, heilt, berührt, verbindet. Musik an Orte zu bringen, besonders zu Menschen, die gerade aus verschiedenen Gründen nicht selbst einfach zur Musik finden können, ist eine wunderbare Sache. Eine Sache, der wir Musiker:innen viel mehr nachgehen sollten. Denn manchmal, wo Worte aufhören, fängt Musik an.– Sae-Nal Lea Kim, HfM Mainz

 

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Es gelten die jeweils aktuellen Zugangsregelungen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen des MKM, bitte informieren Sie sich vor einem geplanten Besuch auf der Homepage des Marienhaus Klinikums Mainz: Marienhaus: Besucherregelungen (marienhaus-klinikum-mainz.de)

Die Studierenden spielen die Konzerte unentgeltlich. Für anfallende organisatorische Kosten wird bei den Konzerten um eine Spende gebeten.

Die Konzertprogramme werden kurzfristig auf www.veranstaltungen.hfm-mainz.de und unter www.marienhaus-klinikum-mainz.de veröffentlicht.

 

 

Rotary-Kulturförderpreis für Studierende der Hochschule für Musik Mainz

PRESSEINFORMATION

Die Hochschule für Musik Mainz darf sich erneut über eine großzügige Zuwendung des Rotary Clubs Mainz-Churmeyntz freuen: In einer gemeinsamen Vergabesitzung mit Mitgliedern des Rotary Clubs sowie der Hochschule für Musik wurde über die von den Abteilungsleitenden zur Förderung vorgeschlagenen Studierenden beraten. Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger wurde auf die fachliche Qualität der Studierenden, ihr gesellschaftliches und soziales Engagement sowie ihre derzeitige wirtschaftliche Situation eingegangen.
Mit einer Fördersumme von 5.000 € werden sieben Studierende unterstützt. Ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität und der Freundschaft angesichts der erschütternden innereuropäischen Kriegssituation setzen Dr. Sebastian Harth und Prof. Dr. Paul-Georg Knapstein mit ihrer spontanen Aufstockung der Mittel um weitere 3.000 € und deren Vergabe an Anna Umrylova (Ukraine) und Liza Fediukova (Russland).

Der Rotary Club Mainz-Churmeyntz unterstützt hochtalentierte Studierende der Hochschule für Musik Mainz bereits seit 2014. Die gesamte Hochschule möchte sich bei den Mitgliedern des Rotary Clubs Mainz-Churmeyntz und seinem Präsidenten Dr. Hermann Eicher sehr herzlich für diese großzügige und wichtige Unterstützung bedanken. Ein Konzert mit den Preisträgerinnen und Preisträgern ist für den 31. Mai 2022 im Orgelsaal geplant.

Der diesjährige Kulturförderpreis des Rotary Clubs Mainz-Churmeyntz geht an

Juan David Bermudez Davila, Klangkunst (Klasse Prof. Peter Kiefer)
Giacomo Gabusi, Orgel (Klasse Prof. Gerhard Gnann / Prof. Hans-Jürgen Kaiser)
Anahita Ghasemi Nasab, Klangkunst (Klasse Prof. Peter Kiefer)
Dongkyu Leo Kim, Klavier (Klasse Prof. Thomas Hell)
Jungwhan Kim, Violine (Klasse Prof. Anne Shih)
David Schläger, Gesang (Klasse Prof. Thomas Dewald)
Sofia Will, Jazz-Saxophon (Klasse Prof. Claudius Valk)
sowie
Anna Umrylova, Oboe (Klasse Prof. Daniela Tessmann)
Liza Fediukova, Violine (Klasse Prof. Anne Shih)

Bernhard Herzog in der Studienstiftung des deutschen Volkes

Bernhard Herzog ist in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen worden.

Die Studienstiftung des deutschen Volkes fördert Studierende an Universitäten, wissenschaftlichen und technischen Hochschulen, Kunsthochschulen, Musikhochschulen und Fachhochschulen. Ihr Auswahlverfahren gründet sich auf die Kriterien fachliche Exzellenz, Weite des Horizonts und soziale Verantwortung.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem wichtigen Stipendium!

