Presse

Rinck-CD-Produktion der Orgelabteilung für Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert

153 Kritiker-Juroren haben die besten Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert - und die CD-Produktion der Werke von J. C. H. Rinck, die unter der Leitung von Prof. Gerhard Gnann erarbeitet wurde, ist mit dabei. Die finale Auswahl - die Bestenliste 2/2021 - wird am 14. Mai veröffentlicht. - Longlist der Schallplattenkritik vom 16.04.2021

„Jazz Campus Mainz” startet mit erstem Ensemble

Das Exzellenzprogramm der Hochschule für Musik bringt mit dem „Gutenberg Jazz Collective 2021“ hochkarätige Musikerinnen und Musiker aus Deutschland, Russland, Kasachstan, Großbritannien und den USA nach Mainz.

Aus ca. 100 Bewerbungen aus 21 Ländern hatte die Jury zunächst 17 Teilnehmerinnen und Teil-nehmer für die Finalrunden ausgewählt. Diese fanden am 8. und 9. April in einem vollständig digita-len Format statt. Folgende fünf junge Musikerinnen und Musiker bilden im ersten Jahr das „Guten-berg Jazz Collective“:

  • Eva Swiderski – Vocals (Deutschland)
  • Kristina Shamgunova – Sax (Deutschland/Kasachstan)
  • Svetlana Marinchenko – Piano (Russland/Deutschland)
  • Ali Watson – Bass (Großbritannien)
  • Ethan Furman – Drums (USA)

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Erneute großzügige Unterstützung für Musik-Studierende durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

Im Dezember 2020 hat der Stiftungsrat der Ernst von Siemens Musikstiftung beschlossen, ein weiteres Mal zwei Millionen Euro für Musikstudierende der 43 Musikhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die durch die Corona-Einschränkungen in Not geraten sind, zur Verfügung zu stellen. Auf die Hochschule für Musik Mainz entfiel dabei ein Förderanteil von 21.000 €, mit dem 42 Studierende aus allen Abteilungen mit einer Fördersumme von je 500€ direkt unterstützt werden konnten.

Für die Studierenden, die ohne eigenes Verschulden in teilweise schwerste finanzielle Schieflagen geraten sind, ist diese Zuwendung – mitten im erneuten Lockdown und mit den anhaltenden Herausforderungen für Musikschaffende – eine große Unterstützung: „Unsere Studierenden blicken angesichts der massiven Einschnitte, die der Kulturbetrieb in diesen Zeiten erfährt, teilweise sorgenvoll in die Zukunft“, so Rektor Prof. Dr. Immanuel Ott. „Das Hilfsprogramm der Ernst von Siemens Musikstiftung bietet deshalb neben der finanziellen Hilfe vor allem auch Anerkennung und Wertschätzung ihrer künstlerischen Arbeit und ist ein wertvolles Zeichen, dass es weiterhin Akteure gibt, für die Musik von herausragender Bedeutung und eine Förderung wert ist. Dafür gilt der Stiftung größter Dank.“

Die Ernst von Siemens Musikstiftung ist ein private, gemeinnützige, in der Schweiz ansässige Stiftung, die sich auf vielfältige Art und Weise für die zeitgenössische Musik und die Förderung junger Musikschaffender engagiert. Bereits im Sommer 2020 war die Freude an den Musikhochschulen groß, als die Stiftung im Rahmen eines ersten Nothilfeprogramms schnell und unbürokratisch zwei Millionen Euro Fördermittel verteilen konnte. Auf die Hochschule für Musik entfiel damals ein Anteil von 16.900 Euro, der anteilig an über 40 Studierende ausgezahlt wurde. Die Vergabe der Nothilfe wurde in beiden Fällen von den Hochschulen in eigener Verantwortung unter Berücksichtigung des Kriteriums der Bedürftigkeit organisiert.

Wir möchten uns bei der Stiftung sehr herzlich für diese großzügige und wichtige Unterstützung der Studierenden bedanken!

Wingel Pérez Mendoza beim Aschermittwoch der Künste in Fulda

Das Bistum Fulda lud Künstlerinnen und Künstler ein, am Aschermittwoch im Rahmen eines Gottesdienstes Bild- und Klangwerke aus eigenen Arbeitsräumen zu präsentieren.

Insgesamt 38 Bildobjekte und etwa 20 Klangwerke kamen auf diese Art und Weise zusammen und traten in Beziehung zum Raum der Michaelskirche. Die etwa 20 Klangwerke fügte der Komponist und Soundkünstler Wingel Pérez Mendoza (Klasse Prof. Peter Kiefer) zu einem „Hörstück“ zusammen: "Verbundene Räume"  In Fulda war Mendoza zuletzt bei der langen Nacht der Museen 2019 mit „Paper Whisper“ im Dommuseum zu hören.

Auf dieser Seite ist das Projekt dokumentiert und kann man die Klangwerke anhören.

Beraten und unterstützt wurde Projekt von Prof. Hans-Jürgen Kaiser (Orgelimprovisation an der HfM Mainz sowie Domorganist in Fulda) und Prof. Peter Kiefer (Komponist, Klangkünstler und Leiter des Studiengangs Klangkunst-Komposition). - Auch Prof. Christopher Miltenberger und seine Klasse sind mit einem kurzen Hörstück Teil des Projekts.

In Fulda war Mendoza zuletzt bei der langen Nacht der Museen 2019 mit „Paper Whisper“ im Dommuseum zu hören.

Deutsche Schallplattenkritik zeichnet Gesamtaufnahme der Lieder von Erwin Schulhoff auf der neuen Bestenliste aus

Gesanglich beteiligt an der Aufnahme sind Sunhae Im, Tanja Ariane Baumgartner und unser Gesangsprofessor Hans Christoph Begemann. Klaus Simon begleitete sie am Klavier und machte die Lieder im Archiv der Prager Nationalbibliothek ausfindig.

Anlässlich der Veröffentlichung der CD schrieb Prof. Begemann unter anderem: "Anlass für die Uraufführungen der Schulhofflieder 2015/2016 in Berlin und Hamburg war, an verfemte und vergessene Komponisten zu erinnern. Auf Grund dieser Thematik brachten Klaus Simon und ich viele Lieder erstmals zu Gehör. Ich finde, dass diese Lieder so gut sind, auch selbstverständlich in allen Konzertprogrammen gespielt zu werden."

Wir gratulieren allen Beteiligten zur Auszeichnung und freuen uns darüber, dass die Musik Schulhoffs damit mehr Liebhaber finden kann!