Jazzforum (Wintersemester 2022/23)

Immer donnerstags um 12:30 Uhr im Jazzraum

Die wöchentlich stattfindenden Jazzforen sollen Studierenden und Lehrenden
der Jazzabteilung als künstlerisch-pädagogische Präsentationsplattform dienen.
Die Foren mit ihren vielfältigen Programmen sind öffentlich. Interessierte Gäste sind
zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Leitung: Prof. Jesse Milliner


Die Termine im Wintersemester 2022/23:

27.10.2022 | Fe Fritschi Solo

Livemusik ist zurück! Partys sind zurück! Die Kneipen sind voll! Und inmitten des ganzen Trubels bleibt die Beschäftigung mit dem Alleinsein für viele Menschen essentiell. Eigenkompositionen, Improvisationen, Standards und Lieblingsstücke fließen ein in einen Solovortrag, der trotz der Abwesenheit von musikalischen Partner*innen Musik als Kommunikation und Dialog zelebriert.

Fe Fritschi – Tasteninstrumente

03.11.2022 | Hänsler/Deschler

Patrick Hänsler und Fabian Deschler haben schon in verschiedenen Formationen zusammengespielt, bisher jedoch selten im Duo. In der intimen, kammermusikalischen Besetzung aus Akustikgitarre und Klarinette ändert sich das jetzt. Gespielt werden eigene Kompositionen der beiden, sowie arrangierte Lieblingsstücke aus Jazz und Pop.

Patrick Hänsler – Gitarre
Fabian Deschler – Klarinette

10.11.2022 | Mobilé

Mobilé … ein Ding, das sich dreht und Musik macht.
Zusammengesetzt aus fünf Musiker:innen, die ihre Leidenschaft für verschiedene Stilistiken zu einem Ganzen bringen. Ihre Musik überschreitet Gernegrenzen und vermischt Elemente aus Jazz, Funk, Soul, Hip-Hop… Dabei entstehen Kompositionen mit einem einzigartigen Sound, der durch gesungene wie gesprochene Texte malerisch unterstrichen wird.

Laureen Mobo – Gesang
Leandro Hernández Waber – Klavier
Matthias Nick – Gitarre
Alexander Brennscheidt – Bass
Jurij Espenschied – Schlagzeug

24.11.2022 | Always KNOW!

You've got to dig it, to dig it, you dig?

Leandro Hernández Waber – Klavier
Paul Walke – Gitarre

01.12.2022 | Benedikt Fröhlich Quartett

Das Benedikt Fröhlich Quartett ist eine Combo-Besetzung, die sich aus Studenten der Schulmusik- und Jazzabteilung zusammensetzt. Gespielt werden Standards von Miles Davis bis Chick Corea. Dabei dürft ihr euch gerne auf Up-tempo Jazz freuen!

Benedikt Fröhlich – Klavier
Niklas Gogolok – Saxophon
Jurij Espenschied – Schlagzeug
Alex Brennscheidt – Bass

08.12.2022 | A Clarinet Love Affair

Klarinette, Kontrabass, Schlagzeug, Swing – fertig ist die Mischung. Tradition trifft Innovation, Kommunikation, Grenzen ausloten, Authentizität, Eigenständigkeit usw. Das volle Programm!

Fabian Deschler – Klarinette, Bassklarinette
Jan Portisch – Kontrabass
Maximilian Hering – Schlagzeug

15.12.2022 | Johannes Funk Sextett

Wie Jazz muss eigentlich Jazz sein? Oder darf Jazz auch einfach ganz anders sein?
„Hauptsache schön.“ – das ist der Antrieb hinter den Kompositionen des Sextetts und offenbart sich in einem farbenreichen Spiel jenseits gängiger Stigmata. Das Johannes Funk Sextett versucht Grenzen in eine andere Richtung zu verschieben, hin zum Schönen, teils Einfachen, zum Zugänglichen.

