Vitold Rek

Jazz-Kontrabass, -Ensemble

„Ein großer Musiker auf der europäischen Bühne des Jazz“, kommentierte der Kritiker Fred Bouchard die Kunst von Vitold Rek in der amerikanischen Fachzeitschrift ‘Jazz Times‘.

Geboren in Rzeszów, Polen, studierte klassischen Kontrabass an der Krakauer Musikakademie mit Krzysztof Penderecki als Rektor. Seit Anfang der 1990er Jahre lebt der Bassist Vitold Rek in Deutschland und arbeitet mit Musikern wie Tomasz Stanko, Charlie Mariano, John Tchicai, Emil Mangelsdorff, Albert Mangelsdorff, Peter Giger, Leszek Zadlo, Günter Baby Sommer, Karl Berger, Christof Lauer, Ralf Hübner, Jasper van’t Hof, Heinz Sauer, Gerd Dudek, Sonny Sharrock, Bob Degen, Dom Um Romao und vielen anderen zusammen. 1986 und 1988 wurde Poll-Sieger (Kategorie Kontrabass) der polnischen Zeitschrift “Jazz Forum“. 1999 erhielt das Arbeitsstipendium Jazz von der Stadt Frankfurt am Main. Vitold Rek unterrichtet an der Hochschule für Musik in Mainz und leitet sein Ensemble East West Wind.
Seit 2006 arbeitet er als Solist mit dem HR-Jazzensemble zusammen.
Vitold Rek verbindet in seinem Spiel die Tradition des Jazz mit klassischen und folkloristischen Einflüssen. Sein Stil wird als „tongewaltig“ und gleichzeitig elegant und kammermusikalisch beschrieben.
2010 war Vitold Rek der künstlerische Leiter von dem JIF Jazz Festival in Frankfurt/Main.
Für die CD-Einspielung mit dem Emil Mangelsdorff Quartett "Blues Forever" (Bellaphon CDLR 714427) hat Rek den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1-2008 bekommen. Im Herbst 2008 wurde das 5 CDs umfassende Album von Tomasz Stańko "1970–1975–1984–1986–1988" (Metal Mind Productions) in Polen mit der Platin-Schallplatte ausgezeichnet.
2013 erhielt Vitold Rek den Hessischen Jazzpreis. Für das Gesamtwerk wurde Vitold Rek 2016 mit dem Kulturpreis der Woiwodschaft Karpatenvorland in Polen ausgezeichnet.

Als wichtige Festivalauftritte sind das Jazz Jamboree in Warschau (1978–88), Montreux Jazz Festival (1987), das North Sea Jazz Festival in Den Haag (1990), Jazz in Willisau (1991), das Frankfurt Jazzfestival (1994), das JazzFest Berlin (1992, 2010), die Leipziger Jazztage (2004), die ISB Double Bass Convention Indianapolis, USA (2001) und die Banlieues Bleues von Paris (2006), Jazz Festival Daegu, Korea (2014) zu nennen.

 

Die FAZ schreibt:

„ Der Kontrabassist Vitold Rek ist derzeit einer der kultiviertesten Spieler dieses Instruments überhaupt. Reks Bass klingt immer nach edlem Holz“ .
(FAZ 1999, Dr.Ulrich Olshausen)

“ a grand player in the European theater of jazz“ ( Jazz Times 1993, USA).

„... an incredible bassist with a magic bow...“
(Elliott Simon, AllAboutJazz, New York 2005)

 

Einträge in Büchern:

„Das Jazz Buch“ Joachim Ernst Berendt/Günter Heusmann (Fischer Verlag 1953-2005)
„Jazz Lexikon“ Martin Künzler (Rowohlt Verlag 2002)
„New Grove Dictionary of Jazz“ Barry Kernfeld/Wolfram Knauer (Grove, England 2001)
„Der Frankfurt Sound“ Jürgen Schwab (SocietätsVerlag 2004)
„Encyklopedia Muzyki Popularnej,Jazz“ D.Piatkowski (Atena 2000, Polen)
„Leksykon Polskiej Muzyki Rozrywkowej“ R.Wolanski (Morex 1995, Polen)
„Encyklopedia Rzeszowa“ (RS Druk, 2004, Polen)
„Jazz Jews“, Mike Gerber (Five Leaves Publications, 2009, England)
„Desperado“ Tomasz Stanko-Autobiographie (Wyd.Lietracke, 2010, Polen)
„Polish Jazz“ (LLC Books, 2010, England)
„Polnische Spuren in Deutschland“
(Deutsches Polen Institut, Bundeszentrale für politische Bildung, 2018, Deutschland)

 

Nähere Informationen finden sich auf seiner Homepage unter www.jazzpages.com/VitoldRek und www.taso-music.com.

 

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