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Aktuell in der HfMM

Ágnes Langer im Finale des 1. Bartók World Competition & Festival

Agnes LangerIm 1. Bartók World Competition & Festival wählte eine Fachjury unter Vorsitz von Salvatore Accardo aus insgesamt 44 TeilnehmerInnen in mehreren Runden drei Violinistinnen für die Finalrunde aus, darunter Ágnes Langer aus der Klasse von Prof. Anne Shih.

In der Finalrunde am Samstag, 16. September, spielte Ágnes Langer Béla Bartóks 2. Violinkonzert. Den Wettbewerb gewann Cosima Soulez-Larivière vor der Japanerin Takagi Ririko. Ágnes Langer wurde mit dem Preis für die dritte Siegerin ausgezeichnet.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb, den Preisträgerinnen und den Programmen sowie Fotos finden Sie hier.

 

(Foto: © CLIVE BARDA/ArenaPAL)

Eszter Simon erhält den Preis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz | Hochschule für Musik

Wir gratulieren Eszter Simon, die den Preis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Bereich Musik für ihren ausgezeichneten Abschluss des Konzertexamens bei Prof. Dejan Gavric erhält!

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Studienjahres 2016/2017 wurden im Rahmen des DIES ACADEMICUS geehrt.

Vier Jahre lang studierte sie in der Flötenklasse an der Hochschule für Musik bei Professor Dejan Gavric, zunächst im Masterstudiengang, dann im Konzertexamen. Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Reinecke und Frank Martin bildeten das Repertoire von Eszter Simons Abschlusskonzert.

„Von Anfang an zeigten sich bei ihr jene Eigenschaften, die ihre Arbeit bis heute prägen“, hebt Prof. Dejan Gavric hervor. „Nämlich Begeisterung für das, womit sie sich beschäftigt, Intensität, Ausdauer, Herzlichkeit und Konsequenz im Handeln. (...) Eszter ist eine sehr einfühlsame Künstlerin, die auf jede musikalische und darstellerische Anregung mit höchster Sensibilität reagiert, sie sich zu eigen macht und innerlich weiterentwickelt“. Trotz sehr hoher künstlerischer Ansprüche sei sie unkompliziert in der Arbeit mit Dirigenten und Kollegen. Ihr sympathischer Charakter, die Klarheit und Geradlinigkeit und ihre große Professionalität wirkten sich in höchstem Maße positiv auf alle Konzerte und Aufführungen aus, in denen Simon mitwirke. „Und ihr Zugang zu musikalischen Werken ist geprägt durch eine tiefgreifende Kenntnis der historischen Quellen und der Fähigkeit, sich daraus eine fundierte Interpretation zu erarbeiten.“

Im September vorigen Jahres wurde die Absolventin der Mainzer Hochschule für Musik in die Orchesterakademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden aufgenommen. Hier erhält sie in einer zweijährigen Zusatzausbildung die Möglichkeit, bei Opern- und Ballettproduktionen sowie in Sinfoniekonzerten mitzuwirken.

(Foto: © PollakPhoto)

Student Lukas Witzel erhält 3. Preis beim MUT-Wettbewerb

Schulmusikstudent Lukas Witzel (2. v. l.) hat beim Wettbewerb für musikalisches Unterhaltungstheater (kurz MUT) des Gärtnerplatztheaters München, der Komischen Oper Berlin und der Vereinigten Bühnen Wien den 3. Platz belegt!

Der Wettbewerb richtet sich in erster Linie an Musical-Studenten und -Absolventen. Lukas Witzel studiert keinen Musical-Studiengang, sondern erhielt im Rahmen seines Lehramtsstudiums an unserer Hochschule Gesangsunterricht bei Hans Christoph Begemann und Alexander Gelhausen, außerdem sammelte er Musicalerfahrung bei der Mainzer Musical Inc.
Seine erste professionelle Musical-Produktion wird im Herbst "Hedwig and the Angry Inch" in Frankfurt sein (Link zur Facebookseite von Hedwig: https://www.facebook.com/hedwigfrankfurt/; Link zur Homepage mit Tickets: http://hedwig-frankfurt.de)

 

(Foto: Gärtnerplatztheater/Facebookseite)

Prof. Peter Kiefer wird zum Gutenberg Fellow ernannt

Als einer von 7 herausragenden Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen wurde Peter Kiefer, der bei uns als Professor für Klangkunst und Komposition tätig ist, zum Gutenberg Fellow ernannt. Herzlichen Glückwunsch!

Pressemitteilung der JGU vom 22. Mai 2017: Gutenberg Forschungskolleg begrüßt neue Fellows und verleiht Gutenberg Research Award 2017

Claudia Schellenberger gibt Klavier-Masterclass in der Türkei (ERASMUS-Programm)

Auf Einladung des „Dokuz Eylul University State Conservatory Izmir“ konnte Claudia Schellenberger im Rahmen des ERASMUS-Programms erstmalig eine Klavier-Masterclass in der Woche vom 10. bis 14. April 2017 durchführen.

