Abkürzungen im Hochschulalltag

AStA
Allgemeiner Studierendenausschuss

B.A.
Bachelor of Arts; akademischer Grad, der nach sechs- bis achtsemestrigem Studium (§ 19 HRG) erworben werden kann.

BaFöG
Bundesausbildungsförderungsgesetz

cr
credit oder Leistungspunkt (LP). Leistungspunkte werden für alle studentischen Leistungen vergeben, die für den ordnungsgemäßen Abschluss des Studiums relevant sind, d.h. für alle Pflicht- und Wahlpflichtlehrveranstaltungen sowie für sämtliche Prüfungsleistungen. Grundlage für die Bemessung der cr ist der angenommene durchschnittliche Arbeitsaufwand eines idealtypischen Studierenden ("student workload"), der für das erfolgreiche Absolvieren der jeweiligen Studien- bzw. Prüfungsleistung insgesamt erforderlich ist (einschließlich Vorbereitung, Teilnahme, Nachbereitung). Im European Credit Transfer System (siehe ECTS) entspricht ein Leistungspunkt 30 Arbeitsstunden. Bei erfolgreichem Leistungsnachweis wird stets die volle vorgesehene Leistungspunkteanzahl vergeben. Die Vergabe von Leistungspunkten ist unabhängig von der Benotung der erbrachten Studien- bzw. Prüfungsleistung.

c.t.
[lat.] cum tempore, „mit Zeit“, d.h. der tatsächliche Beginn einer Veranstaltung verschiebt sich um das „akademische Viertel“ 15 Minuten nach der angegebenen Zeit (siehe auch s.t.)

DAAD
Deutscher Akademischer Austausch Dienst

DaF
Deutsch als Fremdsprache

DS
Diploma Supplement, englischsprachiger Zusatz zum Hochschulabschlusszeugnis. Das Diploma Supplement soll die Einstufung und Anerkennung von Studienabschlüssen innerhalb Europas erleichtern. Es gibt in einheitlicher Form ergänzende Informationen zu folgenden Bereichen:
  • Art und Ebene des Hochschulabschlusses
  • Status der ausstellenden Hochschule
  • detaillierte Informationen zum Studienprogramm, in dem der Abschluss erworben wurde (z. B. Zugangsvoraussetzungen, Studienanforderungen und -inhalte, Studienverlauf)
  • detaillierte individuelle Leistungsauflistung
  • das jeweilige nationale Hochschulsystem ("National Statement")
  • mit dem Abschluss erworbene akademische oder berufliche Qualifikationen und Zugangsberechtigungen.

DSH
Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang; ein Zertifikat, das dazu dient, die für ein Hochschulstudium in Deutschland erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse ausländischer Studienbewerberinnen und -bewerber nachzuweisen. Üblicherweise ist die DSH Voraussetzung für die Zulassung zum Studium. Für internationale Studienbewerberinnen und -bewerber der Hochschule für Musik kommen u.U. Sonderregelungen zur Anwendung.

ECTS
European Credit Transfer System; formales System zur Übertragung und leichteren Anerkennung von Studienleistungen, die an anderen Hochschulen erbracht wurden. Komponenten des ECTS sind:

  • Leistungspunktesystem
  • Informationspaket ("Information Package") zu Hochschulsystem und Gasthochschule einschließlich Kurskatalog ("Course Catalogue")
  • Studienvertrag ("Learning Agreement"), der das im Ausland zu absolvierende Studienprogramm sowie die bei erfolgreichem Abschluss zu vergebenden Anrechnungspunkte verbindlich für Heimat- und Gasthochschule sowie für die Studierenden festlegt 
  • Datenabschrift ("Transcript of Records"), in der die individuellen Leistungen der Studierenden so aufgelistet werden, dass ein Transfer zu einer anderen Hochschule problemlos erfolgen kann.

em.
[lat.] emeritus, wörtl. „ausgedient“. „Prof. em.“ bezeichnet Professorinnen oder Professoren, die aus Altersgründen von Lehrverpflichtungen entbunden sind.

EMP
Elementare Musikpädagogik

ESG
Evangelische Studierenden Gemeinde, in Mainz: Am Gonsenheimer Spieß 1. In der ESG-Kirche sind wir häufig mit Konzerten zu Gast.

FB
Fachbereich, organisatorische Grundeinheit der Universität. Fachbereiche nehmen - bezogen auf ihren Bereich - die der Universität auf den Gebieten Forschung, Lehre und wissenschaftliche Weiterbildung übertragenen Aufgaben wahr.

FBR
Fachbereichsrat, das zentrale Organ eines FB.
Für die Hochschule für Musik hat der Rat der Hochschule diese Funktion inne: Er plant die strukturelle Entwicklung der Musikhochschule und sorgt für die Organisation der Lehre sowie der künstlerischen und wissenschaftlichen Vorhaben.

FH
Fachhochschule

FMHM
Freundeskreis Musikhochschule Mainz; Förderverein der Musikhochschule

FSZ
Fremdsprachenzentrum der Johannes Gutenberg-Universität;
Internationales Studien- und Sprachenkolleg der JGU Mainz 
Das FSZ bietet DaF-Kurse zur Vorbereitung auf die DSH sowie Fremdsprachenkurse in Englisch, Französisch, Italienisch, Koreanisch, Russisch und Spanisch für alle Studierenden an. Die Kurse des FSZ orientieren sich an UNIcert.

h. c.
[lat.] honoris causa= ehrenhalber

HF
Hauptfach

Hiwi
Inoffizielle Bezeichnung für Studierende oder Beschäftigte mit Hochschulabschluss, die unterstützende Tätigkeiten in Lehre, Forschung und Service ausüben. Hiwi-Stellen an der Hochschule für Musik werden intern ausgeschrieben.

