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Ergebnisse des Klavierwettbewerbs der HfM

Quelle: Kim v. l. : Prof. Immanuel Ott, Eunhei Kim, Daewoo Lee, Juae Ha, Prof. Dr. Krausch, Präsident der JGU.

 

Beim Ersten Klavierwettbewerb der Hochschule für Musik Mainz gab es folgende Ergebnisse:

  1. Preis (500,- Euro) und Gewinnerin des Orchesterpreises (Solistin im Klavierkonzert Nr. 3 von L.v. Beethoven mit dem Mainzer Medizinerorchester): Juae Ha (Klasse Prof. Thomas Hell)

 

  1. Preis (350,- Euro) und Gewinner des Preises für die beste Interpretation des Auftragswerks "Petrichor" von Immanuel Ott (100,- Euro): Daewoo Lee (Klasse Sae-Nal Lea Kim)

 

  1. Preis (200,- Euro): Eunhei Kim (Klasse Sae-Nal Lea Kim)

Die Preise wurden  durch den Präsidenten der JGU, Herrn Prof. Dr. Krausch, zum Preisträgerkonzert am 01. Dezember in der HfM verliehen.

 

Der Jury gehörten an:

Prof. Dr. Immanuel Ott (Vorsitz) (HfM Mainz)

Prof. Matthias Fuchs (HfM Mainz)

Prof. Thomas Hell (HfM Mainz)

Vertretungsprofessorin Sae-Nal Lea Kim (HfM Mainz)

Prof. Sontraud Speidel (HfM Karlsruhe)

Prof. Hans-Peter Stenzl (HMDK Stuttgart/HMT Rostock)

 

Die Klavierabteilung dankt dem Freundeskreis Musikhochschule Mainz e.V. und Frau Dr. Elke Göbel und Herrn Dr. Rainer Göbel für die großzügige finanzielle Unterstützung des Wettbewerbs.

 

Klangkünstler Peter Kiefer auf ARTE

Prof. Peter Kiefer, Klangkünstler und Professor an der HfM Mainz, ist mit einem Beitrag über sein Klangforschungs-Projekt am 01. Dezember in einer Sendung des Kulturmagazins Metropolis auf ARTE zu sehen.

Ein Teil der Aufnahmen geht über das GFK-Forschungsprojekt ARS in Kombination mit seiner Arbeit als Künstler, die auch Bestandteil des GFK-Projektes ist.

 

Ausstrahlung am Sonntag, 01. Dezember 2019 um 16:55 Uhr

https://www.arte.tv/de/videos/085410-006-A/metropolis-graz/

 

 

Neben dem Hauptbericht über Graz ist angekündigt:

Wie klingt Europa? Der Klangkünstler Peter Kiefer

Wie klingen europäische Metropolen? Rolltreppen? Unterführungen? Operationssäle? Und welchen Einfluss hat der Sound in einer vom Bild geprägten Kultur auf unser Leben, unsere Stimmung, unsere Gesundheit?  Der Komponist und Klangkünstler Peter Kiefer erforscht die Töne Europas.

 

 

 

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Preisträger aus der Klasse Prof. Andreas Karasiak

Beim 12. Internationalen Gabriela Beňačková Wettbewerb, einer der renommiertesten Gesangswettbewerbe benannt nach der tschechischen Sopranistin, hat der Student Kyungjae Moon (Konzertexamen Klasse Prof. Andreas Karasiak) den dritten Preis und die Sonderpreise der Krakauer Philharmonie und der Thüringer Philharmonie gewonnen.

