Immortal Bach

Ein Abend mit Werken von Johann Sebastian Bach, Leopold Stokowski und Knut Nystedt

Konzert Christuskirche

 

Konzertprogramm

Am 23. und 25. Januar präsentiert sich die Hochschule für Musik mit ihren beiden größten Ensembles: Hochschulchor und Hochschulorchester bringen einen Abend mit Werken von Johann Sebastian Bach sowie Bach-Bearbeitungen von Leopold Stokowski und Knut Nystedt zur Aufführung.

Zentrales Werk im geänderten Konzertprogramm ist Johann Sebastian Bachs Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“ BWV 21, die zu Recht als eines seiner schönsten und tiefgründigsten Werke gilt. Im Zentrum der Erzählung steht der Mensch in all seiner Verzweiflung und Trauer, der seine Zuversicht und Hoffnung beinahe verloren hat – letzten Endes aber doch neue Kraft schöpfen kann, zu Trost und Erlösung gelangt und voll Freude auf Gott blickt.

Ergänzt wird diese Kantate von der doppelchörigen Motette „Komm, Jesu, komm“ BWV 229, sowie dem Schemelli-Lied „Komm, süßer Tod“ BWV 478 welches in verschiedenen Ausleuchtungen immer wieder in das Programm des Abends ein-geblendet wird.

„Komm, süßer Tod“, diese in Musik gegossene, harmonisch intensive Todes- und Himmelssehnsucht, wurde von Leopold Stokowski als ein groß besetztes Orchesterwerk bearbeitet, welches ebenso zur Aufführung gebracht wird wie seine opulenten Orchestrierungen von zwei berühmten Orgelwerken: der „Toccata & Fuge d-moll“ BWV 565 und der „Passacaglia & Fuge c-moll“ BWV 582.

Das titelgebende Werk, „Immortal Bach“, ist eine zeitgenössische Interpretation des Schemelli-Textes. Knut Nystedt lässt in seiner Bearbeitung von 1988 zu-nächst die Anfangszeilen „Komm, süßer Tod, komm, sel’ge Ruh! Komm, führe mich in Friede“ a capella vortragen, bevor sich Text und Melodie in fünf vierstimmigen Chören gleichzeitig auflösen und überlagern.

Detailliertes Programm

Bach Sololied „Komm, süßer Tod“, BWV 478
(Originalkomposition 1736)

Bach / Stokowski Toccata & Fuge d-Moll, BWV 565
(Sinfonische Bearbeitung 1927 / Original zwischen 1703-1707)

Bach / Stokowski „Komm, süßer Tod“, BWV 478
(Sinfonische Bearbeitung 1933)

Bach / Stokowski Passacaglia & Fuge c-Moll, BWV 582
(Sinfonische Bearbeitung 1956 / Originalkomposition zwischen 1706-1713)

Bach Sololied „Komm, süßer Tod“, BWV 478

Bach Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“, BWV 21, Erster Teil
(Originalkomposition 1714)

Bach Motette „Komm, Jesu, komm“, BWV 229
(Originalkomposition zwischen 1723-1732)

Bach Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“, BWV 21, Zweiter Teil
(Originalkomposition 1714)

Bach / Nystedt „Immortal Bach“ – „Komm, Süßer Tod“
(Bearbeitung für Chor a cappella 1988)

Mitwirkende

Jasmin Hörner – Sopran
Ruth Katharina Peeck – Alt
Jonas Boy – Tenor
Florian Küppers – Bass

Chor und Orchester der Hochschule für Musik Mainz

Dirigent und musikalische Leitung: Prof. Mathias Breitschaft

Konzeption: Prof. Ralf Otto

Termine und Anmeldung

Samstag, 23. Januar | 19:30 Uhr | Christuskirche Mainz (Kaiserstraße 56, 55116 Mainz)
Eintritt frei. Spenden erbeten. Anmeldung unter http://immortal-bach.eventbrite.de

Montag, 25. Januar | 20:00 Uhr | Heiliggeistkirche Frankfurt (Dominikanergasse 1, 60311 Frankfurt)
Karten zu 15€ an der Abendkasse