Dongkyu Leo Kim, geboren 1994 in Seoul/Südkorea, ist als Konzertpianist tätig, tritt weltweit in Konzerten auf und lebt in Berlin und Seoul. In seiner musikalischen Arbeit verbindet er die Interpretation virtuoser klassischer Klavierliteratur mit zeitgenössischen Formaten und Improvisationen. Die Verbindung von traditioneller koreanischer und europäischer Kunstmusik ist ihm ein besonderes Anliegen.
Nach Studien an der Korea National University of Arts Seoul, an der Universität der Künste Berlin und an der Hochschule für Musik Mainz (u. bei Elena Lapitskaja, Lucas Blondeel, Wolfgang Manz und Thomas Hell) führte ihn sein musikalischer Weg auf Konzertpodien in Österreich , Italien, Frankreich, Kanada, Korea, Spanien, Japan, Schweiz und Tschechien, wobei er u.a. mit Orchestern wie der Kammersymphonie Berlin und der Darmstädter Sinfonietta auftrat unter Dirigenten wie Michael Nündel und Kai-Uwe Jirka.
Dongkyu Leo Kim war bei renommierten Klavierwettbewerben zu Gast, so u.a. beim Concours de Genève und beim Prague Spring Festival. Erste Preise gewann er bei internationalen Klavierwettbewerben, so u.a. in Vancouver, Danubia in Budapest ,Gold Hands Awards in Girona/Spanien, Ischia, San Donà di Piave in Italien und Euregio in Deutschland. 2020/21 war er Stipendiat der Ernst von Siemens Musikstiftung, 2022 erhielt er den Rotary-Kulturförderpreis in Mainz. Seit 2021 lehrt Dongkyu Leo Kim an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Im selben Jahr legte er mit Interpretationen der Klavierwerke von Albéniz und Granados sein CD-Debüt beim spanischen Label KNS Classical vor.
Als Pianist und Performance-Künstler war Dongkyu Leo Kim u.a. am Schauspiel Köln, im Literarischen Colloquium Berlin und regelmäßig in der Volksbühne Berlin zu erleben. Im November 2025 kam dort sein interdisziplinäres Projekt PIANO FOR NON-SENSES mit unbekannten Klavierwerken von Nam June Paik, Sunnam Kim, John Cage und Karlheinz Stockhausen zur performativen Uraufführung, gefördert vom Berliner Hauptstadtkulturfonds. 2025 interpretierte Kim Klaviermusik von Christfried Schmidt in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und war auf Einladung des Künstlerprogramms des DAAD und des Hauses für Poesie mit Werken der äthiopischen Komponistin Emahoy Tsegué-Maryam Guèbrou im Silent Green Kulturquartier Berlin zu hören.
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