Presse

Gufeng Wu erhält Praktikantenstelle am Philharmonischen Staatstheater Mainz

Gufeng Wu (Klasse Prof. Benjamin Bergmann) hat am 14.07.2021 das Probespiel um die Praktikantenstelle am Philharmonischen Staatstheater Mainz gewonnen.

Die Violinistin stammt aus China und studierte an der Musikhochschule der Universität der Inneren Mongolei. Sie gewann 2011 mit Tschaikowskys Violinkonzert den 1. Preis des Wettbewerbs der Inneren Mongolei, sowie eine Auszeichnung sowohl beim CCTV-Kammermusikwettbewerb 2014 als auch beim 4. Internationalen Violinwettbewerb 2015 in Hongkong. 2014 führte sie als Solistin das Violinkonzert The Butterfly Lovers Composers auf Einladung der Staatlichen Russischen Hochschule für Musik auf.

Seit 2018 studiert sie im Master Studiengang an der HfM Mainz in der Klasse von Prof. Benjamin Bergmann und wird ihr Studium im Wintersemester dort im Studiengang Konzertexamen fortsetzen. 2019 konnte sie sich durch ein Probespiel für die Teilnahme am Jungen Ensemble Philharmonie (JEP), dem Kooperationsprogramm zwischen der HfM Mainz und dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz, für die Spielzeit 2019/20 qualifizieren. In der Konzertreihe auf Schloss Burg Namedy trat sie 2020 erfolgreich als Solistin mit dem „Sommer“ aus Vivaldis vier Jahreszeiten auf, begleitet vom Kammerorchester Mainzer Musici. Als Primaria des Amicizia Quartetts konzertiert sie seit der Gründung des Ensembles im Jahr 2019.

Zu der neuen Stelle wünschen wir ihr alles Gute und gratulieren herzlich!

Kontrabass Vorspieler-Stelle für Mio Tamayama

Mio Tamayama (Klasse Prof. Waldemar Schwiertz) hat am 09.07. das Probespiel um die Kontrabass Vorspieler-Stelle im Niedersächsischen Staatsorchester Hannover gewonnen.

Mio Tamayama wurde in Tokyo/Japan geboren und begann ihre musikalische Laufbahn als Vierjährige mit dem Klavierspiel. Ab ihrem neunten Lebensjahr wirkte sie zudem als Kontrabassistin im Jugendorchester Nerima mit. Nach ihrer pianistischen Ausbildung an der TOHO Music Junior Highschool wurde sie an der Music Highschool attached to the factory of Music, Tokyo University of the Arts mit dem Hauptfach Kontrabass aufgenommen.

Sie setzte ihr Studium an der Hochschule für Musik in Mainz fort, wo sie 2018 ihren Bachelor Abschluss erlangte und bis 2020 ihr Masterstudium absolvierte. Im selben Jahr begann sie mit dem Konzertexamen bei Prof. Waldemar Schwiertz.

Mio Tamayama war 2016 Hauptstipendiatin beim Zirp (Zukunftsinitative)- Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz. Beim 12th Michał Spisak International Music Competition 2018 in Polen erhielt sie den vierten Platz (Finalteilnahme mit Auszeichnung) und wurde außerdem mit dem "Interpretationspreis“ ausgezeichnet.
Sie erhielt den fünften Platz beim zweiten bundesweiten Hochschulwettbewerb der Peter-Pirazzi-Stiftung 2018 und erreichte eine Nominierung bei der Internationalen Kontrabass-Quarantäne-Challenge des Johann-Matthias-Sperger Wettbewerb 2020.

Die Kontrabassistin spielte u. a. beim Neumeyer Consort und mit der Orff-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters, sie durchlief ein Praktikum bei der NDR Radiophilharmonie und war Akademistin des Philharmonischen Staatsorchester Hamburg.

Als Gast spielte sie beim Ensemble Resonanz, bei der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin und an der Staatsoper Stuttgart.

2016-2021 war sie als stellvertretende Solo-Kontrabasstin am Theater Plauen-Zwickau (Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau) engagiert. 2021 fängt sie als Vorspielerin am Niedersächsische Staatstheater Hannover an.

Seit 2018 unterrichtet sie zudem als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik in Mainz.

