Tagung „Kultursensible musikalische Bildung mit Kindern“

Auf der Tagung werden theoretische und praktische Ansätze und Beispiele kultursensibler, rassismuskritischer musikalischer Arbeit mit Kindern bis zu 10 Jahren vorgestellt. Vorträge und Praxisworkshops laden zur Diskussion und zum Austausch ein und stellen Ideen und konkrete Handreichungen für die pädagogische Praxis bereit. Die Tagung richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus Kita, Grundschule, Musikschule und anderen Bildungsinstitutionen sowie Studierende. Die Wissenschaftlerinnen, Musikerinnen, Perfomerinnen, Musik-Pädagoginnen und Diversity-Trainer mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen bilden ein breites Feld musikalischer und pädagogischer Diversität ab.

Vorträge und Workshops unter Anderem mit:
Lawrence Oduro-Sarpong, Banu Böke, Claudia Meyer, Marianne Steffen-Wittek, Vasiliki Psyrra, Guiomar Marques-Ranke, Marion Gerards, Sepideh Arab, Anne Steinbach

Anmeldung bis zum 26.10.2018 über kumbik@uni-mainz.de.

Tagungsablauf

10.00 Begrüßung durch den Prorektor Prof. Felix Löffler

10.15 Eröffnungsvortrag (Marion Gerards, Claudia Meyer, Anne Steinbach) und

Musikalische Aktionen im Plenum (Marianne Steffen-Wittek)

11.00 Keynote (Lawrence Oduro-Sarpong)

11.30 Kaffeepause und Raumwechsel in die Workshopräume

11.45 Workshops 1/2/3/4/5 (Lawrence Orduro-Sarpong, Banu Böke & Claudia Meyer, Marianne Steffen-Wittek & Vasiliki Psyrra, Guiomar Marques-Ranke & Marion Gerards, Sepideh Arab)

13.15 Mittagspause

14.15 „Kalangu“ – die sprechende Trommel. Musikalische Erzählperformance von und mit Njamy Sitson

15:15 Kaffeepause und Raumwechsel in die Workshopräume

15:30 Workshops 1/2/3/4/5 (Wdh. Vom Vormittag)

17:00 Musikalischer Abschluss im Plenum (Vasiliki Psyrra)

17:15 Ende

Musikalische Erzählperformance

„KALANGU“, die sprechende Trommel – Musikalische Erzählperformance
Njamy Sitson, Augsburg

Njamy Sitson lädt ein zu einer spannenden musikalischen Reise in die Welt der faszinierenden Klänge afrikanischer Länder und dies im Sinne der Völkerverständigung."
Polyphone Gesänge und unterschiedliche Instrumente (Balafon Ngoni, Kalangu, Pygmae Flöte, Ndewhoo und das Daumenklavier) werden vorgestellt und vor ihrem kulturellen Hintergrund beleuchtet.
Im Anschluss an die Performance findet eine Reflexionsrunde statt, in der der Umgang mit Vorurteilen in der pädagogischen KiTa-Arbeit diskutiert werden soll.

Workshops

Machtsensible Bildung – Eine Chance für eine umfassende Verankerung von Menschlichkeit in der Erziehung
Lawrence Oduro-Sarpong, Berlin

Im Vortrag und Workshop werden wir uns damit beschäftigen, einen Ausgleich der globalen Machtverhältnisse in der Erziehung realisierbar zu machen mit dem Ziel der gelebten Menschlichkeit. Dies setzt Kenntnisse über und eine Sensibilisierung für die herrschenden Asymmetrien der globalen menschlichen Verhältnisse voraus, was auch Gegenstand des Workshops sein wird. Die Teilnahme an diesem Workshop setzt die Bereitschaft voraus, eigene Glaubenssätze und Haltungen der Teilnehmenden in Frage stellen zu wollen.

Türkische und mehrsprachige Lieder für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund
Banu Böke und Claudia Meyer, Hochschule für Musik und Tanz Köln

Häufig treffen mehrsprachige Kinder auf eine einsprachige musikalische Umgebung und machen die Erfahrung, dass nur ein Teil ihrer sprachlichen Möglichkeiten erwünscht ist - nämlich der umgebungssprachliche. Dabei ist der Schritt zur türkischen Sprache und Musik kleiner als man denkt. Der selbstverständliche Einbezug türkischer und mehrsprachiger Lieder in Kitas und Grundschulen ermöglicht nicht nur, den vorhandenen Sprachen in den Familien der Kinder mit Wertschätzung zu begegnen, sondern auch, die häufig monolinguale Ausrichtung von Bildungsinstitutionen bzw. die mit Sprachen verbundene Hierarchie in Frage zu stellen. In dem Workshop laden wir dazu ein, das eigene Liedrepertoire lustvoll zu erweitern.

