Forum E-Learning

Wertschöpfung und Urheberrecht im Kontext neuer Bildungsportale

Übersicht miLAN

Das Bildungs- und Publikationsportal www.milan.de ist seit dem letzten Wintersemester 2010/2011, dank der großzügigen Unterstützung durch Herrn Dipl. Ingenieur Lothar Schmidt (Sinn-Spezialuhren), an der Hochschule für Musik Mainz in reger Benutzung.  

Aus diesem Grunde möchte die Fachgruppe Musiktheorie an der Hochschule für Musik Mainz zu einer abwechslungsreichen Komposition aus kurzweiligen Präsentationen, Vorträgen und zahlreichen musikalischen Einlagen in das Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis, Musik und Urheberrecht wie auch zwischen Kunst und Technik zu einem  

Forum E-Learning
am 15. Dezember um 15.00 Uhr

ganz herzlich in den Roten Saal der Hochschule für Musik einladen!  

Für die zahlreichen konzertanten Darbietungen konnten u.a. die Jazzpianisten Rainer Böhm (Träger des Jazzpreises Baden-Württemberg 2010) und Prof. Sebastian Sternal (Träger des WDR-Jazzpreises 2007) sowie der Jazzgeiger Zipflo Reinhardt (Träger des ZMF-Preises 2001) gewonnen werden.  

Vorträge zum Thema “Wertschöpfung für Verlage und Autoren im digitalen Zeitalter“ erfolgen durch Hermann Eckel, Managing Director Edition Peters, zum Thema “Urheberrechtliche Fragen im Kontext digitaler Bildungskonzepte“ durch Jens Berninghaus, Leiter der Rechts- und Lizenzabteilung, Schott Music  

Das miLAN-Portal
Das musiktheoretische Bildungsportal miLAN möchte im Kontext eines Studiums hochwertige Aufnahmen in Verbindung mit entsprechendem Notenmaterial zu Lehr- und Lernzwecken zur Verfügung stellen.

Das Kunstwort miLAN steht hier als Kürzel für Musiktheoretische Integrationsmöglichkeiten für LehrAnwendungen im Netz. Studierende erhalten ein komfortables Bildungsinstrument, Dozenten wiederum dient es als hochwertige Publikationsplattform. Neben zahlreichen anderen Anwendungsmöglichkeiten kann man beispielsweise im direkten Vergleich hören, wie unterschiedliche namhafte Dirigenten Musik ausgestalten bzw. auf welche Klangfarben diese bei ihren Interpretationen besonderen Wert legen. Zur inhaltlichen, technischen und rechtlichen Umsetzung des Projektes miLAN haben sich unter dem Dach der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz renommierte Partner zusammengefunden: Die Deutsche Grammophon stellt im Rahmen eines Forschungsprojektes hochwertige Aufnahmen zur Ver­fügung, der Verlag Schott Music steuert die entsprechenden Partituren aus der Serie Eulenburg dazu bei. Seit November 2010 unterstützt der Verlag C. F. Peters das miLAN-Projekt. Die Firma netTrek hat einen neuen DRM-Schutz (Digitale Verwaltung von Urheberrechten) entwickelt, der die Nutzung von Aufnahmen, Partituren und Lehrinhalten regelt und Autoren und Partnern innerhalb des miLAN-Projektes zur Verfügung steht. Darüber hinaus wurden Funktionen programmiert, die es Professoren und Dozenten auf einfachste Weise ermöglichen, elektronische Lehreinheiten zu erstellen.

Der bisherige Entwicklungsstand des Projektes miLAN hat zum jetzigen Zeitpunkt bereits dazu geführt, dass andere Universitäten und Hochschulen an dem Projekt, wie auch an den in diesem Rahmen entstandenen computertechnischen Entwicklungen, Interesse angemeldet haben.