Veranstaltungen

Mit mehr als 240 Veranstaltungen im Jahr gehört die Hochschule für Musik zu den größeren Konzertveranstaltern der Rhein-Main Region. In Orchester- und Kammermusikkonzerten, Opernprojekten, Jazzkonzerten, Vortragsabenden, Prüfungskonzerten, Antritts- und Dozentenkonzerten präsentieren sich Studierende und Lehrende der Hochschule der Öffentlichkeit. Höhepunkte der Konzertaktivitäten sind Opernaufführungen unter professionellen Rahmenbedingungen, die in Kooperation mit den Musiktheatern in Rheinland-Pfalz realisiert werden, sowie die vielseitige sommerliche Festivalreihe "MainzMusik".

Orgelkonzert mit Guy Bovet am 26. Juni

Prof. Guy Bovet spielt und kommentiert spanisches und lateinamerikanisches Orgelrepertoire des 16. und 17. Jahrhunderts.

Spanische Orgel in der HfMIm Rahmen des Wissenschaftlichen Kolloquiums „Vokalpolyphonie in der Neuen Welt. Musikalische Austauschprozesse zwischen Europa und Lateinamerika im 16. und 17. Jahrhundert““ wird Guy Bovet (Basel) an der spanischen Barockorgel in der Hochschule für Musik Mainz ein Gesprächskonzert mit Werken von Francisco Correa de Arauxo, Fray Juan Bermudo, Komponisten der Schule von Domenico Zipoli und anderen geben.

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Musik-Theater-Performance: Will Shakes am 7. / 8. / 11. und 14. Juli

Veranstalter: Abteilung Theaterwissenschaft der JGU in Kooperation mit der HfM Mainz

Dienstag, 07. Juli | 20:00 - 22:00 Uhr | P1 am Campus
(Philosophicum, Campus JGU Mainz, Jakob-Welder-Weg 18-22, 55128 Mainz)
Weitere Vorstellungen am 08., 11. und 14. Juli.
Weitere Informationen unter www.will-shakes.de

Szenisches Projekt
der Theaterwissenschaft an der JGU und der HfM Mainz

Will Shakes„Who WILL believe my verse in time to come?”

Im Zeitalter von Botox, Facebook und Partyexzessen haben Shakespeares Sonette offensichtlich ihre Relevanz verloren. Oder vielleicht doch nicht?

Diese Überlegung bildet die Grundlage für die Arbeit des diesjährigen Szenischen Projekts der Theaterwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Studierenden befassen sich auf ihre ganz eigene Art mit den weniger populären lyrischen Werken des Poeten und erarbeiten selbst eine Inszenierung, die gleichermaßen das Bild einer Generation widerspiegelt, welche sich durch permanente Selbstdarstellung und das Leben für den Moment auszeichnet.

Oft verstecken wir unser Selbst hinter Masken. Was ist wirklich echt und was nur gespielt? Geheimnisvolle Besucher begegnen einander auf einem Maskenball und enthüllen langsam ihre wahren Gesichter. Wer oder was verbirgt sich wohl dahinter? Welche Probleme beschäftigen uns und welche Werte vertreten wir noch, wenn die Oberflächlichkeit regiert? Was bleibt, wenn die Schönheit doch am Ende vergeht und der Zeit zum Opfer fällt?

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2. Mainzer Jazzgespräch am Donnerstag, 18. Juni

„It don't mean a thing ...“
Ein Gespräch zur „Philosophie des Jazz“

Gast: Daniel Martin Feige, Philosoph und Suhrkamp-Autor, Berlin
Moderation: Dr. Wolfram Knauer, Direktor des Jazzinstituts Darmstadt

Donnerstag, 18.06.15 – 19:30 Uhr
Roter Saal, Hochschule für Musik Mainz
Eintritt frei, Spenden erbeten.

