MainzMusik lädt ein, zeitgenössische Musik neu zu entdecken!
Seit über 20 Jahren rückt das Festival der Hochschule für Musik Mainz aktuelle Kompositionen in den Mittelpunkt und öffnet einen Raum für neue Klänge und musikalische Experimente.
2026 steht MainzMusik unter dem Motto „klang.wandel“.
In Konzerten und weiteren Veranstaltungen setzen sich Studierende und Lehrende im Laufe des Jahres mit Spielfreude und Neugier mit den Fragen unserer Zeit auseinander – von künstlerischen und gesellschaftlichen Herausforderungen bis hin zu digitalen Transformationsprozessen.
MainzMusik richtet sich an alle, die Lust haben zuzuhören, Neues kennenzulernen und Musik einmal anders zu erleben – ganz ohne Vorkenntnisse. Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich überraschen und entdecken Sie die Vielfalt zeitgenössischer Musik in besonderer Atmosphäre.
Ermöglicht wird MainzMusik 2026 durch die freundliche Unterstützung der Pro Musica Viva – Maria Strecker-Daelen Stiftung.

07. Februar | 19:30 | Black Box
Pilzwunder post digital
Zu Potentialen von Pilzen zwischen Partitur und Pixeln
Im Zentrum des Abends steht eine Reinszenierung des Stummfilms „Das Blumenwunder“ (1926) zum hundertjährigen Jubiläum des Films. Es geht diesmal allerdings nicht um das Wunder von Blumen, sondern um das von Pilzen! Hierzu haben Lehramtsstudierende aus Biologie und Musik im Laufe des Wintersemesters einzelne audiovisuelle Performances entwickelt, in denen Film und Pilze zum künstlerischen Ausdrucksmaterial wurden. Genutzt wurden dabei insbesondere digitalgestützte Herangehensweisen, beispielsweise Sampling, Looping, Remixing und VJing. Der mit Förderung des GLK entstandene Abend bildet zugleich die Abschlussausstellung des Meisterschülerstudiums von Ruth Bier von der Kunsthochschule Mainz.
Mit Studierenden der Abteilung Schulmusik
Leitung: Dr. Josef Schaubruch
20. Februar | 17:00 | Kunsthalle Mainz
Klang und Stille
Konzertperformance in der Kunsthalle
Inmitten des ersten Ausstellungsraumes der Kunsthalle Mainz, umgeben von Exponaten von Britta Marakatt-Labba, lädt eine rund einstündige, außergewöhnliche Konzertperformance zur Entschleunigung ein – zum Lauschen, zum Innehalten in einer Zeit, in der die Klimakrise nicht nur eine ökologische, sondern auch eine sensorische ist. Der Oboe mit ihrem zerbrechlichen, atmenden Klang kommt dabei eine besondere Rolle zu – sie verbindet Innen- und Außenwelt, Natur und Mensch, Klang und Stille.
Mit Studierenden der Oboen- und Flötenklassen
Künstlerische Leitung: Patrícia Pinheiro


20.–27. Februar | täglich 16:00–19:00 | Black Box
Coiled Waves
Klangkunst-Ausstellung
Die Ausstellung „Coiled Waves“ möchte die Immaterialität von Klang durch Materialität zum Ausdruck bringen. Mit einer Vielzahl von Stimmen aus verschiedenen Teilen der Welt schaffen die internationalen Studierenden im Master- und Meisterschülerstudiengang Klangkunst-Komposition der HfM einen facettenreichen Raum. Die Schallwellen erzeugen eine Strömung, eine Flut, die uns dazu einlädt, durch Beobachtung und Zuhören zu navigieren.
Gestaltet von Fatemeh Barzkar (Iran), Tomás Cabado (Argentinien), Taegyu Lim (Südkorea), Nico Yurgaki (Kolumbien), Cat Woywod (USA, Deutschland) / Klasse Prof. Peter Kiefer
Vernissage
am 20. Februar 16:00
Performances
20.02. – 18:00 mit Fatemeh Barzkar, Nico Yurgaki
27.02. – 18:00 mit Tomás Cabado, Taegyu Lim, Cat Woywood
24. April| 19:30 | Roter Saal
Konzert zum 1. Todestag von Paul Engel
Franz Schubert – Paul Engel
200 Jahre alte Vertonungen von Texten von William Shakespeare und Heinrich Heine treffen auf deren zeitgenössische Vertonungen.
Hans Christoph Begemann – Bariton
Erika Le Roux – Klavier
Benjamin Steinmann – Percussionsinstrumente


11. Mai| 20:00 | Black Box
Traversflöte, Spieluhr und KI – Wie Technik Musik verändert
Die Abteilung Musiktheorie lädt zu einem Gesprächskonzert ein, das den Einfluss technischen Wandels auf Musik beleuchtet und dem Zusammenhang zwischen Technologie und musikalischer Innovation nachspürt.
In einer Mischung aus Vorträgen, Live-Musikbeiträgen und Expertengesprächen demonstrieren wir, wie technische Entwicklungen nicht nur Instrumente verändert, sondern ganz neue musikalische Möglichkeiten eröffnet haben. Gerade die Entwicklungen der letzten 80 Jahre – sei es in Bezug auf Aufnahmetechnik, elektronische Musikinstrumente, computergestützten Komposition und seit jüngster Zeit auch durch Künstliche Intelligenz – zeigen, das vielleicht heute mehr denn je musikalischer und technischer Fortschritt aufs engste miteinander verbunden sind.
Das Gesprächskonzert verbindet historische Darstellungen mit praktischen Demonstrationen und bietet Raum für Diskussionen über die Rolle der Technik als Katalysator künstlerischer Entwicklungen.
mit:
Prof. Dr. Immanuel Ott
Prof. Dr. Birger Petersen
Prof. Dejan Gavric
Prof. Thomas Hell
Prof. Moritz Reinisch
Prof. Markus Stein
Philipp Maintz. Choralbearbeitungen für Orgel
11. Mai | 16:30 | Haydn-Raum
Vortrag: „Bis zur letzten Schraube. Der Komponist Philipp Maintz“
12. Mai | 10:00 | Orgelsaal
Workshop: „Interpretation und Komposition. Die Choralvorspiele von Philipp Maintz“
12. Mai | 19:30 | St. Ignaz
Konzert: Choralvorspiele. Orgelmusik von Philipp Maintz
mit Studierenden der Abteilung Kirchenmusik / Orgel
13. Mai | 10:00 | Haydn-Raum
Workshop: „Deine Mutter. Komposition und Analyse“
Philipp Maintz im Gespräch mit Mitgliedern der Abteilung Musiktheorie
Foto Philipp Maintz © Robert Reimann


02. Juni | 19:30 | Roter Saal
Musik und Klima
Wie werden wir morgen Musik machen?
Der Klimawandel beschäftigt und betrifft auch den Kultursektor, vom Instrumentenbau über Rahmenbedingungen des Berufs bis zum Repertoire.
Flankiert von musikalischen Beiträgen widmen sich Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen der Frage, vor welchen Herausforderungen die neuen Generationen Kulturschaffender stehen – und wie Musik und Musizieren zu Lösungen beitragen können.
… weitere Veranstaltungen werden in Kürze veröffentlicht.