Der Jazz Campus Mainz an der Hochschule für Musik Mainz dankt seinen Förderern und Kooperationspartnern:
Der Jazz Campus Mainz ist ein internationales, künstlerisches Coachingprogramm auf höchstem Niveau. Es ist der Hochschule für Musik (HfM) der Gutenberg-Universität Mainz angegliedert.
Der Campus basiert auf zwei Säulen: dem Gutenberg Jazz Collective als künstlerisches Ausbildungsprogramm für Young Professionals und der Summer School als Basiscoaching für ambitionierte junge Leute (Vorbereitungskurs). Masterclasses, Workshops, Konzerte und Kurse runden das Angebot ab.
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DIE ANMELDUNGEN FÜR DEN JAHRGANG 2025/26 DES GUTENBERG JAZZ COLLECTIVE SIND NUN GEÖFFNET! MEHR INFORMATIONEN FINDET IHR HIER. UNSERE GUEST ARTISTS FÜR DAS NÄCHSTE GUTENBERG JAZZ COLLECTIVE: TERENCE BLANCHARD, JEN SHYU, HAN BENNINK & JORIS ROELOFSUNSER YOUTUBE-KANAL
Auf unserem YouTube-Kanal findet ihr Impressionen von den früheren Jahrgängen des Gutenberg Jazz Collective. Seht euch an, was Guest Artists wie Ben Wendel, Norma Winstone, Sullivan Fortner, und Lionel Loueke über das Programm sagen und bekommt einen Einblick in die Arbeitsphasen und Konzerte.
Junge, ambitionierte, hochtalentierte Musiker:innen / Musikstudent:innen aus Europa und der ganzen Welt bilden für ein Jahr ein Jazzensemble. Dieses Ensemble wird regelmäßig von den bekanntesten und erfolgreichsten internationalen Jazzmusiker:innen unterrichtet. Das einjährige Programm dient als „Karriereboost“ und unterstützt die Teilnehmer:innen in der (Weiter-)Entwicklung einer eigenständigen Künstlerstimme. Die 4 Coachingphasen p.a. dauern ca. eine Woche und bestehen aus verschiedenen Modulen wie Workshops, Einzelstunden, Konzerten und recording sessions.
Das Programm ist gedacht für Musiker:innen, die a) bereits in einem musikalisch-künstlerischen Netzwerk Ihrer Heimatstadt etabliert sind, b) ihre instrumentellen und künstlerischen Fähigkeiten verbessern möchten und c) ihr internationales Netzwerk erweitern möchten. So ermöglicht das einjährige Programm beides: mit seiner ursprünglichen lokalen Musikerszene in Kontakt zu bleiben und gleichzeitig ein internationales Netzwerk aufzubauen.
Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Gutenberg Jazz Collective ist das erfolgreiche Bestehen einer Audition.
Welche künstlerische Idee steckt hinter dem Gutenberg Jazz Collective?
Das Gutenberg Jazz Collective ist ein handverlesenes Spitzenensemble aus jungen Jazzerinnen und Jazzern, die über ein Jahr die Möglichkeit bekommen sollen, sich künstlerisch zu vertiefen. Dies geschieht einerseits durch Interaktion und Inspiration des Ensembles untereinander, andererseits durch die Begegnung mit etablierten Jazzgrößen, die das Ensemble coachen und künstlerische Akzente setzen.
Hinzu kommt ein enormer Vernetzungseffekt für alle Teilnehmer:innen – und nebenbei entstehen natürlich Synergie-Effekte, die eine Stärkung der Jazz-Standorte Mainz und Rheinland-Pfalz bewirken.
Was genau passiert während einer der Workshop-Phasen?