Samba lelê - kleiner Chico? Musik aus Brasilien in der KiTa
Guìomar Marques-Ranke, Werkstatt der Kulturen, Aachen  und
Marion Gerards, KatHo NRW, Abteilung Aachen

Musik aus Brasilien wird oft gleichgesetzt mit Samba oder Capoeira, dabei ist sie überaus vielfältig und verbindet unterschiedliche musikalische Einflüsse. In diesem Workshop spüren wir den soziokulturellen Hintergründen nach, probieren Lieder, Tänze, Rhythmen aus und fragen nach ihrem kultursensiblen Einsatz in der KiTa.

Musik und kulturelle Freiheit
Vasiliki Psyrra, Marianne Steffen-Wittek , Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar

Der Zufall will es, dass Menschen in eine bestimmte Region hineingeboren werden. Weniger zufällig ist es, ob ihnen das Leben dort gut, schlecht oder gar nicht bekommt. Ob sie die regionalen Musikgewohnheiten mögen und sich zu eigen machen oder ob sie sich einer Musik zuwenden, die weniger regional geprägt ist, ist mit dem Geburtsort nicht entschieden.
Aus- und Einwanderungen, Flucht und Migration haben seit jeher Veränderungen in den regionalen Kulturen bewirkt und im Idealfall entscheidet jede und jeder selbst, ob die Musiken aus der eigenen Region, aus anderen Regionen oder überregionale Musikgenres favorisiert werden. Entsprechende musikalische Bildungsangebote laden im besten Fall zum freien Umgang damit ein.
In diesem Workshop wird anhand verschiedener regional geprägter sowie überregional bedeutsamer Musik eine Musikpraxis auf der Grundlage der Rhythmik (Musik und Bewegung) erprobt und reflektiert. Die Auseinandersetzung mit Musik und Liedern aus verschiedenen Weltregionen und Genres soll Wege aufzeigen, wie kultursensible musikalische Bildung äußere und innere Barrieren überwinden kann. Dies gelingt, wenn Raum bleibt für die mehrdimensionale Erkundung regionaler Musik-Spezifika sowie für überregionale Musik, die sehr individuell gestaltet werden kann.
Der Workshop lädt ferner zu kritischen Reflexionen weit über die Musik hinaus ein. Dass Musik einerseits zur nationalistischen Mythenbildung herangezogen wird, dass sie andererseits transkulturelle Durchlässigkeit aufweisen und schließlich kulturrelativistisch betrachtet werden kann, sind wichtige Aspekte zum Thema „Kultursensible musikalische Bildung mit Kindern“.

Interkulturelle Arbeit in der Kita- Erfahrungsbericht und praktische Beispiele
Sepideh Arab 

Wie lässt sich interkulturelle Bildung in der pädagogischen Praxis in Kindertagesstätten und Kindergärten verwirklichen? Im Workshop werden Einblicke in die Aufgaben und Ziele der pädagogischen Arbeit vermittelt. Die Workshopteilnehmenden erhalten außerdem viele praktische Tipps zur Umsetzung und können ihr eigenes Liedrepertoire (Begrüßungslieder, Fingerspiele, Bücher…) erweitern.

 

Referentinnen und Referenten der Tagung

Sepideh Arab ist als interkulturelle Fachkraft und Erzieherin in der Städtischen Kindertagesstätte Goetheplatz in Mainz tätig. Darüber hinaus ist sie bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland- Pfalz als Lehrerin für Muttersprachlichen Unterricht in Farsi angestellt und arbeitet als Chorleiterin. Sepideh Arab ist Mitglied in der Iranischen Gesellschaft für Vielfalt und Integration.

Banu Böke studierte an der Hochschule für Musik in München und der Hochschule für Musik und Tanz in Köln die Studienfächer Operngesang und Elementare Musikpädagogik. Bereits während ihres Studiums erhielt sie ihr erstes Engagement an der Oper Köln und war von 2007 bis 2014 Ensemblemitglied der Wuppertaler Bühnen. Seit 2009 ist Banu Böke als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln tätig. Dort leitet sie die beiden Seminare Szenisches Spiel/Improvisation und Stimmbildung/Gesang im Rahmen des
Bachelor of Education. Sie unterrichtet zudem an der Rheinischen Musikschule Köln im Fachbereich Grundstufe die Fächer Musikalische Früherziehung, Lied+Spiel und Musikzwerge. Als zweisprachig aufgewachsene Deutschtürkin gilt ihr besonderes Interesse als Musikpädagogin einem natürlichen Umgang mit Mehrsprachigkeit bzw. der türkischen Sprache und Musik.

