Presse

3. Bundespreis von Jugend musiziert für Amelie Reutlinger

Amelie Reutlinger (Klasse Matthias Kowalczyk) gewann bei Jugend musiziert den 3. Bundespreis. Wir gratulieren unserer Studentin herzlich zu dem Erfolg und sind gespannt auf ihren weiteren Werdegang!

Ihren ersten Trompetenunterricht erhielt sie 2012 bei Adam Rixer. Seit Januar 2020 ist sie Jungstudentin bei Matthias Kowalczyk in Mainz.

Zudem spielt sie im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz, sowie in der More than Swing Big-Band.

Meisterkurse besuchte Amelie Reutinger in Luxemburg (Markus Stockhausen) und Mainz (Matthias Kowalczyk).

In den Jahren 2015, 2018 und 2021 nahm sie an den Wettbewerben der Jugend musiziert teil. 2021 erhielt sie 1. Preise auf Regional- und Landesebene und nun auch den 3. Preis auf Bundesebene.

(Foto: privat)

Mainzer Klangkunst beim Münsterländer Klangkunstfestival "Sound Seeing"

Beim diesjährigen "Sound Seeing"-Festival ist unsere Klangkunst-Abteilung mit mehreren Projekten beteiligt:

13.06. – 04.07.: »Sound Ortungen Nottbeck« – Wort | Klang | Natur
Eröffnung: 13.06. um 11.00 Uhr | Prolog: 12.06. »FireFly« Mitmachaktion mit Smartphones ca. 22.00 Uhr
(vom Gutenberg Lehrkolleg als innovatives Lehrprojekt ausgezeichnet)

14.06. – 21.06.: »ears & eyes« – Positionen junger Klangkunst
Eröffnung: 14.06. um 19.30 Uhr

Weitere Informationen, Impressionen und Details zur Anmeldung gibt es auf der Seite des Festivals.

Rotary-Kulturförderpreis an zwölf Studierende der Hochschule für Musik Mainz vergeben

In für Musikstudierende schwierigen Zeiten darf sich die Hochschule für Musik Mainz über eine großzügige Zuwendung des Rotary Clubs Mainz-Churmeyntz freuen.

In einer gemeinsamen Vergabesitzung mit Mitgliedern des Rotary Clubs sowie der Hochschule für Musik wurde über die von den Abteilungsleitenden zur Förderung vorgeschlagenen Studierenden beraten. Dank einer spontanen Aufstockung der Mittel standen insgesamt 6.600 Euro zur Verfügung. Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger wurde auf die fachliche Qualität der Studierenden, ihr gesellschaftliches und soziales Engagement sowie ihre wirtschaftliche Situation insbesondere unter den Bedingungen der Corona-Pandemie eingegangen. „Unsere Studierenden sind von den Corona-bedingten Einschränkungen auf massive Weise betroffen“, so Rektor Prof. Dr. Immanuel Ott. „Wichtige Studieninhalte können nur unter strengen Auflagen und nur sehr eingeschränkt ermöglicht werden. Aber vor allem durch den Wegfall von Konzertauftritten und Nebenjobs müssen viele Studierende außerdem spürbare finanzielle Einbußen verkraften. Eine materielle Unterstützung ist für die Studierenden daher ausgesprochen wichtig – die damit verbundene Anerkennung und Wertschätzung der künstlerischen Arbeit ist darüber hinaus für uns alle von unschätzbarem Wert!“

Der diesjährige Kulturförderpreis des Rotary Clubs Mainz-Churmeyntz geht an

Martin Stoyanov, Klarinette (Klasse Prof. Felix Löffler)
Eunhei Kim, Klavier (Klasse Prof. Sae-Nal Kim)
Eddy Sonnenschein, Jazz-Schlagzeug (Klasse Hendrik Smock)
Julius Wingerter, Lehramt Musik
Wingel Perez Mendoza, Klangkunst (Klasse Prof. Peter Kiefer)
Stefan Besan, Violine (Klasse Prof. Benjamin Bergmann)
Carolina Camp Guasp, Violine (Klasse Prof. Ervis Gega-Dodi)
Leonhard Kadin, Violoncello (Klasse Prof. Manuel Fischer-Dieskau)
Junghwan Kim, Violine (Klasse Prof. Anne Shih)
Jeonga Kim, Vorklasse Violine (Klasse Prof. Anne Shih)
Gufeng Wu, Violine (Klasse Prof. Benjamin Bergmann)
Nerea Elizaga Gomez, Gesang (Klasse Prof. Elisabeth Scholl)