Bernhard Herzog (*1999 in Weimar) erhielt von 2006 bis 2010 Klavierunterricht an der Musikschule Ottmar Gerster. 2010 begann er die weitere schulische Laufbahn am Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar mit dem Hauptfach Orgel. Seine Lehrer waren Prof. Michael Kapsner und Claudio Novati. In der Oberstufe belegte er auch das Nebenfach Cembalo bei Christoph Dittmar.
Zum Wintersemester 2019/20 begann er das Studium der Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Mainz. Orgelunterricht bei Prof. Gerhard Gnann, Improvisation bei DKMD Lutz Brenner und Prof. Hans-Jürgen Kaiser, sowie Chorleitung bei Prof. Ralf Otto und Tobias Landsiedel. Seit November 2020 hat er einen Lehrauftrag für das Fach Orgel am Institut für Kirchenmusik im Bistum Mainz inne. Ebenfalls ist er seit November 2021 als Organist an der evangelischen Christuskirche Mainz angestellt. Nach mehreren erfolgreichen Teilnahmen am Bundeswettbewerb “Jugend Musiziert” erhielt er sowohl 2018 in der Wertung Orgel solo, als auch 2019 in der Wertung Ensemble Alte Musik (Cembalo) den ersten Preis (25 Punkte). Meisterkurse, u. a. bei Enrico Viccardi und Ton Koopman, gaben ihm wichtige künstlerische Anregungen und Erfahrungen.

Neues Instrument: Harmonium (François Debain, ca. 1860)


Durch eine großzügige Spende konnte unsere Abteilung für Kirchenmusik/Orgel kurz vor Weihnachten ein historisches Harmonium (François Debain, ca. 1860) anschaffen. Das Instrument wurde von einem ausgewiesenen Spezialisten grundlegend restauriert und ist bestens geeignet für die französische Original-Literatur des 19. Jhds, aber auch spätere Werke sind darauf darstellbar. Eine Stimmung auf 443 Hz macht das Instrument zudem einsatzfähig in Verbindung mit anderen modernen Instrumenten, insbesondere zur Nutzung für Klavier-Harmonium-Duos und Kammermusik des frühen 20. Jhds. Wir freuen uns sehr, dass die Abteilung mit diesem Instrument ihr künstlerisches Spektrum sowie ihr Lehrangebot in diesem Jahr erweitern kann.

(Foto: Sven Hanagarth)

Jazz-Ensemble Willkür bekommt ZIRP-Stipendium 2022

Das Jazz-Ensemble Willkür, bestehend aus fünf Studierenden der HfM Mainz rund um Saxophonistin Sofia Will, erhält eines der beiden diesjährigen Musikstipendium der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V. Mit „kreative[n] Kompositionen und gute[r] Abstimmung im gemeinsamen Musizieren“ konnten Sie die Jury unter Leitung des Künstlerischen Direktors der Stiftung Villa Musica, Professor Alexander Hülshoff, überzeugen. Das Stipendium ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Mit der Fördersumme möchte das Quartett Studioaufnahmen für eine CD-Produktion finanzieren.
Wir sagen herzlichen Glückwunsch!

Hier finden Sie die Pressemeldung der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V.

Goldmedaille bei Vancouver International Music Competition (VIMC) für Dongkyu Leo Kim

Herzlichen Glückwunsch an Dongkyu Leo Kim!

Bereits im Oktober konnte er bei der Vancouver International Music Competition (VIMC) überzeugen und erhielt die Goldmedaille in der Kategorie Piano (18-35 Jahre). Der Wettbewerb wurde digital durchgeführt.

Im virtuellen Galakonzert (20. November 21) ist die finale Performance zu erleben: Dongkyu Leo Kim spielt „Macbeth“ (auch bekannt als „Macbeth und die Hexen“) von Bedřich Smetana.

Trauer um Prof. Joshard Daus

Die Johannes Gutenberg-Universität trauert um Herrn Universitätsprofessor Joshard Daus, der am 26. November 2021 verstorben ist.