Die Sopranistin Gabriela Beňačková ist eine der international bekanntesten Opernsängerinnen, regelmäßig zu Gast in den großen Opernhäusern der Welt wie dem Royal Opera House, Covent Garden London, in der Usher Hall in Edinburgh oder in der Metropolitan Opera in New York. Sie ist nicht nur Namensgeberin des Wettbewerbs, sondern auch Präsidentin und Vorsitzende der Jury. Für diesen Wettbewerb, der zu den größten zeitgenössischen Opernwettbewerben der Welt zählt, bewerben sich jährlich hunderte jungen Sänger und Sängerinnen aus allen Ländern. Die erste Runde mit Klavierbegleitung findet in Metropolen wie Wien, Budapest, München, Warschau, Moskau, Budapest, Ljubljana, Gotha oder Prag statt.
Kyungjae Moon ist Bariton und im Finale sang er "Bin ich nun frei", Szene des Alberich aus dem "Rheingold" von Richard Wagner.

Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem wunderbaren Erfolg!

9. Mainzer Musikdozentur 2019

"Debussy neu gelesen"
Vortrag von Prof. Bernd Goetzke mit musikalischem Begleitprogramm

Nichts hält sich länger als bedenkenlos tradierte Vorurteile und bereitwillig gepflegte Klischees. Auch 100 Jahre nach seinem Tod wird Debussy gerne noch vorschnell mit den gängigen Etiketten des Impressionisten oder musicien français versehen. Wurde letzteres zur Signatur des Komponisten, mit der er in seinen letzten Lebensjahren und in den Wirren des ersten Weltkriegs seine Kompositionen unterzeichnete, so war ihm seine Kennzeichnung als Impressionist zeitlebens verhasst. Er selbst sah seine schönste Fähigkeit im Finden „unverbrauchter Arten von Klangzusammenstellungen“, doch Debussys Briefe an seine Verleger, die nun erstmalig in einer ebenso lebendigen wie präzisen deutschsprachigen Übersetzung vorliegen, spiegeln auch seine Zerrissenheit als Komponist im Paris des Fin de Siècle inmitten eines überbordenden wagnérisme wider.
Zugleich zeichnen die rund 450 Briefe und ihre reichhaltige Kommentierung durch Bernd Goetzke, der diese Briefe nun erstmals ins Deutsche übersetzt hat, auch die enormen Widersprüchlichkeiten dieser Künstlerexistenz nach und beleuchten die Dramen des wechselvollen Privatlebens Debussys, der sich auch als bissig-ironischer Kommentator des Zeitgeschehens und seiner Komponistenkollegen hervortut. Er galt schon seinen Freunden als „ein Liebhaber des Paradoxen“. Die Sammlung dieser sprachlich kurzweilig zu lesenden und über die Person hinaus die gesamte Epoche erhellenden Briefe erstreckt sich über einen Zeitraum von 25 Jahren. Sie erscheint folglich als eine „authentische Variante einer Autobiographie“ – so Bernd Goetzke, für den Debussy nach wie vor zu den am meisten missverstandenen Komponisten zählt.
Bernd Goetzke wird Debussys Schaffen und Wirken ebenso beleuchten wie sein Selbstverständnis als Komponist im Kontext seiner Zeit. Thematisiert werden die Widersprüchlichkeiten seines Lebens, sein Verhältnis zu seinen Frauen, seiner Familie, seinen Freunden, den Deutschen und seine eigene Sicht und Einordnung der Musikgeschichte. Auf der Reise in Debussys Welt besteht somit die Gelegenheit, ältere wie neuere Annahmen und Einsichten in ein kritisches Licht zu setzen.

Bernd Goetzke

Kenner der französischen Musikkultur, lehrt als Professor für Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie weltweit in Meisterkursen; Schüler von Arturo Benedetti Michelangeli, bezeichnet er Debussy und Beethoven als die „Brennpunkte“ seines Repertoires. Zu seiner Biographie gehört die Verwurzelung in der französischen Kultur, Sprache und Musik von Jugend an.
„Briefe an seine Verleger“, übersetzt und herausgegeben von Bernd Goetzke, erschienen 2018 im Olms-Verlag Hildesheim.