Das Collective trifft sich für ca. 1 Woche in Mainz und hat zunächst Gelegenheit, teils unter sich, teils unter meiner Anleitung zu proben. Dabei wird auch die Musik des Guest Artists vorbereitet, der nach einigen Tagen hinzustößt, um 3 Tage lang intensiv mit dem Ensemble zu arbeiten und am Ende der Arbeitsphase ein Konzertprogramm auf die Bühne zu bringen. Der/die Guest Artist und das Collective treffen während der Arbeitsphase natürlich auch in Workshops auf die Studierenden der Jazzabteilung der Hochschule für Musik Mainz, so dass viel Raum für gegenseitige Inspiration entsteht.
Was kann ein Mitglied der Band Gutenberg Jazz Collective vom gesamten Programm erwarten?
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer des Programms hat die Gelegenheit, sich in der Zusammenarbeit mit hochkarätigen Mitmusiker:innen künstlerisch zu vertiefen und in der Begegnung mit etablierten Jazzgrößen wertvolle Impulse aufzunehmen. Die Struktur des Programms erlaubt es, den Kontakt zur jeweils heimischen Szene aufrechtzuerhalten und trotzdem ein internationales Netzwerk zu entwickeln oder zu verstärken – eine ideale Kombination!
Welche Bedeutung hat das Programm für die Stadt Mainz?
Die Jazzszene in Mainz hat eine lange Tradition, gerade in letzter Zeit hat sie sich großartig entwickelt und ist immer sichtbarer geworden. Immer mehr tolle Studierende kommen zu uns, viele entscheiden sich, nach ihrem Studium in Mainz zu bleiben und Teil der Szene zu werden. So ist z.B. das junge Jazzkolletiv Tonkult entstanden. Durch das Gutenberg Jazz Collective (und das ganze Projekt „Jazz Campus Mainz“) soll Mainz noch mehr auf der internationalen Jazz-Landkarte erscheinen.
Terence Blanchard (*1962 in New Orleans) ist einer der führenden Trompeter, Mentoren und Aktivisten der US-amerikanischen Jazz-Szene. Bekannt wurde er als Mitglied von Art Blakeys Jazz Messengers, bevor er eine erfolgreiche Solokarriere startete. Blanchard komponierte die Musik zu zahlreichen Filmen von Spike Lee, darunter Malcolm X, Inside Man und BlacKkKlansman, und erhielt mehrere Grammy Awards sowie zwei Oscar-Nominierungen.
Mit seiner Oper Fire Shut Up in My Bones schrieb er 2021 Geschichte als erster afroamerikanischer Komponist, dessen Werk an der Metropolitan Opera in New York aufgeführt wurde. Blanchard ist zudem als Pädagoge tätig und war unter anderem künstlerischer Leiter des Herbie Hancock Institute of Jazz. Seit 2023 ist er Executive Artistic Director bei SFJAZZ.
Im Rahmen seiner Residency am Jazz Campus Mainz wird Terence Blanchard für seine außerordentlichen pädagogischen und gesellschaftlichen Leistungen der renommierte „Gutenberg Teaching Award“ der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz verliehen.
Der niederländische Schlagzeuger und Multiinstrumentalist Han Bennink (*1942 in Zaandam, Niederlande) gilt als eine der einflussreichsten Figuren der europäischen Improvisationsszene. Bennink arbeitete mit Jazzgrößen wie Eric Dolphy, Dexter Gordon und Sonny Rollins zusammen und war Mitbegründer des Instant Composers Pool (ICP), eines Kollektivs für freie Improvisation.
Der Bassklarinettist, Saxofonist und Komponist Joris Roelofs (*1984 in Aix-en-Provence, Frankreich) ist in Amsterdam ansässig und war von 2003 bis 2018 Lead-Altist im Jazz Orchestra of the Concertgebouw. Er konzertierte unter anderem mit Brad Mehldau, Lionel Loueke, Meg Stuart und dem Vanguard Jazz Orchestra. Nach seinem Masterabschluss am Conservatorium van Amsterdam zog Joris nach New York City, wo er sein Debütalbum mit Ari Hoenig, Matt Penman und Aaron Goldberg aufnahm. Derzeit leitet er die Klarinettenabteilung (Jazz) am Conservatorium van Amsterdam.