Nach dem Studium der Schulmusik bei Prof. Hermann Rauhe und dem Kapellmeisterstudium bei Prof. Brückner-Rüggeberg war Prof. Daus bis 1997 städtischer Musikdirektor in Hamm und Lippstadt. 1985 wurde er als Professor für Chor- und Orchesterleitung und als Direktor des Collegium musicum an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen, das er bis 2012 leitete.
In über 50 Semesterabschlusskonzerten machte er das Collegium musicum weit über die Johannes Gutenberg-Universität hinaus bekannt. Prof. Daus hat Dirigenten wie Sergiu Celibidache und Sylvain Cambreling als Gastkünstler gewinnen können und Studierenden und Lehrenden einmalige Momente des gemeinsamen Musizierens geschenkt. Von 1990 bis 1993 war er Chordirektor der Münchner Philharmoniker und leitete von 2002 bis 2005 die Singakademie zu Berlin. Mit der Gründung und Leitung der EuropaChorAkademie setzte er Maßstäbe für eine international und interdisziplinär angelegte Ausbildung exzellenter Chorsängerinnen und Chorsänger und realisierte große chorsinfonische Aufführungen im In- und Ausland.
Für immer werden mit seinem Namen innovative Projekte in der Lehrerweiterbildung verbunden sein. Mit Prof. Joshard Daus verliert die Musikwelt einen Dirigenten von Rang und einen Visionär, der sich unermüdlich für die Bewahrung der Chortradition einsetzte.

Wir werden Prof. Daus ein ehrendes Andenken bewahren.

Universitätsprofessor Dr. Georg Krausch, Präsident
Universitätsprofessor Dr. Immanuel Ott, Rektor der Hochschule für Musik
Universitätsprofessor Felix Koch, Direktor Collegium musicum

Stipendien der Hans und Gertrud-Kneifel Stiftung, der Hauk Family Collection Stiftung, der Grommek-Stiftung sowie von Herrn Dr. Rainer und Frau Dr. Elke Göbel

Wir freuen uns berichten zu dürfen, dass insgesamt 15 Studierende der Hochschule in diesem Wintersemester mit einem einmaligen Stipendium in Höhe von 500,- € bedacht werden können.
Die Zuwendungen, aus welchen die Stipendien finanziert werden konnten, kamen von der Hans und Gertrud Kneifel-Stiftung, der Hauk Family Collection Stiftung, der Grommek-Stiftung sowie von Herrn Dr. Rainer und Frau Dr. Elke Göbel. Wir bedanken uns herzlich für die Zuwendungen!

HfM-Studierende mit Kneifel-Preis 2021 ausgezeichnet

Bereits zum dritten Mal hat 2021 die Hans und Gertrud Kneifel-Stiftung Kronberg herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Kammermusik mit Gitarre ausgezeichnet.

Schon seit 2016 unterstützt die Stiftung die Arbeit der HfM, u.a. im Rahmen des Exzellenzprogramms Barock vokal, der Initiative zur Förderung der Musikergesundheit sowie der Deutschlandstipendien. Sie hält damit den Wunsch des Stifterpaares Gertrud und Hans Kneifel lebendig, junge Musiktalente auf dem Weg in eine professionelle Karriere zu fördern.
Für das Wettbewerbskonzert im Rahmen des Koblenz Guitar Festivals 2021 traten drei Duo-Formationen an: Sopranistin Dina Levit und Gitarrist Lukas Klemmer überzeugten mit interpretatorischer Feinarbeit in Liedern von Britten und Dowland; Gufeng Wu an der Violine und Yucen Du an der Gitarre bewiesen Gespür für Stückauswahl mit de Falla und einem Beitrag zum 100. Geburtstag Astor Piazzollas; Geiger Stefan Besan und Gitarrist Igor Klokov präsentierten ebenso anspruchs- wie effektvolle Werke von Bartók und Ourkouzounov.
 

 
Die Fachjury aus Angehörigen der Stiftung, der HfM und des Koblenz Guitar Festivals hat entschieden, alle Leistungen mit Förderpreisen zu würdigen – herzlichen Glückwunsch an unsere Ausgezeichneten!
Das Wettbewerbskonzert fand am 19.10.2021 im Rheinsaal der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle statt; eine Aufnahme des Livestreams ist weiterhin auf dem YouTube-Kanal des Koblenz Guitar Festivals abrufbar.