Bereits seit 2014 unterstützt der Rotary Club Mainz-Churmeyntz im Rahmen seines Kulturprogramms hochtalentierte Studierende der Hochschule für Musik Mainz. Angesichts der harten Auswirkungen der Pandemie sollte in diesem Jahr einer größeren Zahl an Studierenden eine Förderung von jeweils 650,- bzw. 500,- Euro zuteilwerden. Ob und wann ein Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger wie in den vorhergegangenen Jahren realisiert werden kann, ist derzeit noch offen.

Die Hochschule für Musik Mainz möchte sich bei den Mitgliedern des Rotary Clubs Mainz-Churmeyntz sehr herzlich für diese großzügige und wichtige Unterstützung bedanken!

ZIRP-Stipendien für Studierende der HfM

Gleich fünf Studierende der Hochschule für Musik Mainz konnten bei der diesjährigen Vergabe der ZIRP-Musikstipendien überzeugen:
Eddy Sonnenschein (Jazz-Schlagzeug Klasse Hendrik Smock) erhielt den Hauptpreis, die weiteren Förderungen gingen an Fe Fritschi (Jazz-Klavier und Akkordeon), Max Scheel (Klarinette), Xavier Santos (Flöte) und Yuuki Tamai (Gesang). Wir möchten allen Stipendiat*innen sehr herzlich gratulieren!

Hier finden Sie die Pressemeldung der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V.:

Weiterlesen "ZIRP-Stipendien für Studierende der HfM"

Lawrence Abu Hamdan übernimmt Vertretungsprofessur Klangkunst-Komposition

Lawrence Abu Hamdan lehrt und forscht von Mai bis Dezember 2021 als Vertretungsprofessor für Klangkunst-Komposition an der Hochschule für Musik Mainz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Lawrence Abu Hamdan schloss sein Bachelorstudium in Sonic Arts 2007 an der Middlesex University in London ab, sein Masterstudium am Centre for Research Architecture des Goldsmith College der University of London schloss er 2010 mit dem Master of Arts ab. 2016 wurde ihm ebenfalls vom Goldsmith College für seine Thesis Aural contract: investigations at the threshold of audibility der PhD verliehen.

Die Auszeichnung mit dem renommierten Turner Preis im Jahr 2019 machte den Künstler Lawrence Abu Hamdan einer großen Öffentlichkeit bekannt. Die für die Nominierung des Preises ausgewählte Ausstellung Earwitness Theatre, die unter anderem am Institute of Modern Art in Brisbane, dem Contemporary Art Museum St. Louis, dem Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam, den Tate Modern Tanks in London und der Chisenhale Gallery in London gezeigt wurde und die Video-Installation Walled Unwalled und weitere Arbeiten weisen ihn als Grenzgänger zwischen Technik und Kunst aus, als „Audioermittler“, der sich immer wieder mit forensischen Untersuchungen - z.B. in Zusammenarbeit mit der Agentur Forensic Architecture am Goldsmith College - beschäftigte. So gelang es Lawrence Abu Hamdan in Zusammenarbeit mit Amnesty International und Forensic Architecture, auf der Grundlage von Ohrenzeugen, die im Gefängnis von Saidnaya in Syrien inhaftiert waren, die bis dahin unbekannte Architektur des Gebäudes zu rekonstruieren.

2016 erhielt er den Nam June Paik Award, im Jahr 2019 wurde ihm der Edvard Munch Award zugesprochen.

Seine Werke sind in die Sammlungen bedeutender Museen, darunter MoMA, Guggenheim Museum, Van Abbe Museum Eindhoven, Centre Pompidou und Tate Modern aufgenommen.