Herzlichen Glückwunsch zum gewonnenen Probespiel und der neuen Stelle!

Förderpreis für Johanna Kilburg

Die Sopranistin Johanna Kilburg (Klasse Susanne Dewald) erhält den Förderpreis 2021 der Fritz-Wunderlich-Gesellschaft e.V.

Gemeinsam mit fünf weiteren Gewinnerinnen und Gewinnern wird sie daher am 19. September im Rahmen der Fritz-Wunderlich-Musiktage zu einem Stipendiatenkonzert in Kusel auftreten. Weitere Informationen dazu hier.

Johanna Kilburg, 1997 in Saarbrücken geboren, wuchs im Landkreis Kusel auf und erhielt in der dort ansässigen Musikschule ersten musikalischen Unterricht in Querflöte und Klavier. Ihre Leidenschaft für den Gesang entdeckte sie während ihres Schulmusikstudiums an der Hochschule für Musik Mainz und nahm daraufhin dort im Sommer 2019 auch ihr Gesangsstudium bei Susanne Dewald auf. Neben solistischen Tätigkeiten im Bereich Lied und Oratorium besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Prof. Hans-Christoph Begemann, Prof. Claudia Eder sowie Arila Siegert. Sie ist Mitglied in mehreren Vokalensembles wie dem Kammerchor Rhein-Main (Ltg. Niels Weigelt), dem Ensemble Clara Voce (Ltg. Alexander Müller), sowie dem Spectrum-Kammerchor (Ltg. Gerhard Polifka und Jakob Steiner).

Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!

Musikpreis des Lions Club Oppenheim und der Bernhardt Stiftung für Marta Kovalova

Marta Kovalova (Klasse Prof. Benjamin Bergmann) hat den Musikpreis des Lions Club und der Bernhardt Stiftung für ihre künstlerische Leistung zugesprochen bekommen. Wir gratulieren ihr dazu herzlich!

Die ukrainische Violinistin lebt in Frankfurt am Main. Sie ist Gründerin und Primaria des Glücksklee-Quartetts und Mitglied des Streichquartetts La Finesse, der Deutschen Philharmonie Merck, sowie Aushilfe beim Philharmonischen Staatsorchester Mainz. Mit ihrem Solo Projekt "UKRA" bearbeitet sie ukrainische Volkslieder für Violine, Stimme und FX-Geräte.

(Foto: Mykola Korol)

3. Bundespreis von Jugend musiziert für Amelie Reutlinger

Amelie Reutlinger (Klasse Matthias Kowalczyk) gewann bei Jugend musiziert den 3. Bundespreis. Wir gratulieren unserer Studentin herzlich zu dem Erfolg und sind gespannt auf ihren weiteren Werdegang!

Ihren ersten Trompetenunterricht erhielt sie 2012 bei Adam Rixer. Seit Januar 2020 ist sie Jungstudentin bei Matthias Kowalczyk in Mainz.

Zudem spielt sie im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz, sowie in der More than Swing Big-Band.

Meisterkurse besuchte Amelie Reutinger in Luxemburg (Markus Stockhausen) und Mainz (Matthias Kowalczyk).

In den Jahren 2015, 2018 und 2021 nahm sie an den Wettbewerben der Jugend musiziert teil. 2021 erhielt sie 1. Preise auf Regional- und Landesebene und nun auch den 3. Preis auf Bundesebene.

(Foto: privat)

Mainzer Klangkunst beim Münsterländer Klangkunstfestival "Sound Seeing"

Beim diesjährigen "Sound Seeing"-Festival ist unsere Klangkunst-Abteilung mit mehreren Projekten beteiligt:

13.06. – 04.07.: »Sound Ortungen Nottbeck« – Wort | Klang | Natur
Eröffnung: 13.06. um 11.00 Uhr | Prolog: 12.06. »FireFly« Mitmachaktion mit Smartphones ca. 22.00 Uhr
(vom Gutenberg Lehrkolleg als innovatives Lehrprojekt ausgezeichnet)

14.06. – 21.06.: »ears & eyes« – Positionen junger Klangkunst
Eröffnung: 14.06. um 19.30 Uhr

Weitere Informationen, Impressionen und Details zur Anmeldung gibt es auf der Seite des Festivals.