Das GJC nimmt an der Hochschule für Musik in Mainz ein Album mit Eigenkompositionen auf. Produzent ist Sebastian Sternal, der künstlerische Leiter des Jazz Campus Mainz. Das Album soll im Anschluss veröffentlicht werden.
Jen Shyu (*1978 in Peoria, Illinois) ist eine experimentelle Jazzsängerin, Komponistin, Multiinstrumentalistin und Tänzerin mit taiwanesisch-osttimoresischen Wurzeln. Sie verbindet in ihrer Musik Elemente aus Jazz, klassischer Musik und traditionellen asiatischen Musikformen. Shyu hat mehrere Alben veröffentlicht, darunter Sounds and Cries of the World und Song of Silver Geese, und wurde für ihre innovativen Werke vielfach ausgezeichnet.
Als Fulbright-Stipendiatin und Doris Duke Artist erforschte sie traditionelle Musik in Ländern wie Indonesien, Korea und Osttimor. Shyu tritt weltweit auf renommierten Bühnen auf und ist bekannt für ihre interdisziplinären Performances, die Musik, Tanz und Theater vereinen.
Wie werde ich Mitglied des Gutenberg Jazz Collective (GJC)?
BEDINGUNGEN
- Wir suchen nach exzellenten Musiker:innen mit starker Persönlichkeit und Offenheit für Neues.
- Das Ensemble wird jeweils für ein Jahr besetzt. Die Besetzung des GJC ist nicht festgelegt; alle Instrumente und Stimmen können sich bewerben.
- Das GJC ist ein internationales Ensemble, Bewerbungen aus aller Welt sind willkommen.
- Das Programm besteht aus vier ca. einwöchigen Residencies mit wechselnden Gast-Dozierenden. Während jeder Residency wird das GJC um Studierende der Musikhochschule Mainz erweitert.
- Für alle Residencies gilt: Unterbringungskosten und Reisekosten werden komplett übernommen (dies gilt auch für weite Reisen wie bspw. aus den USA).
- Für die Auditions (zweite Runde des Bewerbungsverfahrens) gilt: Unterbringungskosten werden übernommen, zu den Reisekosten werden Zuschüsse gezahlt (Details siehe unten).
- Die Altersgrenz liegt bei 35 Jahren. (Wenn Du älter als 35 Jahre bist, aber zutiefst davon überzeugt, dass Du trotzdem Teil des GJC sein solltest, bewirb Dich bitte ebenfalls – wir lassen ggf. einige Ausnahmen zu).
- Die Teilnahme an allen Residencies ist für die ausgewählten GJC-Mitglieder kostenlos, aber obligatorisch (siehe „Guest Artists und Residency Schedule 2025/2026“).
BEWERBUNGSPROZESS
ERSTE RUNDE (Upload bis einschließlich 06.07.2025)
- a) Motivationsschreiben: Erzähl uns, warum Du Mitglied des GJC werden willst (max. 2 Seiten)
- b) Lebenslauf – Ausbildung und künstlerischer Werdegang: Was ist Dein musikalischer Background und Deine Erfahrung
- c) Stelle uns zwei Aufnahmen zur Verfügung, entweder als Audio- oder Video-Links (Soundcloud, Dropbox, YouTube, Vimeo). Mindestens eine der beiden Aufnahmen sollte eine eigene Komposition enthalten.
- d) Spiel DEINE Interpretation des Eröffnungsmotivs aus Stravinskys „Feuervogel“ ( https://seafile.rlp.net/f/b7ebaf5626a7458a9c81/ ) und sende uns ein Video dazu (YouTube- oder Vimeo-Link)
WICHTIG:
- Der Lebenslauf muss Deinen vollständigen Namen, Deine Postadresse, Deine Emailadresse, eine Telefonnummer und ein Foto enthalten.