HochSchG
Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz

HRG
Hochschulrahmengesetz, enthält als Bundesgesetz die Rahmenvorschriften, an denen sich die jeweilige Landesgesetzgebung (HochSchG) orientieren muss.

HRK
Hochschulrektorenkonferenz, freiwilliger Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen in Deutschland.

KHG
Katholische Hochschulgemeinde, in Mainz: St. Albertus, Saarstraße 20

KUZ
Kulturzentrum Mainz, Dagobertstraße 20b, gern frequentierter Schauplatz von Konzerten der Jazzabteilung

LA
Lehramt

LP
Leistungspunkt, siehe cr

LMAK
Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz (Sitz: Neuwied-Engers), Bildungsstätte für alle rheinland-pfälzischen Musikverbände

LMR RP
Landesmusikrat Rheinland-Pfalz, Dachorganisation der Musikverbände in Rheinland-Pfalz

LV
Lehrveranstaltung

MAMI
Mainzer Mikroton; Teilchenbeschleuniger, eine Forschungseinrichtung am Institut für Kernphysik der Johannes Gutenberg-Universität

MBWWK
Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz

MUWI
Musikwissenschaft; Schulmusik-Studierende besuchen im Rahmen ihres Studiums auch Lehrveranstaltungen des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität (FB 07, Geschichts- und Kulturwissenschaften)

N.C.
Numerus clausus

NF
Nebenfach

N.N.
= [lat.] nomen nominandum; diese Abkürzung wird verwendet, wenn feststeht, dass eine bestimmte Lehrveranstaltung stattfindet oder eine Aufgabe (z. B. Fachstudienberatung) wahrgenommen werden soll, die ausführende Person jedoch noch nicht feststeht.

OPAC
Online Public Access Catalog, Bezeichnung für online und allgemein zugängliche (Bibliotheks-)Kataloge; OPAC der Universitätsbibliothek Mainz

PCK
Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz

PD
Privatdozent/in

Pferd
Skulptur „Mann mit Pferd“ des Mainzer Bildhauers Reinhold Petermann (*1926), die seit 1968 am Eingang des Philosophicums steht (Campus, Welderweg 18).

PO
Prüfungsordnung;  jede Prüfung an der Hochschule wird auf der Grundlage einer Prüfungsordnung durchgeführt (§ 26 Abs. 1 Satz 1 HochSchG). Diese Ordnung muss das Verfahren vollständig und abschließend regeln und ist insofern für Prüfende wie für Prüfungskandidatinnen und -kandidaten verbindlich.
Zusätzliche Bestimmungen, die nicht unmittelbar prüfungsrelevant sind, dennoch aber für ein "ordnungsgemäßes Studium" gelten, sind in Studienplänen bzw. in Studienordnungen enthalten. Sie sind allerdings den Prüfungsordnungen nachgeordnet, d.h. im Zweifelsfalle gibt immer die Regelung in der Prüfungsordnung den Ausschlag.

Q-Kaff
auch Qkaff, Kulturcafé, Becherweg 5 (Gebäude Alte Mensa); Veranstaltungsprogramm unter studentischer Regie

ReWi
Gebäude des FB 03 Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

s.t.
[lat.] sine tempore, "ohne Zeit", pünktlicher Beginn einer Veranstaltung zur angegebenen Zeit, ohne „akademisches Viertel“ (siehe auch c.t.)

StuPa
Studierendenparlament

SWS
Semesterwochenstunden; Anzahl der Stunden (à 45 Minuten), die eine Lehrveranstaltung über die gesamte Vorlesungszeit pro Woche stattfindet.

TestDaF
"Test Deutsch als Fremdsprache"; TestDaF ist eine Sprachprüfung für ausländische Deutschlernende, die in der Bundesrepublik Deutschland studieren wollen oder ganz allgemein einen Nachweis ihrer Sprachkenntnisse brauchen. TestDaF wird von einem speziell dafür eingerichteten Institut in Deutschland zentral entwickelt, korrigiert und an zahlreichen Testzentren im Inland und Ausland abgenommen. TestDaF ist keine Prüfung, die man „besteht“ oder „nicht besteht“, sondern mit der die Sprachkenntnisse, getrennt nach den Fertigkeiten Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben auf drei Niveaus eingestuft werden

TOEFL
„Test of English as a Foreign Language“; ein standardisierter Test, in dem die Kenntnis der englischen Sprache von Nicht-Muttersprachlern überprüft wird. Der Test wird von vielen Universitäten im englischsprachigen Raum, insbesondere in den USA, als Zulassungsvoraussetzung anerkannt.

UB
Universitätsbibliothek

UNIcert
Bundeseinheitliches Zertifizierungssystem für Fremdsprachenkurse an Hochschulen, das vier Stufen umfasst. Grundlage ist eine Rahmenvereinbarung, die zahlreiche deutsche Hochschulen abgeschlossen haben.

UnivIS
Universitäts-Informationssystem; Online-Personen- und Einrichtungsverzeichnis der Universität. Das UnivIS ermöglicht u.a. die universitätsweite Recherche zu Personen, Telefonnummern, Einrichtungen und Lehrveranstaltungen.

VV
Vollversammlung

W1, W2, W3
Besoldungsstufen für Universitätsprofessoren und Universitätsprofessorinnen. Die sog. W-Besoldung hat die frühere C-Besoldung abgelöst.

ZDV
Zentrum für Datenverarbeitung an der Universität; das ZDV hält zahlreiche Dienste für Angehörige der Universität vor.

ZeFaR
Zentraler Fachschaftenrat der Johannes Gutenberg-Universität