Rotary-Kulturförderpreis an zwölf Studierende der Hochschule für Musik Mainz vergeben

In für Musikstudierende schwierigen Zeiten darf sich die Hochschule für Musik Mainz über eine großzügige Zuwendung des Rotary Clubs Mainz-Churmeyntz freuen.

In einer gemeinsamen Vergabesitzung mit Mitgliedern des Rotary Clubs sowie der Hochschule für Musik wurde über die von den Abteilungsleitenden zur Förderung vorgeschlagenen Studierenden beraten. Dank einer spontanen Aufstockung der Mittel standen insgesamt 6.600 Euro zur Verfügung. Bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger wurde auf die fachliche Qualität der Studierenden, ihr gesellschaftliches und soziales Engagement sowie ihre wirtschaftliche Situation insbesondere unter den Bedingungen der Corona-Pandemie eingegangen. „Unsere Studierenden sind von den Corona-bedingten Einschränkungen auf massive Weise betroffen“, so Rektor Prof. Dr. Immanuel Ott. „Wichtige Studieninhalte können nur unter strengen Auflagen und nur sehr eingeschränkt ermöglicht werden. Aber vor allem durch den Wegfall von Konzertauftritten und Nebenjobs müssen viele Studierende außerdem spürbare finanzielle Einbußen verkraften. Eine materielle Unterstützung ist für die Studierenden daher ausgesprochen wichtig – die damit verbundene Anerkennung und Wertschätzung der künstlerischen Arbeit ist darüber hinaus für uns alle von unschätzbarem Wert!“

Der diesjährige Kulturförderpreis des Rotary Clubs Mainz-Churmeyntz geht an

Martin Stoyanov, Klarinette (Klasse Prof. Felix Löffler)
Eunhei Kim, Klavier (Klasse Prof. Sae-Nal Kim)
Eddy Sonnenschein, Jazz-Schlagzeug (Klasse Hendrik Smock)
Julius Wingerter, Lehramt Musik
Wingel Perez Mendoza, Klangkunst (Klasse Prof. Peter Kiefer)
Stefan Besan, Violine (Klasse Prof. Benjamin Bergmann)
Carolina Camp Guasp, Violine (Klasse Prof. Ervis Gega-Dodi)
Leonhard Kadin, Violoncello (Klasse Prof. Manuel Fischer-Dieskau)
Junghwan Kim, Violine (Klasse Prof. Anne Shih)
Jeonga Kim, Vorklasse Violine (Klasse Prof. Anne Shih)
Gufeng Wu, Violine (Klasse Prof. Benjamin Bergmann)
Nerea Elizaga Gomez, Gesang (Klasse Prof. Elisabeth Scholl)

Bereits seit 2014 unterstützt der Rotary Club Mainz-Churmeyntz im Rahmen seines Kulturprogramms hochtalentierte Studierende der Hochschule für Musik Mainz. Angesichts der harten Auswirkungen der Pandemie sollte in diesem Jahr einer größeren Zahl an Studierenden eine Förderung von jeweils 650,- bzw. 500,- Euro zuteilwerden. Ob und wann ein Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger wie in den vorhergegangenen Jahren realisiert werden kann, ist derzeit noch offen.

Die Hochschule für Musik Mainz möchte sich bei den Mitgliedern des Rotary Clubs Mainz-Churmeyntz sehr herzlich für diese großzügige und wichtige Unterstützung bedanken!

ZIRP-Stipendien für Studierende der HfM

Gleich fünf Studierende der Hochschule für Musik Mainz konnten bei der diesjährigen Vergabe der ZIRP-Musikstipendien überzeugen:
Eddy Sonnenschein (Jazz-Schlagzeug Klasse Hendrik Smock) erhielt den Hauptpreis, die weiteren Förderungen gingen an Fe Fritschi (Jazz-Klavier und Akkordeon), Max Scheel (Klarinette), Xavier Santos (Flöte) und Yuuki Tamai (Gesang). Wir möchten allen Stipendiat*innen sehr herzlich gratulieren!

Hier finden Sie die Pressemeldung der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) e.V.:

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