- Bitte bündele Deine Bewerbung in einer einzigen PDF, die auch Deine Audio- und Video-Links enthält, und benenne sie folgendermaßen: Nachname_Vorname_Instrument.PDF
- Lade Deine PDF hier hoch: https://seafile.rlp.net/u/d/aafee533b48d4d66b971/
- Nach dem Upload erscheint neben Deiner Datei ein grünes Häkchen und das Wort „Hochgeladen“ bzw. „Uploaded“. Damit kannst Du sicher sein, dass der Upload erfolgreich war. Es gibt keine weitere automatisierte Rückmeldung.
- Frist ist der 06.07.2025. Nach Ablauf der Frist werden wir die Bewerbungen prüfen und entscheiden, wer für die zweite Runde eingeladen wird. Dies wird Ende Juli bekannt gegeben.
ZWEITE RUNDE (Live Audition am 29. & 30.09.2025)
Die zweite Runde findet als Präsenzveranstaltung in der Hochschule für Musik Mainz statt. Unterbringungskosten werden übernommen, zu den Reisekosten werden Zuschüsse gezahlt (Details siehe unten). Nähere Informationen zum Ablauf der zweiten Runde werden im August bekannt gegeben.
Wenn Du beide Runden erfolgreich durchlaufen hast, wirst Du Mitglied des Gutenberg Jazz Collective.
REISEKOSTENZUSCHÜSSE
Für die Residencies gilt: Alle Unterbringungs- und Reisekosten der Residencies werden für GJC-Mitglieder komplett übernommen.
Für die Auditions (zweite Runde des Bewerbungsverfahrens) gilt: Die Unterbringungskosten während der Auditions werden übernommen. Lediglich für die Reisekosten zu den Auditions fällt ein Eigenanteil an. Die Zuschüsse des Jazz Campus Mainz richten sich nach der Entfernung (Luftlinie) Deines Wohnortes von Mainz:
- bis 600 km: Übernahme von 50% der Reisekosten, jedoch Zuschuss von max. 100 EUR.
- 601 bis 2000 km: Übernahme von 50% der Reisekosten, jedoch Zuschuss von max. 200 EUR.
- ab 2001 km: Übernahme von 50% der Reisekosten, jedoch Zuschuss von max. 400 EUR.
Die Entfernungen werden mit Hilfe dieses Tools berechnet: https://www.distance.to/
RÜCKFRAGEN
Bei Fragen zum Bewerbungsprozess wende Dich bitte an:
jazzcampus@uni-mainz.de
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in Kooperation mit der Landesmusikakademie Rheinland Pfalz
JAZZ SUMMER SCHOOL: Basic & Intermediate Level
Die Summer School ist ein jährlich stattfindendes intensives Coachingprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene, die bereits grundlegende Fähigkeiten auf ihrem Instrument erworben haben und ihr Spiel in der Pop- und Jazzmusik verbessern möchten. Veranstaltet von der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in enger Kooperation mit dem Jazz Campus an der Hochschule für Musik Mainz, richtet sich die Summer School an Jugendliche, die ihr Instrument bereits grundlegend beherrschen, aber noch keine größeren Berührungspunkte mit den Themen Improvisation und Ensemblespiel in einer Jazzcombo hatten und hier Erfahrungen und Input sammeln möchten.
In einem kompakten 3-tägigen Kursprogramm für die jungen, ambitionierten Musiker:innen, welche ihr Instrument schon routiniert spielen und mehr über Jazz lernen möchten, sind folgende Module enthalten:
• Unterricht am Instrument im Masterclass-Prinzip (6,5 Std. insgesamt),
• Combo-Coaching wahlweise im Basic oder Advanced Level (6 Std. insgesamt)
• Jazztheorie und Rhythmus Training (4 Std. insgesamt).
• Körperbewusstsein und Physioprophylaxe für Musiker:innen (3 Stunden insgesamt)
Die Dozent:innen sind allesamt renommierte Musiker:innen aus dem Umfeld der Hochschule für Musik Mainz. Neben den Kursen gibt es die Möglichkeit für abendliche Jam Sessions mit den anderen Kursteilnehmer:innen. Angesprochen sind junge Musiker:innen aus Rheinland-Pfalz und darüber hinaus, die Klavier, Bass, Gitarre, Schlagzeug, Saxofon, Trompete oder Posaune spielen oder Gesang als Instrument gewählt haben.
