Profil

Intensive Förderung,  individuelle BetreuungEine gute Studienatmosphäre, persönliche Betreuung und individuelle Förderung – an der Mainzer Musikhochschule stimmen die Rahmenbedingungen, die für den Studienerfolg wichtig sind. Für unsere Studierenden bedeuten die Vielzahl an Auftrittsmöglichkeiten und die Vorbereitung auf unterschiedliche Berufsfelder einen klaren Ausbildungsvorteil.

Kunst und Wissenschaft
Seit mehr als 60 Jahren werden in Mainz Berufsmusikerinnen und -musiker ausgebildet. Mit dem Ziel, Kunst und Wissenschaft an einem Ort zusammenzuführen, entschied sich die rheinland-pfälzische Landesregierung dabei für einen Sonderweg innerhalb der Hochschullandschaft Deutschlands: Statt der Gründung einer selbstständigen Musik- und Kunsthochschule in Rheinland-Pfalz wurde die künstlerische Ausbildung in die Universität integriert. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Hochschule Deutschlands, die unter ihrem Dach wissenschaftliche und künstlerische Bereiche vereint. So gehören die Hochschule für Musik und die  Kunsthochschule Mainz zur Universität, beide Einrichtungen genießen aber einen Sonderstatus mit weit reichender Teilautonomie, den die Grundordnung der Universität in Umsetzung des rheinland-pfälzischen Hochschulgesetzes garantiert.

Die einmalige Zusammenführung von künstlerischer Praxis, Forschung und Lehre verleiht der Musikhochschule ein besonderes Profil:  Einerseits werden die künstlerischen und musikpädagogischen Studiengänge wie in allen Musikhochschulen angeboten, andererseits ergibt sich durch die Einbindung in die Universität ein anregender Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft. Künstlerische, musikwissenschaftliche, musikpädagogische und andere wissenschaftliche Studienanteile werden in den verschiedenen Studiengängen unterschiedlich kombiniert und gewichtet. 

Kooperationsvereinbarungen fördern berufsbeldbezogene AusbildungAuch die zahlreichen Kooperationsbeziehungen mit außeruniversitären Institutionen schärfen das Profil der Hochschule für Musik: Die Hochschule arbeitet z.B. mit dem Staatstheater Mainz, der Landesstiftung Villa Musica und dem Institut für Kirchenmusik zusammen  Besonders hervorzuheben ist die Kooperation mit dem städtischen Peter-Cornelius-Konservatorium im Rahmen musikpädaogischer Studiengänge. Ein Ergebnis dieser Kooperationen ist die besonders praxisnahe und berufsfeldbezogene Ausbildung an der Hochschule für Musik.

Kulturveranstalter für die RegionDer Studienalltag an der Hochschule für Musik ist wesentlich von den zahlreichen Konzerten, Projekten und Workshops geprägt. Während der Vorlesungszeit finden fast jeden Abend Konzerte mit Studierenden und Lehrenden sowie mit renommierten Gastkünstlerinnen und -künstlern statt; Meisterkurse wie die Internationale Sommerschule "Singing Summer" bringen internationale junge Künstlerinnen und Künstler nach Mainz. Die Hochschule für Musik bereichert damit das kulturelle Leben auf dem Campus der Universität, in der Stadt Mainz und in der Rhein-Main-Region insgesamt.

Profilschwerpunkt "Historisch informierte Aufführungspraxis"Der Profilschwerpunkt "Historisch informierte Aufführungspraxis" konnte in den letzten Jahren u.a. mit Förderung der Universität aufgebaut werden. Fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten auf diesem Gebiet sind heute für Sängerinnen und Sänger wie für Instrumentalistinnen und Instrumentalisten unabdingbar. Dabei konzentriert sich das aufführungspraktisch orientierte Angebot nicht ausschließlich auf die Umsetzung Alter Musik; Ziel ist die Entwicklung einer Sensibilität für die Ästhetik verschiedener musikalischer Epochen und der Entwicklung von Interpretationsansätzen, die der Entstehungszeit musikalischer Werke angemessen sind. 

Profilschwerpunkt „Klassenmusizieren“ in der SchulmusikausbildungSeit einigen Jahren ist die Mainzer Hochschule unter den deutschen Musikhochschulen im Bereich Klassenmusizieren führend. Praxis und Forschung gehen Hand in Hand. Die Studierenden des Studiengangs Schulmusik erlernen nicht nur Grundlagen im Spiel der Streichinstrumente und mehrerer Blasinstrumente, sondern sind in die allgemein als „Mainzer Forschungen“ bekannten Untersuchungen eingebunden. Ziel ist ein handlungsorientierter Musikunterricht, für den auf der Basis der Forschungsarbeit Praxismaterialien erstellt werden.

Kernstudiengänge und studienbegleitende Zusatzangebote
Die künstlerisch-pädagogischen und die künstlerischen Studiengänge werden durch eine Reihe von studienbegleitenden Zusatzangeboten ergänzt, die den Studierenden aller Studiengänge offen stehen. Hierzu zählen z.B. das Sinfonieorchester und der Chor der Hochschule, die Big-Band, das Sinfonische Blasorchester, der Jazz/ Rock/ Pop Chor, das Collegium musicum und die Veranstaltungen des Studium generale. 

Internationale OrientierungMusizieren ist ohne die nationenumspannende Zusammenarbeit von Instrumentalisten, Sängern, Dirigenten, Komponisten, Pädagogen und Musikwissenschaftlern nicht denkbar. Das Studienleben an der Hochschule ist deshalb auch geprägt vom Zusammenleben und gemeinsamen Musizieren von Studierenden aus zahlreichen Nationen. Unterschiedliche kulturelle und musikalische Erfahrungen erweitern den eigenen kulturellen Horizont und öffnen den Blick für die Vielfalt des musikalischen Spektrums und den Reichtum der interpretatorischen Möglichkeiten. Deshalb werden die ausländischen Kommilitoninnen und Kommilitonen, die sich für ein Studium an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz entscheiden, von den Studierenden und Lehrenden als Bereicherung empfunden. Umgekehrt ermuntern wir die deutschen Studierenden, durch einen Auslandsaufenthalt internationale Erfahrungen zu vertiefen.

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