Susanne Rohn

Chorleitung

 

Susanne Rohn studierte evangelische Kirchenmusik in Freiburg im Breisgau sowie Orgel und Cembalo als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Toulouse und Lyon. 1997 schloss sie die Aufbaustudien Orgel in Basel (Guy Bovet) und Dirigieren in Freiburg (Hans Michael Beuerle, Peter Gülke) jeweils „mit Auszeichnung“ ab.

Susanne Rohn errang begehrte Preise bei nationalen und internationalen Orgelwettbewerben (Toulouse 1991: 1. Preis, Calgary 1994: 3. Preis u.a.) und erhielt beim Deutschen Musikwettbewerb 1993 den Preis der ZONTA-Stiftung als beste weibliche Teilnehmerin aller Kategorien.

Während ihrer Studienzeit betreute sie musikalisch verschiedene Gemeinden in Süddeutschland, bevor sie im November 1997 zur Kantorin der Erlöserkirchengemeinde in Bad Homburg gewählt wurde. Ihr reichhaltiges, anspruchsvolles Jahresprogramm mit zwei leistungsfähigen Chören – Bachchor (125 Sänger) und Kammerchor (40 Sänger) – und mit Orgeln von Wilhelm Sauer (1908, IV/62) und Gerald Woehl (1990, II/31) findet weit über die Grenzen der Stadt hinaus Beachtung.

In den Jahren 1997 und 1998 hatte Susanne Rohn einen Lehrauftrag für Dirigieren an der Musikhochschule Freiburg inne, von 2001 bis 2006 unterrichtete sie Orgel an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Als Professorin für Chorleitung war sie von 2006 bis 2009 an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf tätig. 2010/2011 hatte sie eine Professurvertretung für Dirigieren an der Musikhochschule Freiburg übernommen, seit Oktober 2011 lehrt sie Dirigieren an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Susanne Rohn gibt regelmäßig Orgelkonzerte; als Sängerin wirkt sie in professionellen Kammerchören und Ensembles für Alte Musik mit. Rundfunkproduktionen, u.a. für Schweizer Radio DRS, den Südwestfunk und den Hessischen Rundfunk, sowie CD-Einspielungen runden das Bild ihrer künstlerischen Tätigkeit ab. Die jüngste CD erschien im März 2011 beim Label RONDEAU, Leipzig. Zusammen mit Klaus Mertens (Bariton) wurden Dvořáks „Biblische Lieder“ und Josef Kličkas große Orgelsonate fis-Moll eingespielt.

 

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