Prof. Dr. Marion Gerards Musikwissenschaftlerin und Diplom-Sozialpädagogin; mehrjährige Berufstätigkeit als Sozialpädagogin, u.a. auch in der musikalischen Familienbildung und sozialen Musikarbeit; Studium der Musikwissenschaft, Soziologie und Pädagogik an der Universität zu Köln (M.A.); bis 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sophie Drinker Institut Bremen und Lehrbeauftragte an diversen Hochschulen (Aachen, Frankfurt, Köln, Oldenburg); Promotion an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit einer Arbeit über "Die Musik von Johannes Brahms und der Geschlechterdiskurs im 19. Jahrhundert" (Köln: Böhlau 2010); 2010-2013 Professorin für "Soziale Arbeit und Musik" an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, seit 2013 an der Kath. Hochschule NRW, Abteilung Aachen; Leitung eines BMBF-Forschungsprojekts zu „Rassismuskritischer und diversitätssensibler Diskursanalyse kultureller Bildungsangebote im Kontext von Flucht und Migration“.

Guiomar Marques-Ranke ist in Brasilien geboren und studierte in Rio de Janeiro Kirchenmusik und Musikpädagogik. Dort arbeitete sie zwischen 1987 und 1996 als Kirchenmusikerin (Chorleiterin, Pianistin, Korrepetitorin, Organistin), Musik- und Klavierlehrerin in dem Seminário Teológico Batista do Sul do Brasil, in der Uni Rio (Universidade do Rio de Janeiro, als studentische Kraft) und in zwei Gymnasien (Colégio Batista – Tijuca und Escola Jockey Club do Rio de Janeiro). Seit 1996 lebt sie in Deutschland; zuerst war sie Gaststudentin (1996-1998 an der Hochschule für Kirchenmusik Bayreuth) und seit 1998 lebt sie in der Städteregion Aachen, wo sie als Kirchenmusikerin und Klavierlehrerin arbeitet. Im Jahr 2014 begann sie in der Werkstatt der Kulturen (eine Integrationsagentur, die verschiedenen Aktivitäten für Migrant*innen anbietet) zu arbeiten, wo sie für die Koordination des Begegnungszentrums zuständig ist. Dort leitet sie den Interkulturellen und Inklusiven Chor, in Kooperation mit der Lebenshilfe e.V. und mit der Alie.V.
Im Oktober 2014 hat sie die Leitung eines zweiten inklusiven Chores (Katholische Hochschule Aachen und Vinzenz-Heim) zusammen mit Prof. Dr. Marion Gerards übernommen. Im Wintersemester 2017/18 hat sie den Masterstudiengang „Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“ - Stiftung Universität Hildesheim - abgeschlossen. Sie wirkt bundesweit als Dozentin für brasilianische Musik (z. b. bei Volkshochschulen oder bei der Universität Hildesheim).

Prof. Dr. Claudia Meyer studierte an der Hochschule für gestaltende Kunst und Musik Bremen das Hauptfach Gitarre und die Zusatzfächer Dirigieren/Ensembleleitung und Musikalische Früherziehung/Grundausbildung sowie an der Universität Oldenburg die Fächer Musik, Psychologie und Pädagogik. Dort promovierte sie zur Musikdidaktik bei Maria Montessori und Rudolf Steiner. Sie war über 10 Jahre an Musikschulen als Lehrerin für Gitarre, Ensemble- und Orchesterarbeit sowie im Grundstufenbereich angestellt. Seit 1989 lehrt sie an verschiedenen Musikhochschulen und Universitäten und seit 2000 hauptamtlich an der Hochschule für Musik Köln. Im Jahr 2003 erhielt Dr. Claudia Meyer die Venia Legendi für das Fach „Ästhetische Bildung und Erziehung“. Prof. Dr. Claudia Meyer leitet den Studiengang Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Lawrence Oduro- Sarpong ist freiberuflicher interkultureller, Diversity-, Konflikt-, critical whiteness und Empowerment Trainer, Mediator, Coach und Supervisor. Er ist in Ghana geboren und aufgewachsen. Nach seinem Abitur kam er nach Deutschland und studierte Deutsch als Fremdsprache. Berufsbegleitend absolvierte er zahlreiche Aus- und Weiterbildungen, darunter eine Mediationsausbildung, Change Management & Leadership, Anti-Bias (Diskriminierung verlernen) Managing Diversity, NLP und Prozessorientierte Psychologie nach Arnold Mindell. Zwischen 1997 und 1999 war er Geschäftsführer des Unternehmens Feelin Ventures (Handel mit Baumaschinen und Nutzfahrzeugen von Deutschland nach Ghana, Burkina Faso und Togo). Seit 2000 liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit bei der Personalentwicklung.

