Kirchenmusik (Diplom B)

Überblick über den Studiengang

Regelstudienzeit 8 Semester
Gesamtumfang 153 SWS (ohne Schwerpunktfach)
161 SWS (mit Schwerpunktfach)
Zulassungs-voraussetzung Allgemeine Hochschulreife, Bestehen einer Eignungsprüfung;
der qualifizierte Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) reicht aus, wenn der/die Bewerber/in die Eignungsprüfung im Hauptfach  "Orgel" mit mindestens der Note ‚gut' bestanden hat und die Eignungsprüfung insgesamt bestanden wurde.
Studienbeginn zum Wintersemester und zum Sommersemester möglich
Abschluss Diplom-Kirchenmusiker/in (B-Examen)
Studienziel Der Studiengang Diplom-Kirchenmusik (B) bereitet auf eine hauptberufliche Tätigkeit als Kirchenmusiker/in vor.
Studienstruktur

Diplom-Vorprüfung nach dem 2. Semester, Diplom-Prüfung (1. Teil nach bestandener Diplom-Vorprüfung, 2. Teil i.d.R. zu Beginn des 8. Semesters, 3. Teil im 8. Semester)

Kernfächer

Orgelliteraturspiel ( 9 SWS)
Orgelimprovisation (9)
Chorleitung (8)
Orchesterleitung (6)

Haupt- und Nebenfächer

Klavierspiel (7 SWS)
Singen und Sprechen (7)
Kinder- und Jugendchorleitung (6)
Jazz- und Popularkmusik (2)
Tonsatz und Musiktheorie (14)
Gehörbildung (7)
Generalbass (3)
Partiturspiel (3)
(Kirchen-)Musikgeschichte (10)
Orgelbaukunde (6)
Liturgik (8)
Gregorianischer Choral (kath.) (8)
Deutscher Liturgiegesang (kath.) (6)
Gemeindegesang (ev.) (4)
Hymnologie (ev.) (4)
Liturgisches Singen (ev.) (4)

Weitere Studiennachweise Orgelexkursionen, Teilnahme an Vorspielabenden u.a.
 Diplom-Prüfung

1. Teil: schriftliche, mündliche, mündlich-praktische und künstlerische Prüfungsleistungen in den Haupt- und Nebenfächern sowie ggf  im gewählten Schwerpunktfach.

2. Teil: wissenschaftliche Diplomarbeit

3. Teil: künstlerische Prüfungsleistungen in den Kernfächern.

 

 

Eignungsprüfung

VoraussetzungenAllgemeine Hochschulreife; der qualifizierte Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) reicht aus, wenn der/die BewerberIn nach dem Ergebnis der Eignungsprüfung als "Begabte/r" im Sinne der Eignungsprüfungsordnung (§ 2) eingestuft werden kann. Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn die Eignungsprüfung im gewählten Hauptfach mit mindestens mit der Gesamtnote 2 (gut) und insgesamt bestanden wird.

 

Orgel
  • Vortrag von drei studierten Orgelkompositionen mittlerer Schwierigkeit aus verschiedenen Epochen, davon eines von J. S. Bach
  • 4-stimmige Begleitsätze mit Intonationen zu Kirchenliedern (mit Pedal) nach 1-stimmiger Vorlage, unvorbereitet
  • Vom-Blatt-Spiel.
Klavier
  • Vortrag von zwei studierten Werken, davon
    ein polyphones Werk der Generalbasszeit und
    eines aus der Wiener Klassik, Romantik oder Moderne.
Gesang und Sprecherziehung
  • Vortrag zweier Gesangsstücke
  • Vortrag eines Prosatextes oder Gedichtes.
Hörschulung 

(Dauer 15 min)
schriftlich:

  • 1-und 2-stimmige Musikdiktate
    sowie ein rhythmisches Diktat (Dauer 1 h)

mündlich:

  • Nachsingen vorgespielter Melodiephrasen, Nachspielen von Akkordfolgen
  • Erkennen von Rhythmen und Taktarten
  • Singen und Benennen von Intervallen, Akkorden und Akkordverbindungen
  • Singen von Intervallen und Akkorden
  • Vom-Blatt-Singen einer mittelschweren Vokalstimme.

Tonsatz/Musiktheorie (Dauer 2 h)

Kenntnis der Elementartheorie und der Allgemeinen Musiklehre
(u. a. Tonarten, Intervalle, Dreiklänge und Septakkorde mit Umkehrungen, einfache Kadenzen, musikalische Formen und Instrumentenkunde), nachzuweisen durch 4-stimmigen Satz zu einer gegebenen Melodie, Generalbassaussetzung und Funktionsanalyse sowie Fragen zur musikalischen Allgemeinbildung .

Bestehen/Nichtbestehen der Eignungsprüfung

Die Prüfung ist nicht bestanden, wenn

  • die Note im Hauptfach-Instrument (Orgel) schlechter ist als 4,0
  • die Note im Nebenfach Klavierspiel schlechter ist als 4,0
  • die Durchschnittsnote aus allen Prüfungsleistungen schlechter als 4,0 ist
  • eine Leistung in den Nebenfächern Tonsatz, Hörschulung, Gesang und Sprecherziehung mit der Note 6 (ungenügend) bewertet wird.