Presse

Landesverdienstorden für Prof. Claudia Eder

Unsere Gesangsprofessorin Claudia Eder bekam in dieser Woche den Landesverdienstorden durch Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehen. Das besondere Engagement von Prof. Eder beschreibt sie wie folgt:

"Prof. Claudia Eder ist seit 1988 Universitätsprofessorin für Gesang an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Vor ihrer Berufung an die Universität und parallel zu ihrer Professur verfolgte sie eine große künstlerische Karriere mit Stationen in München, Wien und Düsseldorf. Im Rahmen von Gastengagements wurde sie an die wichtigsten internationalen Opernhäuser verpflichtet. Neben ihrer Tätigkeit als Opernsängerin feierte sie auch als Konzert- und Oratoriensängerin sowie mit eigenen Inszenierungen Erfolge. Darüber hinaus gibt sie Meisterklassen im In- und Ausland.

Unter der Leitung von Prof. Claudia Eder erlangte die Abteilung Gesang der Hochschule für Musik internationale Anerkennung. Sie implementierte den damals bundesweit ersten künstlerischen Masterstudiengang Gesang und unterstrich damit die Vorreiterrolle der Gesangsabteilung der Hochschule für Musik Mainz. So wurden unter ihrer Federführung zahlreiche Projekte zur Förderung der fachlichen Exzellenz initiiert, institutionell abgesichert und in das Studienangebot der Hochschule für Musik integriert. Beispiele dieser Projekte sind das Junge Ensemble am Staatstheater Mainz, regelmäßige Kooperationen mit Opern- und Konzerthäusern in Deutschland, die Kooperation mit der Landesstiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz, die Kooperation mit dem Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz, die Koblenz International Guitar Festival & Academy sowie die Gründung der Internationalen Sommerschule SINGING SUMMER.

Als Mitglied im Gutenberg Forschungskolleg (GFK) wurde sie mit einer GFK-Fellowship ausgezeichnet und gründete aufbauend auf ihren erfolgreichen Projekten im Bereich Barockoper ein Zentrum für Alte Musik an der Hochschule Mainz. Auch als langjährige Prorektorin der Hochschule für Musik und Mitglied des Hochschulrates der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie als Mitglied im Künstlerischen Beirat der Villa Musica prägt sie das kulturelle Leben in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus."

Der vollständige Beitrag mit Bildern der Auszeichnung ist hier verfügbar.

Wir gratulieren unserer Professorin herzlich zu diesem Erfolg und sind stolz, sie an unserer Hochschule zu haben.

Musikland Hessen: Die Orgel – DAS Instrument des Jahres 2021

Jährlich benennt die Konferenz der Landesmusikräte in Deutschland ein besonderes Werk. Diesmal ist es die aktuelle Aufnahme mit dem Titel "Werke für Orgel", erschienen bei dem Label Coviello Classics, mit Musik des Darmstädter Komponisten Johann Christian Heinrich Rinck. Er hat, wie kaum ein anderer seiner Zeit, vielfältig für die Orgel komponiert. Warum seine Musik so einzigartig ist und warum auch Orgelkenner davon so begeistert sind, erzählt unser Gast, der Organist Prof. Gerhard Gnann. - Beitrag von hr2 vom 02.01.2021

1. Preis für Dongkyu Leo Kim bei Online-Musik-Wettbewerb

Dongkyu Leo Kim, Studierender im Studiengang Konzertexamen Klavier in der Klasse von Prof. Thomas Hell, hat beim 5. Danubia Talents International Music Competition Online 2020 in Budapest den „Absolute First Prize“ gewonnen.  Neben einem Geldpreis darf er 2021 ein Konzert in Budapest spielen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Mehrjähriges Stipendium des Soroptimist International (SI) Club Mainz-Rosengarten für Ashley Lynn Bartel

Ashley Lynn Bartel, Studierende im Bachelor Violine in der Klasse von Prof. Benjamin Bergmann, erhält ein großzügiges, mehrjähriges Stipendium des Soroptimist International Club Mainz-Rosengarten in Anerkennung ihrer bisherigen hervorragenden Studienleistungen, ihrer Teilnahme an zahlreichen fakultativen künstlerischen Projekten der HfM Mainz und ihrer selbstmotivierten Initiative zur Gründung des Amicizia Streichquartetts. Das Stipendium unterstützt Ashley über mehrere Semester ihres Bachelorstudiums mit einer jeweils vierstelligen finanziellen Förderung, so dass Ashley sich zielgerichtet auf ihre zahlreichen künstlerischen Projekte konzentrieren kann.