Vasiliki Psyrra studierte Akkordeon bei Prof. Konstantinos Raptis an der Universität Makedonien (Thessaloniki, Griechenland). An der HfM Franz Liszt in Weimar hat sie 2015 ihren Master of Musik EMP/Rhythmik bei Prof. Marianne Steffen-Wittek erfolgreich abgeschlossen. Seit 2015 lehrt Vasiliki Psyrra das Fach Unterrichtspraxis EMP/Rhythmik innerhalb der Masterausbildung EMP/Rhythmik an der HfM Franz Liszt. Darüber hinaus arbeitet sie als Dozentin in verschiedenen Projekten und Fortbildungen der Thüringer Landesmusikakademie. Seit 2013 ist sie Musikpädagogin im Musikkindergarten Weimar und seit 2017 unterrichtet sie auch an der Musik- und Kunstschule Jena als fest angestellte Lehrkraft für EMP, Akkordeon und Kindertanz. Vasiliki Psyrra hat Projekte und Vorträge in Deutschland, Griechenland, Zypern, Belgien und Österreich präsentiert.

Njamy Sitson wurde in Kamerun geboren und lebt seit 18 Jahren in Augsburg. Er ist als Sänger, Multi-instrumentalist, Komponist, Erzähler, Musiktherapeut und Schauspieler tätig. Lehraufträge führten ihn an die Medical School of Hamburg sowie an das Freie Musikzentrum München, wo er afrikanische Musik mit Schwerpunkt auf „Polyphone Gesänge und Percussion aus Zentralafrika“ unterrichtet. Njamy Sitson war auf zahlreichen internationalen Bühnen (wie unter anderem der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin, dem Teatro Net de Rio de Janeiro oder dem Teatro Auditorium Bologna) zu Gast und konzertiert mit verschiedene nationalen und internationalen Künstler_innen und Ensembles. (u.a. World Percussion Ensemble, Classica Orchestra Afrobeat, Modern String Quartett, Konstantin Wecker, Peter Hamel, Kishor Gosh). Sein Lebensmotto ist es, eine Völkerverständigungsmusik zu praktizieren und weiterzugeben.

Prof. Marianne Steffen-Wittek studierte Rhythmik bei Ursula Zantop und Schlagzeug bei Christoph Caskel. Sie war von 1995 bis 2018 als Professorin für Rhythmik und Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar tätig. Als Jazzschlagzeugerin gewann sie mit der Frauenband „F“ den Langener Jazzpreis und war Preisträgerin des ersten internationalen Wettbewerbs für Musikpädagogik. Vom Thüringer Landesmusikrat erhielt sie die Ehrennadel für besondere Verdienste um die Musikkultur in Thüringen. Marianne Steffen-Wittek wirkte in verschiedenen Orchestern und Improvisationsgruppen mit, gestaltete Solo-Projekte, trat auf Jazzfestivals im In- und Ausland auf und spielte LPs und CDs ein. Im Trio Scordatura spielt sie Vibraphon und komponiert eigene Stücke. Als Gastreferentin ist sie international tätig; sie publiziert in Fachbüchern und Fachzeitschriften.

Prof. Dr. Anne Steinbach (geb. Weber-Krüger) leitet den Studiengang Elementare Musikpädagogik an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zuvor war sie Professorin für Musikalische Bildung in der Pädagogik der Kindheit an der Fachhochschule Bielefeld. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FH Nordwestschweiz sowie an der Hochschule für Musik Detmold und Lehrbeauftragte an den Musikhochschulen in Köln und Mannheim. Zudem blickt sie auf eine langjährige Tätigkeit als Musikschullehrerin zurück. Als Konzertpädagogin arbeitete sie u.a. mit dem Gürzenich Orchester Köln zusammen. Anne Steinbach promovierte als Stip
endiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes mit einer qualitativ-empirischen Studie zum Thema ‚Bedeutungszuweisungen in der Musikalischen Früherziehung – Integration der kindlichen Perspektive in musikalische Bildungsprozesse‘. Sie studierte Diplom-Orchestermusik mit Hauptfach Fagott an den Musikhochschulen in Köln und Detmold sowie Allgemeine Musikerziehung, Instrumentalpädagogik und Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.