So 24.08.2025, 10:00 bis Di 26.08.2025, 17:00
Abschlusskonzert: Di 26.08.2025, 17:00
Anmeldung und Infos HIER
Veranstalter: Landesmusikakademie RLP in enger Kooperation mit dem Jazz Campus Mainz
Teilnahmevoraussetzung:
- Jazz-Workshop in der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in Koblenz-Engers (3 Tage)
für Teilnehmende zwischen 14-23 Jahren und zumindest drei Jahren Spielpraxis (sichere Beherrschung des Instruments, grundlegende Erfahrung im Zusammenspiel mit anderen z.B. in einer Schulbigband oder Schülerband). Jazzerfahrung ist nicht notwendig. Auf Antrag kann der Freundeskreis der Landesmusikakademie einen Zuschuss in Höhe von 50% der Kursgebühr gewähren.
Anfahrt Jazz Workshop Landesmusikakademie
mit der Bahn:
Zielbahnhof ist Engers.
Von dort ca. 10 Minuten Fußweg nach links der Beschilderung folgend.
Wenn eine Anreise nur nach Neuwied (Hauptbahnhof) möglich ist, ab Bahnhof Neuwied mit dem Bus (Linien: werktags 54, 67, 107; sonn- und feiertags 70, 71, 107) nach Engers fahren, Haltestelle Engers Alleestraße. Dort ist Schloss Engers sichtbar, ab dem Schloss der Beschilderung nach links folgen.
mit dem Auto:
a) linksrheinisch reist man über die A61 bis zum Autobahnkreuz Koblenz und wechselt auf die A48 Richtung Frankfurt / Koblenz. Unmittelbar nach der Rheinbrücke verlässt man die Autobahn und fährt auf der B42 Richtung Bendorf / Neuwied. Abfahrt Neuwied-Engers.
b) rechtsrheinisch reist man über die A3 zum Dernbacher Dreieck und wechselt dort auf die A48 Richtung Trier. Unmittelbar vor der Rheinbrücke verlässt man die Autobahn und wechselt auf die B42 Richtung Bendorf/Neuwied. Aus Richtung Koblenz / Vallendar kommt man ebenfalls über die B42 Abfahrt Neuwied-Engers.
- Intensivkurs in der Hochschule für Musik Mainz (voraussichtlich im Frühjahr 2026 – Info folgt)
für Teilnehmende zwischen 17 und 23 Jahren, welche sich auf eine Eignungsprüfung vorbereiten möchten und ihr Instrument sowie grundlegende improvisatorische Fähigkeiten und Kenntnisse im Jazz beherrschen.
Anfahrt Intensivkurs: Die Hochschule liegt unmittelbar an einer Bus- und Straßenbahnhaltestelle (Friedrich von Pfeiffer-Weg) und ist bequem in 10 Minuten vom Mainzer Hauptbahnhof mit den Straßenbahnlinien 51, 53, 59 oder den Buslinien 54, 55, 56, 75, 650 aus zu erreichen.
Franzi Aller spielt Kontrabass und E-Bass. In den letzten Jahren hat sie sich in verschiedensten Formationen bewegt – vom Jazzquartett mit Tony Lakatos über die experimentellen Indie-Jazz-Rock-Band Conic Rose bis hin zu orchestralen Formationen. Ihr Abitur legte sie am Landesmusikgymnasium Montabaur im Fach Gitarre ab. Danach studierte sie an der Hochschule für Musik Mainz, unter anderem Komposition bei Jesse Milliner. Seit 2019 ist sie u.a. Mitglied des Stegreif Orchesters und wirkte in verschiedenen Besetzungen in zahlreichen Studioproduktionen und Konzerten mit, sowohl als Bassistin als auch als Komponistin und Arrangeurin eigener Werke.