Sofia Will – Altsaxophon
Fabian Deschler – Reeds
Patrick Hänsler – Gitarre
Ole Schwarz – Klavier
Yoel Hernández Waber – Bass
Johannes Funk – Schlagzeug

22.12.2022 | Mwandishi

Herbie Hancocks „Mwandishi“ Band entstand in den frühen 70ern – einer Zeit, in der Hancock nach neuen Klängen und mehr Freiheit in der Musik suchte. Durch den Einsatz von elektrischen Instrumenten, Effektgeräten und Synthesizern gelang es dem Sextett neue Sound-Welten zu erschaffen. Rhythmus und Abstraktion waren dabei zentrale Themen.
Wir versuchen diese Art der freien Kollektiv-Improvisation wieder zum Leben zu erwecken und dabei dem Sound der frühen 70er so nahe wie möglich zu kommen. Auf der Set-List stehen ausgewählte Herbie Hancock Kompositionen von 1970–73.

Silas Engel – Trompete
Fabian Deschler – Saxophon, Bass-Klarinette, Flöte
Jakob Kramer – Posaune
Ole Schwarz – Rhodes, Arp Odyssey
Alex Brennscheidt – Bass
Malte Wiest – Schlagzeug
Niclas Ciriacy – Percussion
Patrick Hänsler – Live-Elektronik

12.01.2023 | 1961

Nach dem 2. Weltkrieg emanzipierte sich der Jazz von der Swing-Ära und es brach das Zeitalter der Superstars und konstanter Innovation heran. In den 50er und 60er Jahren erschienen nahezu wöchentlich Alben, die heute mit Recht als absolute Klassiker ihres Genres gelten und doch so unglaublich vielfältig waren. Das Jahr 1961 etwa bedeutet zwar Count Basie, Duke Ellington und Louis Armstrong, aber auch Ornette Colemans „Free Jazz“ und Sun Ras „Futuristic Sounds“. Und natürlich John Coltranes Quartett mit „My Favorite Things“, oder Bill Evans Trio „Sunday at the Village Vanguard“, sowie vieles mehr. Eine Zeitreise (und) zurück in die Zukunft.

Niclas Ciriacy – Schlagzeug
Julian Gula – Klavier
Christoph Heimbach – Saxophon
Niklas Schumacher – Kontrabass

19.01.2023 | The Music of Act

Das deutsche Label ACT ist eine Institution, insbesondere was den europäischen Jazz angeht. Die veröffentlichten Alben zeichnen sich durch eine charakteristische Klangwelt aus, bisweilen traumhaft schön mit schwermütiger Melancholie gepaart, oder auch komplexe, doch transparente Experimentierfreudigkeit. Nils Landgren, Esbjörn Svensson, Leszek Możdżer, Michael Wollny und viele weitere Ausnahmekünstler sind hier zuhause. Im Trio werden nun persönliche Highlights aus dem Portfolio von ACT präsentiert.

Alex Brennscheidt – Bass
Jonas Drobczynski – Schlagzeug
Julian Gula – Klavier

26.01.2022 | AW Quartett

Das AW Quartett ist ein gemeinsames Projekt der vier Musiker aus Mainz, die ihre Leidenschaft für den Be-bop und Hard-bop der 40er bis 60er Jahre verbindet. Sie spielen ihre Lieblingsstücke aus bekanntem und weniger bekanntem Jazz-Repertoire der Zeit.

Christoph Heimbach – Tenorsaxophon
Niklas Schumacher – Kontrabass
Jonas Drobczynski – Schlagzeug
Leandro Hernández Waber – Klavier

02.02.2023 | Klazz x4

„Klazz“ beschreibt den Versuch, die Unbekümmertheit und Innovation des Jazz mit der brillianten Ästhetik der klassischen westlichen Musiktradition zu vereinen. Wohlgeformte Melodien und Motive von Puccini, Mahler, Chopin etc. aus Oper, Symphonik und Kammermusik werden in einen jazztypischen kammermusikalischen Kontext gegossen, wobei Form und Stil zwischen den Genregrenzen verweilen.

Julian Gula – Piano
Jakob Kramer – Posaune
Yoel Hernández Waber – Bass
Jurij Espenschied – Schlagzeug