 

 

DEBUSSY – neu gelesen

Nach langjähriger Arbeit hat Bernd Goetzke die deutsche Erstübersetzung von ca. 500 Briefen Claude Debussys vorgelegt, die die enormen Widersprüchlichkeiten dieser Künstlerexistenz beleuchten sowie die Dramen des wechselvollen Privatlebens Debussys, der sich auch als bissig-ironischer Kommentator des Zeitgeschehens und seiner Komponistenkollegen hervortut. Er galt schon seinen Freunden als „ein Liebhaber des Paradoxen“. Die Sammlung dieser sprachlich kurzweilig zu lesenden und über die Person hinaus die gesamte Epoche erhellenden Briefe erstreckt sich über einen Zeitraum von 25 Jahren und erscheint als eine „authentische Variante einer Autobiographie“ – so Bernd Goetzke, für den Debussy nach wie vor zu den am meisten missverstandenen Komponisten zählt.
Bernd Goetzke lehrt als Professor für Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie weltweit in Meisterkursen; Schüler von Arturo Benedetti Michelangeli, bezeichnet er Debussy und Beethoven als die „Brennpunkte“ seines Repertoires. Zu seiner Biographie gehört die Verwurzelung in der französischen Kultur, Sprache und Musik von Jugend an.
Briefe an seine Verleger, übersetzt und herausgegeben von Bernd Goetzke, erschienen 2018 im Olms-Verlag Hildesheim. „Die Übersetzung ist kongenial“ (DIE ZEIT, 22. 11. 2018)

Die Mainzer Musikdozentur wird in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur veranstaltet.

 

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BAROCK VOKAL – Alessandro Stradella: San Giovanni Battista

wikimedia.commons


Konzertante Aufführung

BAROCK VOKAL - Kolleg für Alte Musik an der HfM Mainz
Artist in Residence: Michael Schneider

Solistinnen und Solisten von BAROCK VOKAL
Neumeyer Consort
Leitung: Michael Schneider

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Leben des Komponisten Alessandro Stradella war so bewegt und legendenumwoben, dass er selbst zur Opernfigur wurde. Seine eigenen Werke fristeten allerdings lange ein Schattendasein – wogegen Barock Vokal im Landesmuseum ein klingendes Zeichen setzt. Konzertant kommt am 22. Juni das Oratorium "San Giovanni Battista" zur Aufführung, ein Werk über das Leben und Sterben Johannes des Täufers, dessen menschliche Seite in diesem barocken Gewand besonders zum Tragen kommt. Wie auch später bei "Salome" von Richard Strauss erleben wir den vergeblichen Versuch des Propheten, am Hofe des Königs Herodes für Gottesfurcht zu sorgen; auf Betreiben der schönen Tochter Salome kostet dies Johannes den Kopf.

Mit Michael Schneider musizieren die Solistinnen und Solisten von Barock Vokal sowie das Neumeyer Consort mit einem der profiliertesten Dirigenten im Bereich der Barockmusik und Frühklassik.

Besetzung:
San Giovanni: Álvaro Tinjacá-Bedoya (Countertenor)
Consigliere: Sen Wang (Tenor)
Salome (Figlia): Yuliya Poleshchuk (Sopran)
Herodias (Madre): Ruth Katharina Peeck (Mezzosopran)
Herodes: Doheon Kim (Bass)

 

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Preisverleihung des Rotary Clubs Mainz-Churmeyntz an Studierende der HfM

Beim Preisträgerkonzert des Rotary Clubs Mainz-Churmeyntz am 13. Mai 2019 stellten die Preisträger eine Probe ihres Könnens einem begeisterten Publikum vor.

Elizaveta Fediukova, Violine (Klasse Prof. Anne Shih), Anahita Nasab-Ghademi, Klangkunst (Klasse Prof. Peter Kiefer), Sarah Pfaff, Jazz-Gesang (Klasse Alexander Gelhausen/Nanny Byl), Katja Schmaglinski, Lehramt Musik und Französisch und Stefan Besan, Violine (Klasse Prof. Benjamin Bergmann) wurden mit dem diesjährigen Kulturpreis des Rotary Clubs ausgezeichnet.

Wir gratulieren den Studierenden zu dieser Auszeichnung!