 

Foto © Myriam Boulos

Klangkünstlerin Anahita Ghasemi Nasab in „Zweitstelle“

 

Die „Zweitstelle“ ist ein Showroom im Mainzer Stadtzentrum, in unmittelbarer Nähe zur Ludwigsstraße, den die Künstlerin Christiane Schauder für ein Jahr eingerichtet hat. Sie dient zur Ausstellung eigener Arbeiten und von Werken befreundeter Künstler*innen sowie zur Veranstaltung von Lesungen, Performances, Videoshows und anderem.

Für April und Mai hat sie die iranische Künstlerin und Mainzer Klangkunst-Studentin Anahita Ghasemi Nasab mit „Jurwajur“ (deutsch: „Vermischt“) eingeladen. In ihrer Ausstellung präsentiert diese multimediale Arbeiten mit verschiedenen Schwerpunkten: Von Foto- und Videoperformances über Text und Stimmen aus dem Wasser bis hin zu leeren Leinwänden, die mit versteckten Klängen gefüllt sind. Die Werke fordern die Vorstellungskraft und Wahrnehmungsgewohnheiten des Publikums heraus. Anahita Ghasemi Nasab lädt die Besucher in ihren persönlichen Raum ein, um durch physische Interaktion Teil des Werkes zu werden. Weitere Ausstellungen von Klangkünstler*innen der Hochschule für Musik Mainz sind für 2021 in Planung.

Die Ausstellung läuft vom 28. April bis zum 19. Mai. Die Fensterinstallationen laufen immer mittwochs und donnerstags von 15 bis 18 Uhr und können von außen, also ohne Termin, besucht werden. Für die anderen Installationen in der Gallerie sind die Öffnungszeiten immer freitags und samstags von 14 bis 18 Uhr - eine vorherige Anmeldung bei der Künstlerin (Telefon: 0151 66215370; E-Mail: anahita.ghasemi.nasab@gmail.com) ist durch die Corona-Auflagen erforderlich.

Weitere Informationen folgen in Kürze auf der Homepage von Christiane Schauder.

Im Sensor-Magazin ist zudem eine Ankündigung erschienen.

Digitale Ausstellung zu Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven – Aufbruch in die bürgerliche Musikkultur

Digitale Ausstellung im Haus Rheinland-Pfalz in Dijon

Im Dezember 2020 wurde der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens gefeiert; das Haus Rheinland-Pfalz hatte dazu eine Ausstellung vorgesehen, die nun zum Jahresende 2021 gezeigt werden wird. Eine virtuelle Version ist seit dem 26. März 2021 als digitale Ausstellung verfügbar.

Prof. Dr. Stefanie Acquavella-Rauch und Prof. Dr. Birger Petersen, die die Ausstellung konzipiert haben, nehmen mit auf eine Reise über die Musik und die Person Ludwig van Beethovens. Die Ausstellung will Beethoven als (musik)politische Figur portraitieren – allerdings nicht dem Ansatz folgend, der Beethoven wahlweise zum »Revolutionär« oder zum einsamen Opportunisten von Adelskreisen macht: Der im Bonner Hofdienst sozialisierte Beethoven bewies vielfach seine Souveränität im Kontakt mit dem Wiener Hochadel, die es ihm gleichzeitig erlaubte, radikal mit den althergebrachten höfischen Strukturen zu brechen. Teil dieses politischen Handelns war Beethovens Komponieren, inszenierte er sich doch ganz im Sinn der neu aufkommenden Ästhetik als musikalisches Genie.
Mit Beethoven beginnen aus der Verantwortung führender aristokratischer Kreise heraus gleich mehrere Elemente der bürgerlichen Musikkultur – verstanden als Paradigma: als neuartige Rezeptionshaltung in musiksoziologischer Perspektive, die Ausstrahlung besitzt bis weit in die Gegenwart, aber auch als epochales Ereignis, das mit Beethoven nachweislich raumgreifend wird. Beethovens Musik wurde in den neu entstehenden Konzertsälen gespielt, seine Musik konnte im großen Stil durch das explodierende Musikverlagswesen erworben werden und er bot mit seinem Image genug Projektionsfläche für eine breit angelegte Rezeption.

Die Ausstellung ist auf deutsch und französisch verfügbar unter
https://maison-rhenanie-palatinat.org/ausstellung-ludwig-van-beethoven-aufbruch-in-die-burgerliche-musikkultur/.