Daniel Martin Feige (c_privat)Die Mainzer Jazzgespräche wollen den Diskurs über Jazz bereichern und sollen zugleich zeigen, dass sich aus der Beschäftigung mit dem Jazz nicht nur jazzspezifische Antworten finden, sondern durchaus auch genreunabhängige Aussagen über Kunst und Kultur treffen lassen. Dabei treten theoretische Fragestellungen und Erkenntnisse in einen Dialog mit der Praxis.

Die Reihe wurde konzipiert von Dr. Wolfram Knauer (Jazz-institut Darmstadt) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Klaus Pietschmann (Musikwissenschaft an der JGU Mainz) und der Jazzabteilung der HfM Mainz – ermöglicht durch die Strecker-Stiftung.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte der Pianist und Philosoph Daniel Martin Feige (Foto) im Suhrkamp Verlag seine „Philosophie des Jazz“, ein Buch, das genauso Aussagen über den Jazz als einer improvisierten Musik und damit einem Gegenmodell zur europäischen Musiktradition treffen wie auch aus dem Jazz Erkenntnisse über Kunst ganz allgemein ableiten will.

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Orgelkonzert in St. Kastor (Koblenz) am Sonntag, 14.06.2015

Die Orgel von St. Kastor in KoblenzKoblenz – Am Deutschen Eck
mit Studierenden der Mainzer Musikhochschule

unter Leitung von Prof. Hans-Jürgen Kaiser
Sonntag, 14. Juni 2015, 17 Uhr
Eintritt frei

 

Die im vergangenen Jahr eingeweihte Mayer-Orgel in der Basilika St. Kastor in Koblenz zählt zu den bedeutenden Orgelneubauten in Rheinland-Pfalz der vergangenen Jahre. Nach vielen Jahren der Interimslösungen erklingt somit in dieser baugeschichtlich bedeutenden Kirche am Zusammenfluss von Mosel und Rhein wieder ein angemessenes Instrument. In Zusammenarbeit mit der Landesmusikakademie in Schloss Engers veranstaltet die Mainzer Musikhochschule einen Orgelkurs, der für Studentinnen und Studenten aller Musikhochschulen und interessierte Organistinnen und Organisten aus ganz Deutschland und Europa durchgeführt wird.
Wie schon in den Jahren zuvor ist auch in diesem Jahr das Eröffnungskonzert des Kurses wieder ein Programmpunkt der „Internationalen Orgelfestwochen". Gestaltet wird das Konzert von Studierenden der Mainzer Musikhochschule, die ein Programm zusammengestellt haben, das die Möglichkeiten der neuen Orgel voll und ganz zur Geltung bringen wird.

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„Achtung, Aufnahme! Neue Dichter lieben auch!“

Unser Konzertsaal wird wieder zum Tonstudio

"Achtung, Aufnahme!"

Erleben Sie eine audiophile CD-Produktion mit Gesangssolistinnen und -solisten sowie Instrumentalistinnen und Instrumentalisten der Hochschule – mit dem besonderen Kitzel einer Liveaufnahme!

Das künstlerische Thema von „Achtung, Aufnahme!“ in diesem Semester ist Musik für Instrumentalensemble und Singstimme aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
Das vorläufige Programm können Sie hier einsehen.

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Konzert in der Reihe „Backstage“ mit Klaus Doldinger

Musikalisches Gespräch in der Reihe „„Backstage“

Klaus DoldingerBild Prof. Dr. Jürgen Hardeck

In der Reihe „„Backstage“ widmet sich die Jazzabteilung der Hochschule für Musik Mainz Persönlichkeiten des öffentlichen kulturellen Lebens. Am 5. Juni hat die Jazzabteilung die große Ehre, den Saxophonisten und Filmkomponisten Klaus Doldinger zu Gast zu haben. Seine wohl bekanntesten Werke sind die Titelmusik zu dem Film „„Das Boot““, den Serien „Tatort“ sowie „Ein Fall für Zwei“ wie auch die Musik zu dem Film „Die unendliche Geschichte““. Legendär ist seine 1971 gegründete und immer noch erfolgreiche Jazzrockband „Passport““.