Im Folgenden gibt sie ihren Eindruck der Reise wieder:

„Diese Kooperation ermöglichte mir einen hochinteressanten Einblick in das Spielniveau türkischer Klavierstudierenden an einer der großen Musikausbildungsstätten der Türkei. Das Niveau ist im Allgemeinen hoch, die Spielweise erinnert eher an die „russische Schule“, und die Studierenden sind sehr gut vorbereitet. Da ein Musikgymnasium direkt an die Universität angeschlossen ist, konnte ich auch Jungstudenten erleben.
In dieser Woche lernte ich erfreulicherweise zahlreiche Klavierkollegen kennen, die sehr aufgeschlossen ihre eigenen Studenten in meinen öffentlichen Unterricht geschickt haben. Einige dieser Klavierdozenten haben in Europa oder USA studiert und sind daher besonders interessiert an der „europäischen“ Klavierausbildung. Die Studenten waren hochmotiviert und äußerten teilweise bereits den Wunsch, bei mir studieren zu wollen.
Am letzten Abend gab ich noch ein sehr gut besuchtes Konzert in der Hochschule, gemeinsam mit Herrn Prof. Joshua Epstein, Violinprofessor in Saarbrücken und Izmir.
Der Rektor der Musikhochschule, Herr Prof. Ümit Isgörür, selbst Cellist, und die ERASMUS-Beauftragte, Frau Linet Saul, organisierten diese Woche perfekt und waren immer bemüht um ein sehr persönliches und freundschaftlich-kollegiales Verhältnis. Eine Weiterführung dieser Neukooperation ist wünschenswert.“ Weiterlesen "Claudia Schellenberger gibt Klavier-Masterclass in der Türkei (ERASMUS-Programm)"

Die Hochschule für Musik Mainz hat eine neue Leitung

Am 19. April 2017 wählte der Rat der Hochschule einstimmig Univ.-Prof. Dr. Immanuel Ott zum neuen Rektor. Immanuel Ott lehrt seit April 2015 in Mainz und leitete bislang die Abteilung Musiktheorie. Er übernimmt das Amt von Univ.-Prof. Dr. Birger Petersen, der sich zukünftig wieder verstärkt der Forschung und Lehre widmen möchte.

Neu gewählte Prorektoren sind Univ.-Prof. Felix Löffler und Univ.-Prof. Christopher Miltenberger.

(v.l.: Prof. Christopher Miltenberger, Prof. Dr. Immanuel Ott, Prof. Felix Löffler | Foto: Moritz Reinisch)

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Mike Schönmehl wurde zum Honorarprofessor ernannt

Am 23. Februar 2017 wurde Mike Schönmehl zum Honorarprofessor ernannt. Wir gratulieren dazu herzlichst!

Mike Schönmehl, geboren 1957, studierte von 1974 bis 1980 im Fachbereich Musikerziehung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo er sein Examen als Staatlich geprüfter Privatmusiklehrer für Klavier absolvierte. Seit 1977 erteilt er Musikunterricht in Klavier, Theorie, Klassik und Jazz, in den Jahren 1984 bis 1990 war Redakteur für Popularmusik beim Verlag Schott in Mainz, seit 1986 ist er Dozent an der Frankfurter Musikwerkstatt (FMW). Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und hat seit 1996 einen Lehrauftrag für Jazzpiano der Johannes Gutenberg-Universität Mainz inne.
Er ist als Juror für Big Band Ausscheidungen auf Landes- und Bundesebene tätig und fungierte als Leiter zahlreicher Big Band-Workshops. Trotzdem kommt auch das eigene Musizieren nicht zu kurz: seit 1976 ist Mike Schönmehl als Pianist bei den Woog City Stompers aktiv, seit 1978 ist er Leiter eines eigenen Quartetts, welches sich Bebop, Latin und Funk widmet und schon als Begleitensemble der Vokalistinnen Betty Dorsey und Rachel Gould zu hören war.
Als Komponist und Autor zahlreicher Publikationen hat er sich besonders im pädagogischen Bereich engagiert.

 

Neuerscheinung: Orgelbewegung und Spätromantik

Heinemann, Michael und Petersen, Birger (Hrsg.):
Orgelbewegung und Spätromantik
Orgelmusik zwischen den Weltkriegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
(Studien zur Orgelmusik Band 6)

Preis: € 19,-
(280 Seiten, broschiert, mit Notenbeispielen und Notenausgabenverzeichnis)
Verl.-Nr. BuB 20

Der sechste Band unserer renommierten „Studien zur Orgelmusik“ füllt endlich eine Lücke der bisherigen Orgelgeschichtsschreibung und beleuchtet die hochspannende Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Denn die Orgelszene der Zwischenkriegszeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit allen ihren Facetten wie Orgelbau, Interpretation und Komposition bewegte sich im Spannungsfeld zwischen dem Festhalten an spätromantischen Strömungen, dem Erkunden avantgardistischen Tendenzen und der Rückbesinnung auf „alte Vorbilder“, wie sie sich in der „Orgelbewegung“ manifestiert. Weiterlesen "Neuerscheinung: Orgelbewegung und Spätromantik"