Ulf Kleiner spielt Klavier, seitdem er denken und laufen kann. Aufgewachsen in der oberfränkischen Wagner-Stadt Bayreuth hatte er die Jazzplattensammlung seines Vaters als alternativen Wegweiser an der Seite. Nach einem Studium an der Uni Mainz blieb er – nun selbst Dozent für Jazzpiano – der HFM und der Stadt treu. Er spielt u.a. bei Fola Dada, DePhazz, Joo Kraus und arbeitet/e mit Jeff Cascaro, HR Bigband, Charlie Nariano, Ian Pooley u.v.a.
Er ist Produzent diverser Alben, aktuell die Alben von Fola Dada und Caro Trischler, die beide 2025 erscheinen. Im März 2020 erschien Ulf Kleiners erstes Piano-Album ‚PIANOSKOP‘.
Thomas Sauerborn ist ein in Köln ansässiger Schlagzeuger, Komponist und Bandleader, sowie Hauptfachdozent für Jazz-Schlagzeug an der Hochschule für Musik in Mainz. Er studierte am Conservatorium van Amsterdam (CvA), an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln (HfMT) und am Rytmisk Musikkonservatorium (RMC) in Kopenhagen. Sein künstlerisches Schaffen verbindet eine tiefe Leidenschaft für Improvisation mit der Erforschung neuer Klangwelten, etwa in seinem ersten Soloalbum [zimbel] (2024), das er auf der Cologne Jazzweek 2024 präsentierte. Neben seinem Debütalbum KYIWI (2021) ist er Mitbegründer des Labels Anunaki Tabla und aktiv in Projekten wie Das Ende der Liebe, Mount Meander und Trio Pollon. Sauerborn ist ein fester Bestandteil der deutschen Jazz- und Improvisationsszene und trat bereits weltweit auf.
Alexander Gelhausen studierte Musik- und Kunsterziehung an der Universität Köln sowie Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2001 lehrt er an der Hochschule für Musik Mainz und leitet seit 2010 den Bereich Gesang in der Abteilung für Jazz- und Popularmusik. 2020 wurde ihm in Anerkennung seiner Leistung vom Päsidenten der Johannes Gutenberg-Universität der Ehrentitel „Außerplanmäßiger Professor“ verliehen.
Alexander Gelhausen singt seit vielen Jahren in unterschiedlichen Formationen von Duo über Quartettformationen, Bigbands bis hin zum WDR Rundfunkorchester. Zudem arbeitet er als Sprecher, gibt Workshops und hält Vorträge zu Themen wie Stimmbildung, gesanglicher Ausdruck, Stimmvibratotechniken, Rhythmusschulung und vokale Improvisation, u.a. an der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz.
Claudius Valk studierte klassisches und Jazzsaxophon an der Musikhochschule Köln bei Hugo Read und Wolfgang Engstfeld und Jazzmusik an der Folkwang Hochschule in Essen bei Matthias Nadolny. 1994 erhielt er den Folkwang-Preis für Musik.