Durch den Abend führt Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Geschäftsführer des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Im Gespräch mit Klaus Doldinger wird er die spannende Biographie dieses vielseitigen Musikers beleuchten, der auch aus seiner langen Erfahrung als tourender Musiker sicher viel zu berichten weiß. Ein Ensemble der Jazzabteilung, das sich mit der Musik Doldingers intensiv beschäftigt hat, wird ihm musikalisch zur Seite stehen – und natürlich wird auch Klaus Doldinger selbst am Saxophon zu hören sein.

 

Eintritt frei, Spenden erbeten.                                                                                      
Hinweis:
Die Veranstaltung ist derzeit ausgebucht!

Festival MainzMusik

Rückblick: 18. Festival MainzMusik

MainzMusik 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am vergangenen Freitag, dem 29. Mai, ist das diesjährige 18. Festival MainzMusik der Hochschule für Musik Mainz (HfM) mit dem Konzert „Cello on Broadway“ im Roten Saal zu Ende gegangen. Unter dem Motto „Gershwin trifft Shakespeare“ fanden im Zeitraum vom 22. bis zum 29. Mai vier äußerst erfolgreiche Konzertabende in Mainz und Koblenz statt. Zudem präsentierte das LyrikLabor im Foyer der HfM mit „Shakespeare by Numbers“ eine intermediale Ausstellung zu Shakespeares Poesie.

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Erstes Mainzer Jazzgespräch

Larry AppelbaumMit Monk, Coltrane und Dolphy in den Tiefen des Archivs - Wolfram Knauer (Jazzinstitut Darmstadt) trifft Larry Appelbaum (Bild links; Library of Congress, Washington)

Donnerstag, 30. April 2015 (International Jazz Day)
19:30 Uhr - Roter Saal, Hochschule für Musik Mainz
Eintritt frei.

Die Mainzer Jazzgespräche wollen den Diskurs über Jazz bereichern und sollen zugleich zeigen, dass sich aus der Beschäftigung mit dem Jazz nicht nur jazzspezifische Antworten finden, sondern durchaus auch genreunabhängige Aussagen über Kunst und Kultur treffen lassen.

Dabei treten theoretische Fragestellungen und Erkenntnisse in Dialog mit der Praxis.

Die Reihe wurde konzipiert von Dr. Wolfram Knauer in Zusammenarbeit mit  Prof. Dr. Klaus Pietschmann (Musikwissenschaft an der JGU Mainz) und der Jazzabteilung der Hochschule für Musik Mainz - ermöglicht durch die Streckerstiftung.

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Treffpunkt Jazz! "The Chet Baker Story"

mit Claus Kleber (ZDF) und Axel Schlosser (hr-Bigband)

Di, 21. April 2015, 20:00 Uhr - Frankfurter Hof Mainz - Eintritt: VVK 12€, AK 15€, Stud. 7€

Als Chet Baker im Jahre 1988 beim legendären "Last Great Concert" - zwei Wochen vor seinem Tod - mit der NDR Big Band das Stück "Blame It on My Youth" spielte und sang, rührte er das Publikum zu Tränen - spiegelte dieser Moment doch die ganze Magie dieses großen Jazz-Trompeters wider, der wie kein Zweiter
die Atmosphäre von Melancholie und Vergänglichkeit in seiner Musik einzufangen wusste.  Sein außergewöhnliches Gespür für Melodik, sein charakteristischer Sound und sein tiefes Swing Feel haben Generationen von Jazz-Musikern beeinflusst. Baker machte sich die großen Standards zu eigen und tourte mit seiner zeitlosen Botschaft von Liebe und Schönheit um die ganze Welt.

Die 15. Ausgabe von "Treffpunkt Jazz!" steht ganz im Zeichen dieses legendären Jazz-Musikers.
Nicht nur seine Musik, sondern auch sein zum Teil tragisches Künstlerleben sind vielfach in die Literatur eingegangen.

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