Seit 2018 studiert Ashley L. Bartel im Bachelorstudium an der HfM Mainz bei Prof. Benjamin Bergmann, wirkte mit großem Erfolg als Solistin bei Konzerten des Kammerorchesters Mainzer Musici auf Schloss Burg Namedy mit, spielte Kammermusik beim Komponistenportrait Chris Acquavella, präsentierte Werke für Violine und Orgel von Rheinberger in einer Veranstaltungsreihe der Abteilung Musiktheorie, konzertierte beim Festival MainzMusik der HfM Mainz, bei Benefizkonzerten in der Burgkirche Ingelheim zugunsten des Freundeskreises der HfM, spielte für Bewohner der Langzeitpflege-Einrichtung Communio in Christo Mechernich, wirkte am Mäzenatenkonzert unter Leitung von Prof. Elisabeth Scholl in Kiedrich mit, bereicherte durch ihre ausdruckstarke Videoeinspielung von Messiaens Thème et Variations die Veranstaltungsreihe beziehungsWeise kunst|religion|musik im Landesmuseum Mainz und gründete das Amicizia Streichquartett, mit dem sie bereits in der Konzertreihe Vier Saiten für St. Bonifaz und in der Livestream-Reihe Beethoven am Freitag auftrat.

Ashley L. Bartel stammt aus einer Musikerfamilie in Mecklenburg-Vorpommern, erhielt Violinunterricht in Greifswald bei Ingrid Teutschbein, in Stralsund bei Mirko Albrecht und war Mitglied der studienvorbereitenden Young Academy Rostock bei Prof. Stefan Hempel. Als junge Konzertmeisterin führte sie das Landesjugendorchester Mecklenburg-Vorpommern, war Preisträgerin des Flotow-Wettbewerbs und regelmäßig Preisträgerin des Wettbewerbs Jugend musiziert auf Landes- und Bundesebene.

Wir gratulieren zu diesem Stipendium und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Preiskonzert der Kneifel-Stiftung


(Foto: Diane Ackermann)


Am Dienstag, den 08. Dezember 2020, wurde zum zweiten Mal der Preis der Hans und Gertrud Kneifel-Stiftung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Kammermusik an Studierende der Hochschule für Musik Mainz vergeben. Wenn auch das Wettbewerbskonzert im Roten Saal der HfM unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden musste, war es für die Teilnehmenden nicht weniger ertragreich: Die sechsköpfige Fachjury hat die Leistung aller neun Musikerinnen und Musiker mit Förderpreisen honoriert.

Das höchste Preisgeld geht an das Duo Lucija Rupert (Violoncello) & Igor Klokov (Gitarre) - sie haben mit ihrer mitreißenden Interpretation von Raffaele Bellafrontes Suite Nr.1 begeistert. Überzeugt haben auch die Duos aus Xavier Santos (Flöte) & Yucen Du (Gitarre) sowie Dina Levit (Sopran) & Lukas Klemmer (Gitarre). Weitere Förderpreise erhalten Xin Jin (Gitarre), Stefan Besan (Violine) und Hao-Hsiang Chang (Gitarre).

Die Förderung der Kneifel-Stiftung geht zurück auf das Interesse und das Engagement der Eheleute Gertrud und Hans Kneifel für die klassische Musik und die Förderung junger und begabter Menschen. Das Stifterpaar war in Kronberg im Taunus ansässig, wo im vergangenen Jahr erstmalig der Förderpreis vergeben wurde. Hans Kneifel machte Karriere in der Versicherungsbranche und starb im Jahr 2000. Gertrud Kneifel, die sehr großzügig war, verfügte, dass nahezu ihr gesamtes Vermögen nach ihrem Tod im Jahr 2014 in die Hände der Stiftung gelegt werden.

Für das Auswahlkonzert am 08. Dezember hat die Kneifel-Stiftung eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bereits seit 2016 unterstützt die Stiftung die Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität. Zu den geförderten Projekten gehören das Exzellenzprogramm Barock vokal, die Initiative der Hochschule für Musik zur Förderung der Musikergesundheit sowie die Gitarren-Kammermusik; darüber hinaus fördert die Kneifel-Stiftung im Rahmen des Deutschlandstipendien Nachwuchsmusikerinnen und -musiker. Im Jahr 2020 hat die Kneifel-Stiftung zusätzlich einen namhaften Betrag zur Unterstützung von Studierenden gewährt, die durch die Corona-Pandemie in eine Notlage gekommen sind.

Das Konzert, das live ins Internet gestreamt wurde, kann aktuell noch über den Youtube-Kanal der Hochschule aufgerufen werden.