Von 1994 bis 1999 war er Mitglied des belgischen Saxophonquartettes Blindmann. Seit 1995 leitet er außerdem das Valktrio (mit dem Bassisten Werner Lauscher und dem Schlagzeuger Marc Lehan), dessen erstes Album 1996 erschien. 1996 bis 1997 hielt er sich in New York auf, wo er Unterricht bei Richie Beirach und Dave Liebman nahm und u. a. mit Chuck Clark, Ron Vincent und Loren Stillman auftrat. Während einer Kubatournee 1997 arbeitete er u. a. mit Ramón Valle und Felipe Cabrera zusammen. Seit 2017 lehrt er als Professor für Jazzsaxophon an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Maxine Troglauer
Klassik, Jazz, zeitgenössische Musik – die in Wiesbaden geborene Musikerin, die bei der Bassposaunen-Institution Dave Taylor in New York 2021 ihren Master machte, kennt keine Berührungsängste mit den verschiedensten Sparten kennt. Troglauer ist eine der ganz wenigen, die sowohl Mitglied des Bundesjugendorchesters (BJO) als auch des Bundesjazzorchesters (BuJazzO) war, den beiden bedeutendsten Nachwuchs-Spitzenensembles Deutschlands. Entsprechend vielfältig ist das Portfolio der Preisträgerin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung 2022 – es reicht von Produktionen für den NDR, den BR, das Beethovenfest Bonn oder das Jazz-Label ECM bis hin zu Solo- und Kammermusikkonzerten mit den Münchner Symphonikern, beim Schleswig-Holstein Musikfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
Sebastian Sternal, Professor für Jazzklavier und -ensemble an der Hochschule für Musik Mainz, studierte in Köln und Paris und hat mit Jazzgrößen wie Dee Dee Bridgewater, David Binney und John Riley zusammengearbeitet; seine Konzertreisen führten ihn durch alle Welt. Er hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter den WDR Jazzpreis 2007, den Concours piano jazz Martial Solal 2010, den Neuen Deutschen Jazzpreis 2014, den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2015 sowie den ECHO Jazz in den Jahren 2013, 2016 und 2018. Sein Projekt Sternal Symphonic Society vereint herausragende junge Musiker aus Jazz und Klassik. 2017 erschien sein von Publikum und Fachwelt gleichermaßen gefeiertes Trio-Album „Home“ mit Larry Grenadier und Jonas Burgwinkel.
Im Rahmen des GFK-Fellowships ist der Aufbau des Jazz Campus Mainz geplant, der unter anderem die Implementierung eines europäisches Spitzen-Ensembles sowie die Etablierung einer Jazz Summer School und den Aufbau einer universitären Bigband beinhalten soll.
Andreas Dittinger hat an den Musikhochschulen in Mainz und Mannheim Jazzklavier studiert und hält zudem zwei Abschlüsse in International Management von der ESB Business School in Reutlingen und der Northeastern University in Boston. Neben seinen eigenen Projekten wie dem Andreas Dittinger Trio und diversen Tätigkeiten als Sideman fungiert er als Produzent und musikalischer Leiter der Loft Arts Music Show, in der er Rap- und R’n’B-Größen mit großer Live-Band auf die Bühne bringt. Bereits während seines Studiums erhielt Andreas einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Würzburg und ist als Dozent an verschiedensten weiteren Bildungseinrichtungen tätig. Für den Jazz Campus Mainz ist er geschäftsführend für das Gutenberg Jazz Collective tätig und steht der künstlerischen Leitung beratend zur Seite.
Mirko Meurer hat Musikpädagogik und Musikwissenschaften studiert und ist in Music Business Management und Gesangspädagogik für Populären Gesang zertifiziert. Er ist in der Jugendlichen- und Erwachsenenbildung für Jazz/Pop tätig (Instrumental- und Gesangsunterricht, Big Band Leitung, Coachings für small ensembles, Jazztheorie, musikalische Studienberatung u.m.). Daneben ist er als Jazz- / Swingsänger, als Generalsekretär des Jazzlandesverbands “JAZZ RLP” und in der Netzwerkarbeit für Jazzvermittlung und Gesangspädagogik auf Landes- und Bundesebene aktiv und arbeitet eng u.a. mit der Landesmusikakademie RLP, Jugend jazzt, dem Landesmusikgymnasium RLP, der Deutschen Jazz Union und gesangspädagogischen Netzwerken für Jazz und Pop zusammen. Außerdem ist er Mitglied der Kommission für die Neugestaltung des Lehrplans für Populären Gesang an allen vdm Musikschulen in Deutschland und ab dem Sommersemester 2021 Lehrbeauftragter für Jazz und Populären Gesang an der Universität Koblenz.
Seit 2013 betreut sie, als Verwaltungsangestellte an der Hochschule für Musik, die Studiengänge Jazz und Populäre Musik, EMP und den Masterstudiengang Gitarre.
Sie ist Mitarbeiterin im Bereich Organisation und Bewerbung des Jazz Campus Mainz Programms.